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Die Taufe — ein notwendiger Schritt für ChristenDer Wachtturm 1963 | 15. Juli
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als das Datum seiner Ordination zum Dienste Gottes, des Höchsten.
16—19. (a) Welche wichtigen Fragen werden den Täuflingen vor der Taufe gestellt? (b) Was zeigt, ob jemand getauft werden kann? (c) Wessen sollte man sich bei dieser Gelegenheit klar bewußt sein? (d) Ist die Taufe das endgültige Ziel?
16 Bevor die Täuflinge jedoch zur Taufe zugelassen werden, ist es am Platze, daß sie noch zwei Fragen beantworten, damit alle, die sich bei dieser Gelegenheit mit ihnen versammelt haben, Zeugen seien, die aus ihrem Munde hören, daß sie das, was sie im Begriffe sind zu tun, verstehen und die für die Taufe erforderlichen Schritte getan haben. Können sie diesen Fragen zustimmen, dann sollten sie jede Frage mit „Ja“ beantworten, und zwar laut und alle gleichzeitig.
17 Die erste Frage lautet: Hast du erkannt, daß du vor Jehova Gott ein Sünder bist und der Rettung bedarfst, und hast du vor ihm anerkannt, daß diese Rettung von ihm, dem Vater, kommt, und zwar durch seinen Sohn Jesus Christus?
18 Die zweite Frage lautet: Hast du dich aufgrund dieses Glaubens an Gott und an seine Rettungsvorkehrung Gott rückhaltlos hingegeben, um fortan seinen Willen zu tun, so wie er ihn dir unter der erleuchtenden Kraft des heiligen Geistes durch Jesus Christus und durch die Bibel offenbart?
19 Alle, die diese beiden Fragen mit „Ja“ beantwortet haben, können getauft werden und sollten noch auf der betreffenden Versammlung der Zeugen Jehovas getauft werden. Die Getauften sollten diesen Tag im Gedächtnis behalten; er ist in der Tat ein entscheidender Tag in ihrem Leben. Es ist auch gut, wenn sie sich bei dieser Gelegenheit ihrer künftigen Pflichten und Vorrechte als Diener Gottes klar bewußt sind. Denkt daran: Die Taufe ist nicht das endgültige Ziel, sondern mit der Taufe beginnt ein sehr segensreiches Verhältnis.
20. Welche Fragen erheben sich nun?
20 Wie sollte man sein Verhältnis zu Jehova, seiner Organisation und seinen christlichen Brüdern nach der Taufe — diesem wichtigen und notwendigen Schritt — betrachten? Was kann man tun, um sein Hingabegelübde treu und mit Freude zu erfüllen? Wie kann man im Glauben wachsen, seine Wünsche nach materiellen Dingen dagegen herabsetzen? Wie sollte man vorgehen, um reifer zu werden und dadurch in diesen kritischen Tagen standhaft bleiben und seine Lauterkeit Gott gegenüber bewahren zu können? Diese Fragen werden im nächsten Artikel beantwortet.
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Bist du bereit, als Diener Gottes Fortschritte zu machen?Der Wachtturm 1963 | 15. Juli
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Bist du bereit, als Diener Gottes Fortschritte zu machen?
1. Wovor fürchtet man sich heute allgemein?
WAS sehen wir, wenn wir die heutige Welt und ihre Menschen etwas näher betrachten? Was ist ihr besonderes Merkmal? Furcht! Ja, alles fürchtet sich: ganze Völker, ganze Gemeinden, ganze Familien und auch der einzelne. Wovor fürchtet man sich denn? Vor dem Krieg, vor der Ungewißheit, vor dem Hunger, vor Krankheit, vor dem Nächsten, vor der Regierung, vor dem Wissen und vor dem Tod.
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