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  • Argentinien: Für Freiheit oder religiöse Unduldsamkeit?
    Erwachet! 1978 | 22. September
    • „Positive Bilanz“

      Im ersten Jahrhundert wurde die kleine Schar von Christen mißverstanden, verleumdet und verfolgt. Doch durch ihr Verhalten hinterließen sie der Menschheit sozusagen eine „positive Bilanz“.

      Ohne zu Waffengewalt Zuflucht zu nehmen, veränderte das wahre Christentum das Leben derer, die seine Lehren annahmen. Es bewirkte, daß die Menschen Handlungen, durch die sie sich und ihre Mitmenschen geschädigt hatten, nicht mehr ausführten, sondern begannen, nach hohen sittlichen und religiösen Maßstäben zu handeln — zu ihrem Nutzen und zum Nutzen ihrer Mitmenschen.

      Der in Buenos Aires erscheinende Herald schrieb in seiner Ausgabe vom 31. März 1978 über die Zeugen Jehovas in Argentinien: „Jehovas Zeugen — ihre Glaubensansichten mögen der Regierung noch so sehr auf die Nerven fallen — haben im Laufe der Jahre bewiesen, daß sie fleißige, vernünftige, sparsame und gottesfürchtige Bürger sind, Bürger also, die unser Land offensichtlich benötigt.“ Ein hoher Marineoffizier drückte sich wie folgt aus: „Daß die Zeugen sittlich einwandfreie und ehrliche Personen sind, bezweifelt niemand.“

      Obschon also Jehovas Zeugen dafür bekannt sind, ehrliche, sittlich einwandfreie, rechtschaffene und gesetzestreue Bürger zu sein, werden sie brutal und menschenunwürdig behandelt, ja man wird ihnen gegenüber sogar ständig unduldsamer. Im folgenden Artikel möchten wir nun über einige der Vorfälle berichten.

  • Die religiöse Unduldsamkeit steigert sich
    Erwachet! 1978 | 22. September
    • Die religiöse Unduldsamkeit steigert sich

      DIE Zeit: 9. Juli 1976. Der Ort: eine kleine Landschule im Nordosten Argentiniens. Der Anlaß: ein argentinischer Nationalfeiertag.

      Reporter des allwöchentlich erscheinenden Nachrichtenmagazins Gente besuchten die Schule. Warum? Die bedenklichen Verhältnisse in der Schule interessierten sie, vor allem auch deshalb, weil sie in der Nähe der brasilianischen Grenze liegt. Berichterstatter hatten geschrieben, daß viele Leute schwarz über die Grenze kämen. Die Gente-Reporter besuchten daher die Schule, um zu sehen, wie die Situation wirklich war.

      Doch die Presseleute glaubten, sie müßten ihren Artikel sensationell aufmachen. Was taten sie deshalb? Sie stellten einige Kinder mit dem Rücken zur Fahne, während die anderen Schüler an der Fahnengrußzeremonie teilnahmen. Dann fotografierten sie die Kinder.

      Der Artikel wurde am 15. Juli veröffentlicht. Unter anderem hieß es darin, daß es sich bei den Kindern, die mit dem Rücken zur Fahne standen, um Zeugen Jehovas handle. Stimmte das? Absolut nicht! Die vier Kinder von Zeugen Jehovas waren an jenem Tag der Schule ferngeblieben. Und selbst wenn sie dort gewesen wären, hätten sie sich zufolge ihrer christlichen Erziehung der Landesfahne gegenüber nicht respektlos verhalten.

      Doch der unwahre Bericht über das angeblich respektlose Verhalten der Zeugen Jehovas gegenüber der Fahne erschien in der Presse. Und bald wurde er im ganzen Land bekannt.

      Eine Kettenreaktion

      In dem darauffolgenden Monat kam es in der Provinz Misiones zu einem weiteren Vorfall. Zwei Mittelschüler, deren Eltern und eine Lehrerin wurden verhaftet und 16 Tage eingesperrt.

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