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Ein Gebiet, das Anforderungen stellt, aber Erfolg versprichtKönigreichsdienst 1973 | Juni
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[Herausgestellter Text auf Seite 4]
Werden die Geschäftsviertel in eurem Gebiet bearbeitet?
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Die gute Botschaft darbieten — Mit der richtigen EinführungKönigreichsdienst 1973 | Juni
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Die gute Botschaft darbieten — Mit der richtigen Einführung
1 Der persönliche Beweggrund und eine wirkungsvolle Einführung spielen beim Zeugnisgeben von Haus zu Haus eine wichtige Rolle. Es ist erforderlich, unseren Wunsch, an dem Werk zur Rechtfertigung des Namens Jehovas teilzunehmen, und unsere tiefe Sorge um unsere Mitmenschen im Sinn zu haben. Es empfiehlt sich auch, von Zeit zu Zeit unsere einleitenden Worte zu untersuchen und festzustellen, ob wir schon zu Beginn unseres Zeugnisses Gedanken erwähnen, die das Interesse des Wohnungsinhabers fesseln und es wachhalten.
2 Wir könnten uns fragen: „Ist der Umstand, daß der Wohnungsinhaber nicht zuhört, auf ihn selbst oder auf meine Einführung zurückzuführen?“ Wenn die Einführung zu allgemein gehalten ist, mögen sich die Wohnungsinhaber in einigen Gebieten schnell entschuldigen und sich zurückziehen, ohne daß sie je die Königreichsbotschaft hören. Was können wir dann tun?
3 Zweifellos ist es von Vorteil, wenn wir noch mehr darauf bedacht sind, schon in der Einleitung unseres Zeugnisses auf das Thema zu sprechen zu kommen. Zum Beispiel könnten wir ein Problem, das am Ort oder irgendwo in der Welt aufgetreten ist, erwähnen und den Wohnungsinhaber fragen, ob er eine Lösung weiß. Um den Wohnungsinhaber ins Gespräch zu ziehen, ist es immer gut, die Einleitung mit einer Frage abzuschließen. Zum Beispiel könnte man sagen: „Was meinen Sie, ist es heute noch sinnvoll, von Gott eine Lösung der menschlichen Probleme zu erwarten, nachdem die fähigsten Köpfe der Menschen dies bisher vergeblich versucht haben?“ Eine andere Möglichkeit, sich einzuführen, wäre folgende: „Wir sind heute unterwegs, weil wir wissen, daß sich viele Menschen fragen, wer wohl in der Lage sein wird, für dauerhaften Frieden, für Sicherheit und Stabilität zu sorgen. Meinen Sie, daß Regierungen, Parteien oder Gewerkschaften uns die Garantie für eine gesicherte Zukunft geben können? Wenn der Wohnungsinhaber auf uns hört und Interesse bekundet, können wir die Bibel gebrauchen, um ihm zu zeigen, wie das Königreich die Probleme des Menschen lösen wird. Ganz gleich, über welches Thema wir sprechen, so ist es immer vorteilhaft, kurze Einleitungen zu gebrauchen und schnell auf das Thema zu sprechen zu kommen und Interesse dafür zu wecken.
4 Das gleiche gilt auch für den Zeitschriftendienst. Es ist gewöhnlich wirkungsvoller, auf einen besonderen Artikel hinzuweisen, statt nur allgemein die Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet! dem Wohnungsinhaber zu zeigen und sie für 0,50 DM anzubieten. Abgesehen von Sonderausgaben weisen die Vorderseiten der Zeitschriften keine Veränderungen auf; doch der Inhalt ist in jeder Ausgabe ein anderer. Wenn wir daher die Aufmerksamkeit auf eine Überschrift lenken und zu dem Artikel etwas sagen, was schnell dessen Wert erkennen läßt, mag der Wohnungsinhaber die Zeitschriften annehmen, obwohl er sie vielleicht zuvor abgelehnt hätte. Wenn er sich für einen Artikel interessiert, wird er die Zeitschriften nicht nur nehmen, sondern sie auch lesen.
5 Denken wir daher im Predigtdienst daran, daß die Botschaft das wichtigste ist. Wir sollten ganz davon erfüllt sein. Wenn wir dann noch interessante, kurze Einführungen gebrauchen und schnell zum Thema kommen, dann werden die Menschen die Gelegenheit erhalten, die Königreichsbotschaft anzunehmen oder abzulehnen, statt daß sie uns abweisen, ohne eigentlich zu wissen, weshalb wir vorgesprochen haben.
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FragekastenKönigreichsdienst 1973 | Juni
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Fragekasten
● Sollte bei einer Zusammenkunft für die Besprechung der 80 Fragen mit Taufbewerbern geprüft werden, ob Taufbewerber noch rauchen?
