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  • Wie man Briefe schreibt
    Leitfaden für die Theokratische Predigtdienstschule
    • wenn du Schriften beigelegt hast. Wenn der Brief ungenügend frankiert ist, muß der Wohnungsinhaber vielleicht den fehlenden Betrag bezahlen, und dies kann deine Bemühungen, ein gutes Zeugnis zu geben, beeinträchtigen.

      10, 11. Warum sind Briefe an Familienangehörige und Freunde nützlich, und was könnten sie einschließen?

      10 An Familienangehörige und enge Freunde. Im täglichen Leben schenken wir den Arbeiten, die wir als die wichtigsten betrachten, unsere Zeit und Aufmerksamkeit. Nehmen wir uns aber Zeit, mit lieben Verwandten und engen Freunden brieflich in Berührung zu bleiben? Eltern schätzen sehr die Briefe ihrer Kinder, und Kinder ziehen Nutzen aus Briefen, die ihnen die Eltern schreiben. Briefliche „Gespräche“ miteinander tragen viel dazu bei, die Familienglieder zusammenzuhalten, selbst wenn sie buchstäblich weit voneinander entfernt sind. Es würde deine Freunde und Verwandten bestimmt erbauen, ein Zeichen deines Wohlbefindens, einen munteren Brief voller Neuigkeiten aus deiner Feder oder Schreibmaschine, zu erhalten. Bezweifelst du dies? Dann denke doch nur daran, wie es dir selbst ergeht. Nur wenige Dinge werden mit einer solchen Freude empfangen wie ein netter Brief. Man ist dabei gewöhnlich angenehm erregt. Macht es dich nicht glücklich, daß jemand an dich gedacht hat? Denke daran, daß die hervorragende Eigenschaft der Christen darin besteht, daß sie einander lieben; und eine Möglichkeit, dies zu zeigen, ist die, miteinander in Verbindung zu bleiben, selbst wenn man weit voneinander entfernt ist.

      11 Aber worüber wirst du schreiben? Hast du Freude an interessanten Erfahrungen? Erfahrungen, die dir Freude bereiten, erfreuen gewöhnlich auch andere. Es mag ein persönliches Erlebnis sein, das du im Predigtdienst gehabt hast, oder eine Erfahrung, die du von anderen gehört hast. (Aber es ist unklug, Einzelheiten weiterzugeben, deren Zuverlässigkeit etwas zweifelhaft ist.) Manchmal möchtest du vielleicht in Erinnerungen an angenehme Erlebnisse schwelgen, die du mit dem, dem du schreibst, gemeinsam gehabt hast. Das bringt Freunde einander näher. Du kannst auch über Neues schreiben, das du gelernt hast. Und was gibt es über das zu berichten, was du persönlich in letzter Zeit getan hast, oder vielleicht über Orte, die du besucht hast? So etwas ist für Freunde immer von Interesse. Ist derjenige, dem du schreibst, krank? Bringe einen Gedanken der Ermunterung. Bekunde Anteilnahme, und äußere die Hoffnung, daß er bald wieder gesund wird. Du könntest auch etwas von besonderem Interesse erwähnen, das sich in einer Zusammenkunft der Versammlung ereignet hat, etwas Ermunterndes, das dazu beitragen wird, dem Kranken den Tag zu erhellen. Und falls du beim Schreiben Schwierigkeiten hast, dich an Einzelheiten dessen zu erinnern, was sich kürzlich ereignet hat oder woran du gedacht hast, warum es dann nicht, wenn es dir in den Sinn kommt, auf einem Notizblock notieren? Wenn du dich dann hinsetzt, um zu schreiben, stehen dir die Einzelheiten gleich zur Verfügung.

      12, 13. Wie mögen unsere Briefe andere Personen auf dem Wege der Wahrheit ermuntern?

