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  • Freudige Erfahrungen aus dem Vollzeitpredigtdienst
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Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1965
w65 1. 8. S. 471

Freudige Erfahrungen aus dem Vollzeitpredigtdienst

DIE nachstehende Erfahrung einer Pionierschwester aus Quebeck (Kanada) ist ein typisches Beispiel für die vielen freudigen Erfahrungen, die Vollzeitprediger in ihrem Dienst machen:

„Im November nahm Frau A. das Broschürenangebot entgegen. Beim ersten Nachbesuch ermunterten wir sie, ihre Bibel zu lesen. Beim zweiten Nachbesuch brachte sie ein Blatt, auf dem sie eine ganze Menge biblische Fragen aufgeschrieben hatte, die wir ihr beantworten mußten. Beim dritten Nachbesuch vereinbarten wir mit ihr ein systematisches Bibelstudium anhand des Buches ‚Gott bleibt wahrhaftig‘, das wir ihr bei dieser Gelegenheit, zusammen mit dem Buch Vom verlorenen Paradies zum wiedererlangten Paradies, zurücklassen konnten. Am darauffolgenden Tag rief sie uns an und bestellte ein weiteres Paradies-Buch und eine Bibel für ihre Schwester, Frau B.

Als wir sie wieder besuchten, um das Bibelstudium mit ihr zu beginnen, führte sie uns, bevor wir unsere Mäntel ausziehen konnten, zum Klavier, wo sie ihre sämtlichen Kruzifixe, Rosenkränze, Gebetbücher, ja sogar ihre große katholische Bibel, die 35 Dollar gekostet hatte, ausgelegt hatte. ‚Was soll ich hiervon behalten, und was soll ich vernichten?‘ fragte sie. Wir empfahlen ihr, die Bibel und den Katechismus zu Vergleichszwecken zu behalten.

Frau B. hatte inzwischen auch mit einem Zeugen aus unserer Versammlung gesprochen und mit ihm einen Besuch für einen Abend vereinbart, an dem ihr Mann zu Hause wäre. Der Zeuge bat mich, ihn zu begleiten, weil der Mann nur Englisch spricht. Wir begannen ein Studium anhand der Broschüre ‚Diese gute Botschaft vom Königreich‘ und konnten weitere Schriften abgeben.

In der darauffolgenden Woche stellte Herr B. viele Fragen. Dann sagte er: ‚Besuchen Sie mich die nächsten zwei Wochen nicht. Wir werden ohne Zweifel eines Tages Zeugen Jehovas sein, aber vorerst muß ich mir das alles gründlich durch den Kopf gehen lassen und noch viel lesen. Es wird für uns eine große Änderung bedeuten, und ich möchte die Gewißheit haben, daß ich das Rechte tue. Meine Frau kann mit ihnen weiter studieren, aber ich möchte zwei Wochen aussetzen.‘

Während dieser zwei Wochen wurde in unserem Königreichssaal der Film der Gesellschaft gezeigt. Herr und Frau B. sowie Frau A. wohnten der Vorführung bei. Sie waren von dem Film sehr beeindruckt, obwohl Herr B. den in französisch gesprochenen Kommentar nicht verstehen konnte. Er hat uns bereits gefragt, wo er englische Zusammenkünfte besuchen könne.

Während dieser zwei Wochen mußte er für seine Firma eine Reise machen. Er packte seine Neue-Welt-Übersetzung der Bibel, das Buch ‚Die Wahrheit wird euch frei machen‘ und das Paradies-Buch ein und las diese Bücher vollständig durch. Vor seiner Abreise wollte ihm sein Töchterchen eine Medaille mitgeben. ‚Sie wird dir Glück bringen, Papi‘, sagte die Kleine. ‚Wir brauchen keine solchen Medaillen mehr, mein Kind‘, erwiderte er, ‚wir haben nun Gott mit uns. Du kannst sie in den Ofen werfen.‘ Nun haben wir mit dieser Familie unser erstes Studium anhand des englischen Buches ‚Gott bleibt wahrhaftig‘ begonnen.

Frau A. hat sich inzwischen ein großes Ringbuch zugelegt, in dem sie die neuen Wahrheiten, die sie lernt, festhält. Sie numeriert sie laufend und ist nun bei Nr. 62 angelangt. Jede Wahrheit ist durch eine Bibelstelle belegt. Frau A. unterhält sich mit ihren Nachbarinnen darüber, und wenn sie wieder eine neue Wahrheit erkannt hat, bespricht sie sie mit ihrer Schwester.

Schon beim zweiten Besuch sagte Herr B., nachdem er die Broschüre In der Hoffnung auf eine gerechte neue Welt leben gelesen hatte: ‚Alles geht darauf hinaus, daß wir Prediger dieser guten Botschaft werden. Wie viele Stunden im Monat sollten wir dem Predigtdienst widmen?‘

Das ist nur eine der vielen herrlichen Erfahrungen, die wir in letzter Zeit gemacht haben. Unter anderem kam auch ein Lehrer in unser Dienstzentrum und wollte wissen, ob nicht jemand mit ihm studieren könnte. Er hatte zwei Zeitschriften erhalten, und niemand hatte ihn wiederbesucht, um sie ihm zu erklären. Er hatte viele Fragen und sagte, er möchte unsere Glaubensansichten von Grund auf kennenlernen. Wir studieren nun mit ihm in den Pausen zwischen seinen Unterrichtsstunden und den Kursen, die er an der Hochschule besucht.

Ich denke gerade auch an die Sonntagsschullehrerin, die so sehr wünschte, die Bibel zu verstehen, daß sie zu ihrem Mann sagte: ‚Ich muß bestimmt eines Tages noch einen dieser Zeugen Jehovas herholen, um mich belehren zu lassen. Sie scheinen die einzigen zu sein, die die Bibel kennen.‘ Als meine Tochter bei ihr vorsprach, sagte sie: ‚Ich bin überzeugt, daß Gott mein Gebet erhört hat und Sie zu mir geschickt hat.‘ Sie ist stets mit Leib und Seele beim Studium.

Wir sind Jehova für diese schönen Erfahrungen sehr dankbar. Es ist wirklich eine Freude, ihm heute zu dienen und andere auf die Königreichshoffnung hinzuweisen.“

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