Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Kreuzworträtsel
    Erwachet! 1982 | 8. April
    • Auflösung waagrecht

      1. GARBE

      4. SAMARITER

      9. ANDREAS

      10. ERMAHNT

      11. ARCHE

      12. RECHT

      13. BEN

      16. STERNE

      18. LEA

      19. URIM

      21. LEVI

      22. TAT

      23. ABGABE

      25. SEE

      26. ACHOR

      27. ARGOB

      29. REBEKKA

      32. EIGNUNG

      33. INSCHRIFT

      34. STAND

      Auflösung senkrecht

      2. ABNER

      3. BARMHERZIGKEIT

      4. SISERA

      5. MAEDCHEN

      6. ROM

      8. RATEN

      14. ELIAB

      15. HUNGERSNOT

      17. TREUE

      20. NAPHTALI

      24. ARBEIT

      25. SARAI

      28. ORNAN

      31. KUH

  • Verdient irgend etwas mein Vertrauen?
    Erwachet! 1982 | 8. April
    • bis „sehr niedrig“. Ist es ein Wunder, daß junge Leute sich davor hüten, irgendeiner Sache zu trauen?

      Beantwortung grundlegender Fragen

      David war in den turbulenten 60er Jahren noch ein Teenager. Er erinnert sich: „Als Student war ich sehr bedrückt wegen der Weltverhältnisse, vor allem wegen des Krieges. Ich war nicht sehr religiös, doch erinnere ich mich, daß ich, als ich eines Nachts per Anhalter reiste, betete, daß Gott, sofern er existiere, mir helfen möge, den Grund für all die Schwierigkeiten auf der Erde zu verstehen.“

      „Ich glaube nicht, daß ich wirklich eine Erhörung des Gebetes erwartete“, fuhr er fort, „aber in jener Nacht wurde ich von einem Autofahrer mitgenommen, der etwa mein Alter hatte und Zeuge Jehovas war. Wir sprachen über den Standpunkt der Bibel in puncto Krieg, und ich glaube, er konnte erkennen, daß ich fasziniert war, denn er nahm mich mit zu sich nach Hause, und wir unterhielten uns bis in die Morgenstunden.

      Ich war erstaunt, zu erfahren, daß die Bibel genau die Probleme, die mich so aufregten, voraussagt. Ich las Matthäus, Kapitel 24, wo Jesus eine Zeit vorhersagte, die durch den plötzlichen Ausbruch eines Krieges, gefolgt von Hungersnöten, Erdbeben und einer weltweiten Zunahme der Gesetzlosigkeit, gekennzeichnet sein würde. Gewiß klang das nach einer Beschreibung des 20. Jahrhunderts.

      Ich war erstaunt, daß man solche Dinge in der Bibel finden konnte. Schließlich hatte ich mir die Bibel immer als ein Buch voller religiöser Rituale mit einigen zur Abwechslung eingestreuten Geschichten und Gleichnissen vorgestellt. In jener Nacht gab mir der Zeuge eine Bibel, und ich fing an, sie durchzulesen.“

      Gründe für Vertrauen

      Was dieser Teenager las, veränderte sein Leben. „Ich war beeindruckt von der dynamischen Person Jesu“, berichtete er. „Meine Kirche hatte mir immer den Eindruck vermittelt, daß Jesus eine passive Person war, die ihre Zeit damit verbrachte, den Menschen ihre Sünden zu vergeben. Die Bibel stellte ihn als einen entschlossenen Führer dar, der nicht davor zurückschreckte, religiöse Heuchelei schonungslos anzuprangern, als einen Mann der Tat, der die Geldwechsler aus dem Tempel trieb. Hier war ein Führer, dem ich vertrauen konnte!

      Meine Kirche hatte keine klaren Vorstellungen von Gott und ich ebensowenig. Gott war so fern und undefinierbar, daß er nicht einmal einen Namen hatte. Seine Haupteigenschaft schien darin zu bestehen, kritiklos alles — einschließlich des Bösen — zu akzeptieren. Die Kirche bezeichnete das fromm als seine allumfassende Liebe. Ich erinnere mich daran, wie erstaunt ich war, als mir beim Lesen der Prophezeiung Jesajas bewußt wurde, daß Gott sarkastisch sein kann. Ich erkannte, daß Gott jeweils eine ganz bestimmte Auffassung vertritt und sogar Sinn für Humor hat und daß er nicht nur eine erste Ursache, sondern eine wirkliche Person mit einem Namen — Jehova — ist“ (Ps. 83:18).

      „All das brauchte Zeit, um verarbeitet zu werden“, gab David zu. „Ich war so durcheinander! Als die Zeugen mir die biblische Verheißung zeigten, daß Gott bald allem Bösen ein Ende bereiten würde, konnte ich es nicht akzeptieren. Ich dachte, es sei zu schön, um wahr zu sein — wie aus einem Märchenbuch.

      Aber als ich das Buch Prediger mit seinen realistischen Äußerungen über das Leben las, gewann ich die Überzeugung, daß die Bibel kein Märchenbuch ist. Beeindruckt war ich auch von den Leuten, die ich in der Ortsversammlung der Zeugen Jehovas traf. Natürlich waren sie unvollkommen, aber sie hatten in ihrem Leben große Änderungen vorgenommen. Die Zeugen predigten die Bruderliebe nicht nur, sondern praktizierten sie auch, indem sie selbstlos ihre Mitmenschen besuchten und ihnen ein Bibelstudium anboten. Die Versammlung ging aus sich heraus, um mir christliche Liebe zu erweisen. Vor allem aber hatten die Zeugen etwas Beständiges, woran sie glaubten und was ihrem Leben einen Sinn gab, um den ich sie beneidete.“

      Dieser junge Mann wurde drei Jahre nach seinem Gebet auf jener einsamen Landstraße auch ein Zeuge Jehovas. „Bevor ich die Bibel studierte, dachte ich, ich hätte meinen Glauben an Gott verloren“, erinnert er sich, „aber in Wirklichkeit hatte ich nicht gewußt, was Glaube überhaupt ist. Ich dachte, ich sei sehr gebildet, aber meine Unkenntnis über die Bibel war erschreckend.“

      Wie steht es mit dir?

      Wenn die politischen und religiösen Führer der Welt dich enttäuscht haben, dann bist du nicht allein. Aber laß dich durch diese Entmutigung nicht davon abhalten, etwas zu untersuchen, was dein Vertrauen verdient, weil es deinem Leben wahren Sinn gibt. Möchtest du wirklich verstehen, warum es in der Welt soviel Blutvergießen, Grausamkeit und Leiden gibt? Jehovas Zeugen können dir die befriedigende Erklärung der Bibel zeigen. Erscheint dir dein Leben leer, sinnlos? Es könnte so sinnvoll sein! Jehova Gott ist darauf bedacht, daß du den Weg zu einem sinnvollen Leben findest. Warum solltest du nicht aufrichtig um seine Hilfe bitten? Handle dann in Übereinstimmung mit deinen Gebeten, indem du deine Bibel liest und einen Zeugen Jehovas bittest, dir zu helfen, sie zu verstehen.

      Verdient irgend etwas dein Vertrauen? Jawohl! Je eher du herausfindest, was es ist, um so glücklicher wirst du sein.

      Die Zunge beherrschen

      Als Kind lernt man in wenigen Jahren sprechen. Später muß man lernen, wann man schweigen soll, was viel schwieriger ist (Jak. 1:19).

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen