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  • Das Spiel mit dem Drachen — ein großer Spaß
    Erwachet! 1974 | 22. September
    • Drachen sollte man nie bei Gewitter oder in der Nähe von Telefonmasten, Funktürmen oder Hochspannungsleitungen fliegen lassen. Eine feuchte Leine oder ein Draht könnte den Tod bedeuten.

      Wenn du in einer Gegend lebst, in der dem Drachensteigen keine religiöse Bedeutung beigemessen wird, und wenn du etwas vorsichtig bist, wirst du feststellen, daß das Spiel mit dem Drachen großen Spaß bereitet.

  • Das Stillen deines Kindes — Bürde oder Freude?
    Erwachet! 1974 | 22. September
    • Das Stillen deines Kindes — Bürde oder Freude?

      DURCHSCHNITTLICH werden jede Sekunde vier Kinder geboren. In einer Stunde kommen also mehr als 14 000 Kinder zur Welt oder über 2 000 000 in einer Woche. Und alle diese Kinder müssen ernährt werden! Wie?

      Die meisten von ihnen werden gestillt. Säuglinge trinken jeden Tag Millionen Liter Muttermilch. Heute geht der Trend jedoch zur Flaschennahrung, zur Ernährung des Säuglings mit Milchpräparaten.

      In Ländern wie in den Vereinigten Staaten ziehen die meisten Frauen ihre Kinder mit der Flasche auf. Doch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet diesen Trend zur künstlichen Ernährung als „eines der großen Ernährungsprobleme der Welt“. Warum?

      Eine bedauerliche Entwicklung

      Ein Grund ist die Tatsache, daß die Muttermilch für das Kind zweifellos besser ist als die Kuhmilcha. Die finanzielle Seite ist ein weiterer Grund. Etwa 87 Prozent aller Kinder werden in Ländern geboren, deren Bevölkerung sich größtenteils Kuhmilch nicht leisten kann.

      In einem Bericht, den die WHO im vergangenen Jahr veröffentlichte, wurde auf diese Gründe hingewiesen. Es hieß darin: „Die Muttermilch ist nicht nur die beste Nahrung für das Kind und einfach nicht nachzuahmen — obwohl die Säuglingsnahrungshersteller etwas anderes behaupten —, sondern die Milchpräparate sind auch immer noch so teuer, daß die Durchschnittsfamilie in den Entwicklungsländern sie sich finanziell nicht erlauben kann.“

      In einem Entwicklungsland müßte ein Arbeiter 50 Prozent seines Tagesverdienstes ausgeben, wollte er für die Ernährung eines Kindes Kuhmilch kaufen. Würde sich die Gewohnheit, die Kinder künstlich zu ernähren, noch mehr ausbreiten, so würde die bereits kritische Nahrungsmittelknappheit noch kritischer. „Wenn alle Frauen auf dem asiatischen Kontinent aufhören würden zu stillen“, hieß es in dem WHO-Bericht, „wären 114 000 000 zusätzliche Kühe erforderlich, um den Verlust wettzumachen.“

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