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Ein theokratischer SommerKönigreichsdienst 1973 | Juli
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[Herausgestellter Text auf Seite 4]
Füllt die Sommermonate mit freudiger theokratischer Tätigkeit aus
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BekanntmachungenKönigreichsdienst 1973 | Juli
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Bekanntmachungen
◆ Die vorsitzführenden Aufseher sollten mit der nächsten Literaturbestellung die Berichtskarten für allgemeine Pioniere (S-200-X) für das kommende Dienstjahr bestellen.
◆ Literatur-Angebot für Juli: Wahrheits-Buch. August: Kinder-Buch. September: Evolutions-Buch. (Beachtet bitte: Je nach den Umständen kann irgendeines der Taschenbücher für 1 DM in den Monaten Juli, August und September angeboten werden.) Oktober: Erwachet!-Abonnement zusammen mit drei Broschüren für 6 DM.
◆ Wenn ihr brieflich Zeugnis gebt, dann gebt als Absender bitte eure eigene Adresse oder die Adresse eures Königreichssaales an. Gebt nicht die Adresse der Gesellschaft an. Achtet bitte auch darauf, daß solche Briefe richtig frankiert sind.
◆ In den nächsten Wochen wird die Literatur nach folgendem Fahrplan ausgeliefert werden:
Norddeutschland (Touren 1 bis 5) in der Woche vom 9. 7., 30. 7., 13. 8. und 3. 9.
Süddeutschland (Touren 6 bis 9) in der Woche vom 2. 7., 16. 7., 6. 8. und 27. 8.
Im Anschluß daran werden die Lkws wieder wöchentlich abwechselnd Norddeutschland und Süddeutschland beliefern.
◆ Der nächste Rias-Vortrag findet am Sonntag, dem 29. Juli, um 7.15 Uhr statt.
◆ Wieder auf Lager:
Vom verlorenen Paradies zum wiedererlangten ... — Türkisch
Liederbuch — Deutsch
Elberfelder Lexikon zur Bibel, Volksausgabe — Deutsch
◆ Nicht mehr auf Lager:
Wahrheits-Buch — Portugiesisch
Watch Tower Publications Index, 1972 — Englisch
Menge-Bibel — Deutsch
„Babylon die Große ist gefallen!“ ... — Italienisch
◆ Falls es ein Pionier für nötig hält, aus dem Pionierdienst auszuscheiden, sollte der vorsitzführende Aufseher eine kurze Erklärung mitschicken, wenn er die Karte „Pionierausweis und Gebietszuteilung“ zurückschickt. Siehe Organisations-Buch, Seite 142, Absatz 2.
◆ Da für die Monate November und Dezember besondere Vorträge vorgesehen sind, bitten wir, Handzettelbestellungen nur für die Monate bis Oktober einzureichen.
◆ BESONDERE ERWACHET!-AUSGABE: Die Erwachet!-Ausgabe vom 8. September enthält eine einzigartige Artikelfolge über das Thema „Wie erfolgreich ist die Sowjetunion in ihrem Kampf gegen die Religion?“ Die jüngsten Entwicklungen in der Welt haben viele veranlaßt, über das nachzudenken, was in der Sowjetunion vor sich geht. Einige haben die jüngsten Geschehnisse dort als ein Anzeichen für einen liberaleren Trend gehalten. Diese Geschehnisse sowie Berichte über eine religiöse „Wiedererweckung“ in diesem Land haben viele dazu verleitet, sich eine falsche Vorstellung von dem zu machen, was dort wirklich vor sich geht. Sie wären erschüttert, wenn sie die Tatsachen kennen würden. Diese Ausgabe von Erwachet! wird alle Fragen deutlich beantworten, die die Menschen diesbezüglich haben. Sie berichtet auch darüber, wie Jehova dafür gesorgt hat, daß die gute Botschaft trotz aller Anstrengungen des Sowjetstaates, ihr Einhalt zu gebieten, in der Sowjetunion gepredigt wird. Bestimmt werdet ihr diese Ausgabe begeistert verbreiten wollen. Zusätzliche Exemplare sollten bis zum 15. Juli bestellt werden.
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Die gute Botschaft darbieten — Durch guten Gebrauch des TelefonsKönigreichsdienst 1973 | Juli
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Die gute Botschaft darbieten — Durch guten Gebrauch des Telefons
1 Der Auftrag, der Gottes Gesalbten erteilt wurde und der auch für die „anderen Schafe“ gilt, besteht darin, die „gute Botschaft“ zu einem Zeugnis zu predigen und ‘Jünger zu machen’. (Matth. 24:14; 28:19, 20) Manchmal werden jedoch unsere Anstrengungen behindert, weil einige Menschen in Häusern wohnen, zu denen man keinen freien Zutritt hat, wie zum Beispiel in Altersheimen und Apartmenthäusern, oder auch in militärischem Wohngebiet, wo man nicht frei von Tür zu Tür gehen kann. Ein weiteres Problem ist es, daß man manche Leute trotz wiederholter Bemühungen nicht zu Hause antrifft. Manchmal wird jemand durch schlechtes Wetter oder durch gesundheitliche Schwierigkeiten davon abgehalten, die Besuche zu machen, die er sich vorgenommen hat. In all diesen Situationen ist das Telefon eine gute Hilfe, um das Problem zu überwinden.