      12 Wüßtest du ferner hinsichtlich dessen, was man schreiben könnte, etwas Nützlicheres, als den Empfänger des Briefes auf dem Wege der Wahrheit zu ermuntern? Vielleicht ist jemand, mit dem du die Bibel studiert hast, in eine andere Stadt gezogen. Könnte es nicht dazu beitragen, das Interesse des Betreffenden für die Wahrheit lebendig zu erhalten, wenn du einen Brief schreiben würdest, der dein persönliches Interesse zum Ausdruck bringt und ihn ermuntert? Denke auch daran, wie Eltern empfinden, wenn ein Sohn oder eine Tochter nach Hause schreibt und Wertschätzung dafür zum Ausdruck bringt, daß die Eltern während der Jahre Jehova treu gewesen sind und die Kinder so erzogen haben, daß sie die Wege Jehovas schätzen. Wie steht es ferner mit denen, die in Gegenden gezogen sind, in denen der Bedarf an Zeugen besonders groß ist, oder mit denen, die Aufgaben im Missionardienst oder in Bethelheimen übernommen haben? Welch eine Ermunterung ist es für sie, Briefe zu empfangen, in denen sie wegen ihres treuen Dienstes für Jehova gelobt werden! (Ri. 11:40) Und sie werden es schätzen, wenn du in deine Briefe einschließt, was sich in der Versammlung ereignet, in der sie sonst waren.

      13 Verbessere deine Briefe, indem du nicht die ganze Aufmerksamkeit auf dich lenkst. Bekunde Interesse für den, an den du schreibst, indem du nach seinem Wohlbefinden fragst, nach seinen Plänen, nach dem Ausgang der Dinge, von denen er geschrieben hat, nach gemeinsamen Freunden und nach dem Fortschritt derer, mit denen er die Bibel studiert. Ein solches Interesse für den anderen wirkt sich zuträglich und erbauend aus, und es regt einen weiteren Nachrichtenaustausch an.

      14, 15. Was kannst du tun, um deinen Brief sinnvoll abzuschließen?

      14 Wie wirst du den Brief zum Abschluß bringen, wenn du mit dem Hauptteil fertig bist? Ein sinnvoller Schluß ist gewiß wünschenswert. Wenn wir nur schreiben: „Ich muß nun schließen, da der Briefbogen voll ist“, wirft das kein gutes Licht auf den Schreiber. Warum sich nicht etwas Sinnvolleres einfallen lassen? Der Apostel Paulus gebrauchte eine Vielfalt interessanter Möglichkeiten, um seine Briefe abzuschließen. Zum Beispiel: „Die unverdiente Güte unseres Herrn Jesus Christus sei mit dem Geiste, den ihr bekundet, Brüder.“ (Gal. 6:18; 2. Kor. 13:14) Der Apostel Johannes schloß einen seiner Briefe wie folgt: „Friede dir! Die Freunde senden dir ihre Grüße. Grüße die Freunde von mir mit Namen.“ (3. Joh. 14) Verwende einen Schluß, der mit dem allgemeinen Thema deines Briefes übereinstimmt und deinem Verhältnis zu dem Betreffenden entspricht.

      15 Briefe zu schreiben ist nicht schwer, wenn du beobachtest, was Tag für Tag um dich herum geschieht. Es tut sich viel in der Erfüllung biblischer Prophezeiungen. Dieses alte System der Dinge, einschließlich seines religiösen Bestandteils, gerät rasch in Verfall. Doch Jehovas Werk gedeiht wunderbar, weil sein Segen darauf ruht. Deine Brüder freuen sich, etwas Neues über die theokratische Ausdehnung in deiner Gegend zu erfahren. Es gibt, ungeachtet, wo du bist, andere, die glücklich wären, einen Brief zu empfangen, in dem du dein herzliches, persönliches Interesse zum Ausdruck bringst. Und dieses Interesse an anderen zu bekunden ist wirklich ein Teil unseres Predigtdienstes, denn unsere brüderliche Liebe sollte nicht aufhören, bloß weil wir durch die Entfernung voneinander getrennt sind. Ja, sie kann durch das Schreiben eines Briefes noch größer werden.

  • Die Verbesserung deiner Antworten
    Leitfaden für die Theokratische Predigtdienstschule
    • Lehrstück 18

      Die Verbesserung deiner Antworten

      1, 2. Warum sollten wir uns alle anstrengen, gute Antworten zu geben?

      1 Christen sollten alle die Fähigkeit entwickeln, gute Antworten zu geben. Der Apostel Paulus schrieb: „Eure Rede sei stets gefällig, mit Salz gewürzt, damit ihr wißt, wie ihr einem jeden zu antworten habt.“ (Kol. 4:6) Und es ist natürlich, daß wir uns bemühen, unsere Antworten zu verbessern. Wenn wir gut antworten, bereitet uns das wahre Freude: „Ein Mann hat Freude an der Antwort seines Mundes, und ein Wort zur rechten Zeit, o wie gut!“ — Spr. 15:23.

      2 Empfindest du persönlich die Notwendigkeit, deine Antworten zu verbessern? Bist du mit deiner Beteiligung an den Versammlungszusammenkünften

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