Die Taufe symbolisiert die Hingabe eines Menschen an seinen Schöpfer und gehört zu den wichtigsten und bedeutungsvollsten Schritten im Leben. Wenn sich jemand Jehova hingegeben hat und sich nun taufen lassen möchte, versteht er, daß die Worte des Apostels Paulus auf ihn zutreffen: „Auch gehört ihr nicht euch selbst, denn ihr seid um einen Preis erkauft worden. Auf jeden Fall verherrlicht Gott in dem aus euch bestehenden Leibe“ (1. Kor. 6:19, 20) Was kann gemäß diesen Worten von demjenigen erwartet werden, der sich jetzt als Symbol seiner Hingabe taufen lassen will?
Es kann erwartet werden, daß er von solchen Gewohnheiten wie Rauchen frei ist. Seit Jahrzehnten warnen die Veröffentlichungen der Gesellschaft vor dem Gebrauch von Suchtstoffen wie Tabak.
Fast alle Personen, die mit Versammlungen der Zeugen Jehovas verbunden sind, erkennen an, daß solche Gewohnheiten verkehrt sind. Neuinteressierte sollten daher eine entschiedene Haltung einnehmen und die Angelegenheit nicht hinausschieben, indem sie darum bitten, getauft und in die Versammlung aufgenommen zu werden, während sie noch von Nikotin oder anderen schädlichen Suchtstoffen beherrscht werden. Da die neue Ordnung nun sehr nahe ist, ist es bestimmt im Einklang mit Gottes Wort, wenn wir uns auf den Standpunkt stellen, daß diejenigen, die nicht willens sind, von der Verwendung solch schädigender Suchtstoffe abzulassen, nicht die Voraussetzungen dafür erfüllen, von uns getauft zu werden.
Solche Personen in die Versammlung aufzunehmen — wodurch eigentlich ihr Gewissen beruhigt würde — könnte sich für sie als ein schlechter Dienst erweisen. Unsere Ablehnung, sie aufzunehmen, kann sich als Segen erweisen und ihnen erkennen helfen, daß es wirklich erforderlich ist, entschieden zu handeln und sich auf das Leben in Gottes neuer Ordnung vorzubereiten. Solchen Herausforderungen zu begegnen bedeutet einen moralischen Sieg, der einem wahre Stärke sowie wirkliches Vertrauen in die Macht Gottes und in seine Bereitwilligkeit zu helfen verleiht. (In der „Wachtturm“-Ausgabe vom 1. 9. 1973 wird weiterer Aufschluß gegeben werden.)
Wenn der Taufbewerber das Rauchen noch nicht eingestellt hat, wäre es angebracht, daß er dies vor der Zusammenkunft für die Besprechung der 80 Fragen tut. Hat er das Rauchen nicht aufgegeben, so kann er nicht getauft werden.
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Theokratische NachrichtenKönigreichsdienst 1973 | Juni
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Theokratische Nachrichten
◆ In der Versammlung Stuttgart-Griechisch beteiligten sich im April 69 Versammlungsverkündiger, 22 Pioniere auf Zeit und 13 allgemeine Pioniere am Predigtdienst. Die Versammlung Erding berichtet, daß sich von den 104 Verkündigern der Versammlung im Monat April 42 am Pionierdienst auf Zeit beteiligten.
◆ In einem afrikanischen Land, in dem das Werk verboten ist, berichten einige Versammlungen mit insgesamt etwa 140 Verkündigern, daß bei ihren Wachtturm-Studien 800 Personen anwesend sind. Im Predigtdienst erzielten die Verkündiger einen Durchschnitt von 17,3 Stunden, und in dem betreffenden Land wurde eine 70prozentige Zunahme der Verkündigerzahl gegenüber dem Vorjahr erzielt.
◆ Die Watch Tower Society wurde in Vietnam gesetzlich anerkannt. Ein neues Zweigbüro wird dort am 1. September seine Arbeit aufnehmen.
◆ Viele der Brüder, die in Nicaragua zerstreut worden waren, konnten nun wieder ausfindig gemacht werden, und sie haben ihre theokratische Tätigkeit wiederaufgenommen.
◆ Ende April wurde das Werk der Zeugen Jehovas in Kenia verboten.
◆ 74 Verkündiger der Versammlung Regensburg-Nord konnten am 1. Mai neben vielen Büchern 860 Zeitschriften verbreiten; das sind 71 Prozent der Zeitschriften, die sonst in einem ganzen Monat von dieser Versammlung verbreitet werden.
◆ Folgende Versammlungen konnten ihren Königreichssaal der Bestimmung übergeben: Burgdorf, Frankfurt-Süd, Hausen, Hermeskeil, Homberg, St. Ingbert, Wertheim und Zell a. d. Mosel.
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April-PredigtdienstberichtKönigreichsdienst 1973 | Juni
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April-Predigtdienstbericht
Durchschnitt
Verk. Std. Rb. Hb. Ztsch.
Sonderpioniere 549 141,9 59,0 4,0 126,8
Pioniere 1 730 90,3 35,8 2,0 99,3
Pion. auf Zeit 3 793 78,6 25,6 0,8 108,9
Vers.-Verk. 86 016 10,0 5,1 0,3 14,6
GESZ. VERK. 92 088
Neugetaufte: 537
ZIEL FÜR WESTDEUTSCHLAND 1973:
98 711 Verkündiger
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