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Gott achtet die FamilieneinrichtungDer Wachtturm 1972 | 1. Oktober
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Nationen. Ihre Nachkommen waren später ‘dem Staatswesen Israels entfremdet und Fremde gegenüber den Bündnissen der Verheißung, und sie hatten keine Hoffnung und waren ohne Gott in der Welt’. (Eph. 2:12) Nur diejenigen, die sich von dem schlechten Lauf ihrer Vorfahren abgewandt und das Heidentum verlassen haben, haben Gott kennengelernt, indem sie begonnen haben, ihn anzubeten.
Ein Beispiel dafür, wie Kinder mit ihren bösen Eltern gerichtet werden, ist das der Kanaaniter. Wegen ihrer langen Geschichte schlimmster Verderbtheit wurden ihre kleinen Kinder mit ihnen auf Gottes Befehl hin hingerichtet, als die Israeliten das Land in Besitz nahmen. — 5. Mose 7:1, 2.
All dies zeigt, daß Gott die Kinder einer Familie, gestützt auf die Stellung der Eltern, für würdig oder unwürdig erachtet. Wird von den Eltern irgend etwas verlangt, außer daß sie Anbeter des wahren Gottes, Jehovas, sein müssen? Und wird irgend etwas von den Kindern verlangt? Wie verhält es sich ferner mit Familien, in denen nur ein Elternteil Jehova anbetet und ein Jünger Jesu Christi ist? Diese Fragen werden in dem nachstehenden Artikel behandelt.
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Wie wirkt sich deine Stellung vor Gott auf deine Kinder aus?Der Wachtturm 1972 | 1. Oktober
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Wie wirkt sich deine Stellung vor Gott auf deine Kinder aus?
DIE in dem vorhergehenden Artikel behandelten geschichtlichen Beweise veranschaulichen, daß das, was ein Vater oder eine Mutter tut, tiefgreifende Auswirkungen auf die Kinder hat und daß davon mehrere künftige Generationen betroffen werden. Die richtige Lebensweise der Eltern und ihr rechtes Beispiel müssen für ihre Kinder zum Guten führen, besonders wenn die Eltern wahre Diener Jehovas Gottes sind. Ihre Stellung vor Gott bedeutet für die Kinder Leben, vorausgesetzt, daß sie sie sorgfältig die Gesetze Gottes lehren und ihnen Gehorsam gegenüber der elterlichen Gewalt beibringen.
Doch wie ist es, wenn ein Elternteil „gläubig“ ist, wenn er ein Christ ist, der andere aber nicht? Wird der Gläubige durch diese Verbindung oder durch ein Aufrechterhalten dieser Verbindung, wenn es also nicht zu einer Trennung kommt, verunreinigt oder unrein, so daß die Kinder infolgedessen unrein werden?
Nein. Warum nicht? Wegen der gerechten Grundsätze Gottes, denen Gott treu bleibt, und wegen seiner liebenden Güte gegenüber denjenigen, die ihm mit ausschließlicher Ergebenheit dienen. Er tröstet diejenigen, die in einem geteilten Hause leben, in dem der eine gläubig ist und der andere nicht, indem er in seinem Wort erklärt: „Denn der ungläubige Ehemann ist in Verbindung mit seiner Frau geheiligt, und die ungläubige Ehefrau ist in Verbindung mit dem Bruder geheiligt; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig.“ — 1. Kor. 7:14.
In der hebräischen und in der griechischen Sprache, in denen die Bibel geschrieben wurde, werden Wörter, die von dem hebräischen Wort qadhásch mit der Wurzelbedeutung „hell, neu, rein sein“ und von dem griechischen Wort hágios abgeleitet sind, mit „heilig“, „geheiligt“ und „abgesondert“ wiedergegeben. Sowohl im hebräischen als auch im griechischen Sprachgebrauch hatten sie einen religiösen, geistigen und moralischen Sinn.
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