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  • Sylvester I., der Mann, der nicht zugegen war
    Der Wachtturm 1956 | 15. Dezember
    • alle, die sich als Christen ausgeben, gut tun, das Nizäische Glaubensbekenntnis mit Mißtrauen zu betrachten. Daß dies begründet ist, zeigt sich noch deutlicher, wenn seine Lehren im Lichte des inspirierten Wortes Gottes, Jehovas, der Bibel, unvoreingenommen untersucht werden. Eine solch sorgfältige Analyse wird alle Wahrheitssucher davon überzeugen, daß das Nizäische Glaubensbekenntnis etwas ist, das über das hinausgeht, was von Jesu Aposteln, auch von Petrus, als gute Botschaft bezeichnet wurde, und daher dem Fluche oder „Anathema“ unterliegt, den Paulus in Galater 1:8 (NW) aussprach: „Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollten außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigten, er sei verflucht.“

  • „Oh, ihr Kleingläubigen!“
    Der Wachtturm 1956 | 15. Dezember
    • „Oh, ihr Kleingläubigen!“

      UNTER dem obigen Titel veröffentlichte die Valley News von Hanover, New Hampshire, am 11. April 1956 folgenden vernünftig geschriebenen redaktionellen Artikel:

      „Hin und wieder schafft ein öffentlicher Beamter eine Sachlage, die uns die Frage aufdrängt, ob er je etwas von Freiheit, Demokratie, von politischen und Menschen-Rechten gehört habe. Zumindest verraten solche Taten einen Mangel an Glauben daran, daß das Volk versteht, was „Freiheit“ ist. Meistens ist es eine großtuerische, willkürliche Zurschaustellung der amtlichen Fähigkeit, aus einem Maulwurfshügel einen Berg zu machen. Eine Amtsperson, die vor kurzem eine Bresche in das Bollwerk der Freiheit schlug, ist der Verwaltungsgeneral Francis Billado des Staates Vermont [USA]. Eine Gruppe Zeugen Jehovas wollte eine Versammlung in einem Stadtteil von Bennington durchführen. Man suchte das Zeughaus der Nationalgarde zu bekommen. Es kam auch zu einem gesetzlich bindenden Vertrag, der für die Benutzung des Gebäudes in aller Form geschlossen und von ihnen und auch von den Vertretern der Nationalgarde unterzeichnet wurde. Darauf machten die Zeugen ihre Veranstaltung in ihren Versammlungen bekannt.

      Dann, mehr als ein Monat nachdem der Vertrag unterzeichnet worden war und die Zeugen die Veranstaltung öffentlich bekanntgemacht hatten, kam wie ein Blitz aus heiterem Himmel die Mitteilung, daß General Billado plötzlich den Vertrag annulliert habe. Als Grund führte er ‚die Möglichkeit von Unruhen, eines Aufruhrs oder von sonst etwas‘ an. Da die Zeugen im wesentlichen friedliebende Leute sind, wollten sie zur Durchsetzung des Vertrages keinen Rechtsstreit beginnen. Eines von zwei Dingen ist offensichtlich: Entweder wußten die Garde und Billado nichts von den Zeugen, als sie den Vertrag Unterzeichneten, oder es wurde von außen ein Druck auf sie ausgeübt. Wenn ersteres der Fall ist, zeigt sich eine erstaunliche Unwissenheit in hohen, amtlichen Kreisen. Ist letzteres der Fall, so hat Billado die Pflicht, in aller Offenheit zu sprechen, Namen zu nennen und sich zu äußern, warum er glaube, daß ‚eine Möglichkeit von Unruhen‘ bestehe.

      Die Zeugen Jehovas sind eine Sekte, die immer und immer wieder gezeigt hat, daß sie fähig ist, ordnungsgemäße Versammlungen abzuhalten. Ihre Landeskongresse werden so gut organisiert und durchgeführt, daß sie die Bewunderung von seiten derer erregen, die sie beobachten. Ihre Glaubensansichten sind unter der Allgemeinheit nicht populär, und doch ist die Sekte in Amerika eine der am schnellsten zunehmenden religiösen Körperschaften. Die meisten Amerikaner halten an den Grundsätzen der Freiheit ziemlich fest. Wenn sie sehen, daß ein prominenter Beamter von einer gesetzlich übernommenen Pflicht wegen der ‚Möglichkeit von Unruhen‘ zurückweicht, haben sie guten Grund, erstaunt zu sein.

      Es ist erwähnt worden, daß Gouverneur Johnson gesagt habe, er plane, ‚volle Auskunft‘ über den Vorfall einzuholen. Wir hoffen, daß er dies wirklich tut und daß er, wenn, er — wie wir fest glauben — keinen Beweis einer ‚deutlich vorhandenen Gefahr‘ findet und keine ‚Möglichkeit von Unruhen, eines Aufruhrs oder von sonst etwas‘ entdeckt, auch den Mut hat, die Sache öffentlich richtigzustellen.“

  • Getreue Übermittlung
    Der Wachtturm 1956 | 15. Dezember
    • Getreue Übermittlung

      ● Das neue Buch The Dead Sea Scrolls [Die Tote-Meer-Rollen] von Miliar Burrows wirft die Frage auf, ob diese Rollen die Bibel, so wie wir sie kennen, ändern würden. Der Verfasser antwortet mit einem kategorischen „Nein“. In der Tat, sowohl das Jesaja-Manuskript als auch der Habakuk-Text bestätigen, wie Burrows schreibt, daß „die wesentliche Wahrheit und der in der Bibel geoffenbarte Wille Gottes … trotz aller Tücken in der Übermittlung des Textes unverändert bewahrt geblieben sind“.

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