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  • Hol mir mal Kartoffeln aus dem Garten!
    Erwachet! 1971 | 22. Januar
    • nie Kartoffeln angepflanzt, dann benutzt du als Samen die Kartoffel selbst; die großen Knollen durchschneidet man so, daß Teilstücke entstehen, die mindestens ein „Auge“ oder eine Knospe haben.

      Den Boden kann man mit Stallmist, Kompost, Seetang oder einem guten Handelsdünger düngen. Auf Neufundland hat man mit Seetang und einem kleinen Fisch namens Kapelan oder Dickmaul gute Ergebnisse erzielt. Diese Fische schwimmen etwa zu der Zeit, da die Kartoffelpflanzen aus dem Boden hervorkommen, in großen Mengen an der Küste. Man streut sie über den Kartoffelacker und bedeckt sie mit etwas Erde.

      Wenn die Kartoffeln reif sind — etwa drei Monate nach der Saat —, kann man sie ernten. Pellkartoffeln mit Butter oder Kartoffelsalat ist ein köstliches Gericht. Man kann jedesmal, wenn man ein Kartoffelgericht machen möchte, eines der Kinder beauftragen, die erforderlichen Kartoffeln auszugraben. Die Kinder werden das mit Begeisterung tun. Räume ihnen aber genügend Zeit ein, denn die Knollen, die so verschieden geformt und ganz unterschiedlich groß sind, werden wahrscheinlich ihre Phantasie anregen.

      Noch einige weitere Tips

      Wenn Kartoffelkäfer deinen Acker heimsuchen — was ziemlich sicher geschehen wird —, sollte die ganze Familie sich am Einsammeln dieser Käfer beteiligen. Man bürstet sie von der Pflanze herunter in einen Papierbeutel und verbrennt sie dann. Das muß sofort geschehen, nachdem man die ersten Käfer entdeckt hat, sonst werden sie die Pflanzen zerstören, und die Kartoffeln werden nicht reifen. Beim Kartoffelanbau im Großbetrieb werden die Kartoffelfelder von Zeit zu Zeit besprüht, um diese Käfer zu bekämpfen.

      An der Ernte und am Einkellern kann sich dann die ganze Familie beteiligen und so die Freude genießen, etwas gemeinsam zu tun. In gemäßigten Klimaten kann man die Kartoffeln gewöhnlich nach dem ersten leichten Frost ernten, wenn das Kraut gelb und welk geworden ist. Beim Sortieren kann man zwischen schönen, festen und großen Knollen unterscheiden, die man einkellern möchte, und anderen, die man sofort verbrauchen muß.

      Möchte man den ganzen Winter über schöne Kartoffeln haben, dann muß man darauf achten, daß die Kellertemperatur etwa vier Grad Celsius beträgt. Bei geringerer Temperatur werden die Kartoffeln süß; ist die Lagertemperatur höher, beginnen die Kartoffeln zu keimen und schrumpfen. Den Kartoffeln zuträglich ist auch Dunkelheit, genügende Luftfeuchtigkeit und viel frische Luft. Dadurch wird die beim Nachreifen entwickelte Wärme abgeleitet, und die Kartoffeln können trocknen.

      Für einen Sack Saatkartoffeln magst du fünf, sechs, sieben oder gar mehr Säcke Kartoffeln ernten, je nach der Länge der Wachstumszeit, dem Boden und dem Eifer der Familie, mit dem sie den Kartoffelkäfer und das Unkraut bekämpft. Wenn man seine eigenen Kartoffeln pflanzt, spart man nicht nur Geld, sondern das hat noch weitere Vorzüge. Jung und alt freuen sich, etwas geleistet zu haben. Wieviel gesünder ist es doch, die Kartoffeln auf dem eigenen Acker auszugraben, als zum Händler zu fahren und sich einen halben Zentner Kartoffeln zu kaufen!

  • Rekord-Milcherzeugung
    Erwachet! 1971 | 22. Januar
    • Rekord-Milcherzeugung

      ● In den Vereinigten Staaten beträgt der Milchertrag je Kuh durchschnittlich 3 150 kg im Jahr. Einige Kühe liefern durchschnittlich 4 500 bis 5 400 kg. Es wird jedoch berichtet, daß eine Kuh mehr als 18 900 kg Milch im Jahr gab! Im Laufe eines Jahres kam es mehrmals vor, daß diese Kuh an einem Tag mehr als 66 Liter Milch lieferte, während andere Kühe durchschnittlich nur 20 bis 30 Liter gaben.

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