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Ein Tag der Abrechnung garantiertDer Wachtturm 1980 | 1. Januar
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Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke, zu der Zeit, da er kommt, um verherrlicht zu werden in Verbindung mit seinen Heiligen und an jenem Tage staunend betrachtet zu werden in Verbindung mit all denen, die Glauben geübt haben“ (2. Thess. 1:6-10).
Wenn Jesus Christus in seiner Eigenschaft als Vollstrecker des göttlichen Gerichtsurteils kommt, wird eine Zeit eingeleitet, in der alles Unrecht wiedergutgemacht wird. Gott wird durch Christus sogar „die verborgenen Dinge der Menschen“ richten (Röm. 2:16). Wann dieser Tag beginnt, wissen wir zwar nicht genau, doch wir haben die Garantie Gottes, daß der Tag kommen wird und daß er immer näher rückt. Das sollte uns anspornen, im Einklang mit dieser Garantie zu leben. Was verlangt dies aber von uns?
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Im Einklang mit der Garantie Gottes lebenDer Wachtturm 1980 | 1. Januar
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Im Einklang mit der Garantie Gottes leben
WENN unser Glaube an die Garantie, die Gott hinsichtlich des bevorstehenden Gerichtstages gegeben hat, unerschütterlich ist, sollten wir dies durch unsere Werke beweisen. In der Bibel heißt es: „Wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot“ (Jak. 2:26).
Da wir erwarten, daß Jesus Christus völlig unparteiisch richten wird, sollten wir uns gewiß davor hüten, parteiisch zu sein. Das würde bedeuten, daß wir allen Personen die Würde zubilligen, die sie verdienen; daß wir auf andere wegen ihrer niedrigen Stellung oder ihrer beschränkten Fähigkeiten nicht herabblicken und daß wir niemand besonders bevorzugen, nur weil er reich oder prominent ist. Dann werden wir es auch vermeiden wollen, übermäßig auf unseren eigenen Vorteil bedacht zu sein. Wie widersprüchlich wäre es doch, einerseits über die sittlichen Verfehlungen anderer betrübt zu sein, andererseits aber bei jeder Gelegenheit selbstsüchtigerweise nur an den eigenen Vorteil zu denken!
Wir tun gut daran, im Sinn zu behalten, daß das göttliche Gericht, das in den Händen Jesu Christi liegt, nicht allein unseren Mitmenschen betrifft. Es betrifft auch uns selbst. In der Bibel steht: „Wenn ihr ferner den Vater anruft, der unparteiisch nach dem Werk eines jeden richtet, so führt euren Wandel mit Furcht während der Zeit, da ihr in der Fremde ansässig seid“ (1. Petr. 1:17). Wenn wir eine gesunde Furcht oder Achtung vor unserem Schöpfer und dem von ihm ernannten Richter haben, werden wir weniger geneigt sein, auf das zu blicken, was andere tun oder nicht tun. Wir werden vielmehr sorgfältig darüber wachen, wie wir unser eigenes Leben gestalten. Die Tatsache anzuerkennen, daß nur Jehova Gott durch Jesus Christus alle Angelegenheiten wieder in Ordnung bringen kann, wird uns davon abhalten, uns über Ungerechtigkeiten allzusehr aufzuregen oder uns derart zu erhitzen, daß wir die Sache selbst in die Hand nehmen. In der Bibel wird uns der Rat gegeben: „Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt dem Zorn Raum; denn es steht geschrieben: ,Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht Jehova‘“ (Röm. 12:19).
Wenn wir außerdem anderen erkennen helfen können, wie wichtig es ist, im Einklang mit der Garantie Gottes bezüglich des bevorstehenden Gerichtstages zu leben, wollen wir dies sicherlich tun. Die Möglichkeit dazu bietet sich uns, wenn wir zu denen freundlich sind, die uns ungerecht behandeln. Die Bibel empfiehlt uns: „... ,wenn dein Feind hungrig ist, speise ihn; wenn er durstig ist, gib ihm etwas zu trinken; denn wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt häufen‘. Laß dich nicht vom Bösen besiegen,
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