2 In einem Bundesstaat der USA gehört zu dem Gebiet einer Versammlung ein militärisches Wohngebiet, in dem 20 000 Personen wohnen. Zu diesem Gebiet hat man keinen freien Zutritt, deshalb machten sich die Brüder Gedanken darüber, wie sie die gute Botschaft den dort lebenden Menschen predigen könnten. Sie beschlossen, es mit dem Telefon zu versuchen. Sie bezeichneten eine Seite des Telefonbuches als ein „Gebiet“, und der Verkündiger, der dieses „Gebiet“ hatte, rief alle diese Personen an und bemühte sich, allen Zeugnis zu geben. Die Ergebnisse waren ausgezeichnet. In etwas mehr als einem Monat gaben die Brüder 17 Bücher und 133 Zeitschriften ab, erlangten vier Abonnements, machten 100 Rückbesuche, richteten acht Bibelstudien ein und fanden eine untätige Schwester — dabei hatten sie erst einen Teil des Gebietes bearbeitet.
3 Als eine Schwester eine Wohnungsinhaberin anrief, sagte ihr diese, sie sei sehr beschäftigt. Aber als die Schwester sagte: „Ich bin eine Zeugin Jehovas“, bat sie die Schwester, sie zu Hause zu besuchen. Wegen einer Verwechslung war die Frau nicht zu Hause, als die Schwester sie besuchen wollte, und so rief die Frau im Königreichssaal an, kam mit der Schwester wieder in Kontakt und erzählte ihr, daß sie vor dem ersten Anruf gebetet habe, Jehova möge ihr helfen, mit seinem Volk wieder in Verbindung zu kommen, da jemand mit ihr studiert hätte, als sie noch in Deutschland gewesen sei.
4 In großen Städten, wo oft Mann und Frau arbeiten und das Wochenende dazu benutzen, um „alles zu vergessen“, kann man die Menschen oft nur abends erreichen, wenn ein persönlicher Besuch nicht geschätzt wird, aber ein Telefonanruf zu einer vernünftigen Zeit passend wäre. Hast du das schon einmal versucht?
5 Sei bei Telefonanrufen herzlich, freundlich und taktvoll. Man könnte sagen: „Guten Abend. Ich bin ein Zeuge Jehovas, und wir bemühen uns, alle Menschen in diesem Stadtteil zu erreichen, um ihnen ein kostenloses Heimbibelstudium anzubieten. Wenn Sie einen Moment Zeit haben, würde ich Ihnen gern erklären, welchen Nutzen Sie und Ihre Familie aus einem solchen Studium ziehen könnten.“ Je nach der Reaktion könnte dann ein weiteres Zeugnis gegeben werden und könnten Vereinbarungen für einen persönlichen Besuch getroffen werden. Jedoch ist ein Wort der Vorsicht angebracht. Denke daran, dich bei deinem Anruf kurz zu fassen, viel Unterscheidungsvermögen zu bekunden und freundlich zu sein, so wie du es auch an der Wohnungstür tun würdest.
6 Wenn jemand, den wir anrufen, Interesse zeigt, können wir spätere Anrufe oder persönliche Besuche bei dieser Person als Rückbesuche zählen. Einige Brüder, die alt oder krank sind, haben festgestellt, daß sie das Telefon benutzen können, um Interesse zu wecken und dann Interessierte einzuladen, in ihre Wohnung zum Bibelstudium zu kommen.
7 Doch das Telefon kann nicht nur benutzt werden, um anderen die gute Botschaft zu predigen, sondern es kann auch wirkungsvoll dazu benutzt werden, Brüder aus der Versammlung anzurufen, die krank sind oder Ermunterung benötigen, besonders wenn es dein ausgefüllter Zeitplan nicht erlaubt, einen persönlichen Besuch zu machen. Auch diese Anrufe können kurz sein, aber wenn sie geistige Ermunterung vermitteln, sind sie genau das, was der Betreffende, der momentan entmutigt sein mag, zu seiner Erbauung benötigt. Persönliche Besuche von Haus zu Haus und auch bei Personen innerhalb der Versammlung, die Ermunterung benötigen, sind immer noch das beste Mittel, Menschen zu helfen, aber es ist immer gut, sich irgendwelche zur Verfügung stehenden Mittel zunutze zu machen, um anderen zu helfen — wie z. B. das Telefon.
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Theokratische NachrichtenKönigreichsdienst 1973 | Juli
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Theokratische Nachrichten
◆ Viele Versammlungen haben mit der Erwachet!-Ausgabe über die Verfolgung in Malawi eine Sonderaktion durchgeführt und hervorragende Ergebnisse erzielt. Die Versammlung Berlin-Spandau-Nord konnte mit 95 Verkündigern 7 876 Zeitschriften verbreiten. Das sind 82,9 Zeitschriften pro Verkündiger. In West-Berlin sind jetzt mit 51 von 55 Versammlungen allgemeine Pioniere verbunden, und im Mai waren in 33 Versammlungen Pioniere auf Zeit tätig.
◆ Beim italienischen Kreiskongreß haben 94 Personen ihre Hingabe durch die Wassertaufe symbolisiert.
◆ Surinam berichtet von einem Sonderpionierehepaar — 71 und 62 Jahre alt —, das über zwei Jahre in einem abgelegenen Indianerdorf gearbeitet hat. Jetzt berichten neun Indianer über ihren Predigtdienst. Trotz des Widerstandes eines katholischen Priesters studiert das Ehepaar mit dem halben Dorf.
◆ Folgende Versammlungen konnten ihren Königreichssaal der Bestimmung übergeben: Neuß, Plön, Wasserburg a. Inn, Wertheim, Zell a. d. Mosel.
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