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  • Kindesmißhandlung — Was man dagegen tun kann
    Erwachet! 1976 | 22. Oktober
    • Aber Eltern sollten dabei nie die Selbstbeherrschung verlieren. Sie müssen stets den biblischen Rat beachten: „Fahrt fort, einander zu ertragen und einander bereitwillig zu vergeben.“ Und das auch dann, wenn jemand zu Recht „Ursache zu einer Klage gegen einen anderen hat“ (Kol. 3:13).

      Die erhabenen Sittenmaßstäbe der Bibel tragen ebenfalls dazu bei, der Kindesmißhandlung vorzubeugen. Kinder, deren Eltern das biblische Gebot beachten: „Flieht vor der Hurerei“, brauchen nicht zu befürchten, von den „Freunden“ oder „Freundinnen“ des Elternteils, bei dem sie leben, grausam mißhandelt zu werden (1. Kor. 6:18).

      Interesse an anderen bereitet Freude

      Das Wort Gottes ist besonders dann eine gute Hilfe, wenn es darum geht, Eltern, die ihre Kinder mißhandelt haben, zu helfen, ein gutes Verhältnis zu anderen Erwachsenen zu entwickeln. Ein Grundsatz, der mit Sicherheit zum Erfolg führt, ist in Philipper 2:3, 4 zu finden: „[Tut] nichts aus Streitsucht oder aus Ichsucht ..., sondern [achtet] in Demut die anderen höher ... als euch selbst, indem ihr nicht nur eure eigenen Dinge im persönlichen Interesse im Auge behaltet, sondern im persönlichen Interesse auch die der anderen.“

      Doch ist das wirklich sinnvoll? Ist es praktisch, in der heutigen feindseligen Welt andere „höher“ zu achten als sich selbst? Jesus Christus sicherte uns zu, daß dies nicht nur sinnvoll ist, sondern auch andere veranlassen wird, uns genauso selbstlos zu behandeln. „Übt euch im Geben, und man wird euch geben“, sagte Jesus. „Denn mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird euch wieder gemessen werden“ (Luk. 6:38). Versuche es doch einmal, und überzeuge dich selbst davon, daß der Sohn Gottes wußte, wovon er sprach.

      Die oben dargelegten biblischen Grundsätze sind wirklich anwendbar. Hast du den Wunsch, daß sie auch dir zum Erfolg verhelfen? Dann komme regelmäßig mit anderen zusammen, die sich bemühen, ihr Verhältnis zu ihren Mitmenschen, auch zu ihren Familienangehörigen, zu verbessern. Wo kann man solche Leute finden?

      Jehovas Zeugen kommen in ihren Königreichssälen zu fünf wöchentlichen Zusammenkünften zusammen. Häufig werden dort biblische Grundsätze für ein glückliches Familienleben besprochen, und es wird gezeigt, wie Eltern und Kinder wirklich Freude miteinander haben können. Du bist herzlich eingeladen, in dem Königreichssaal, der deiner Wohnung am nächsten ist, diese Zusammenkünfte zu besuchen. Dort werden keine Geldsammlungen veranstaltet. Außerdem sind Jehovas Zeugen gern bereit, mit dir und deiner Familie in deiner Wohnung oder an einem anderen passenden Ort die Bibel zu studieren. Wenn du das möchtest, kannst du dich mit den Zeugen im Königreichssaal in Verbindung setzen oder an die Herausgeber dieser Zeitschrift schreiben.

  • Gutes Benehmen vereint eine Familie
    Erwachet! 1976 | 22. Oktober
    • Gutes Benehmen vereint eine Familie

      WENN Menschen anfangen, ihr Leben zu ändern, um es mit Gottes Willen in Übereinstimmung zu bringen, dann sind Familienangehörige zunächst nicht immer begeistert. Eines Tages mögen sie jedoch die nützlichen Änderungen bemerken, die jemand vorgenommen hat, und dann selbst anfangen, die Bibel zu studieren.

      Das erlebte auch ein Mann in der Republik San Marino. Durch seine schlechten Gewohnheiten war ein glückliches Familienleben unmöglich. Statt zu Hause mit seiner Familie zusammen zu sein, verbrachte er den Abend oft in einer Bar. Er war jedoch über seine Lebensweise beunruhigt und betete zu Gott, er möge ihm helfen, seine schlechten Gewohnheiten abzulegen. Als er eines Tages seine Mutter besuchte, erfuhr er, daß Sie mit Jehovas Zeugen die Bibel studierte. Er fing an, diesem Studium beizuwohnen, doch seine Familie leistete ihm erbitterten Widerstand. Seine Frau interessierte sich nicht für das, was er lernte. Sie drohte ihm sogar, ihn zu verlassen und die Kinder mitzunehmen.

      Eines Tages geriet dann dieser Mann mit seinem Schwiegervater wegen Familienangelegenheiten in Streit. Sein Schwiegervater wurde so wütend, daß er ihn mit den Fäusten schlug. Obwohl der Schwiegersohn wußte, daß er im Recht war, schlug er nicht zurück. Er vergab seinem Schwiegervater und hegte keinen Groll gegen ihn. Davon war seine Frau so beeindruckt, daß sie begann, sich mit dem Glauben zu beschäftigen, den ihr Mann angenommen hatte. Sie fing an, die Zusammenkünfte der Zeugen Jehovas zu besuchen. Über das, was später geschah, sagte der Ehemann: „Ich begann, mit meinen Kindern und meiner Frau die Bibel zu studieren, und es ist eine Freude zu sehen, welche Fortschritte sie macht und daß wir jetzt eine geeinte Familie sind.“

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