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  • Verkündet beständig Jehovas Namen
    Königreichsdienst 1971 | August
    • an und verkündete Jehovas Namen im Angesicht zweier Kriegsheere. Im Namen Jehovas trat David vor, um zu streiten, und ihm wurde der Sieg verliehen; die Schmach war abgewendet, Jehovas Name wurde geehrt. Wir möchten heute ebenso wie David handeln. Es bewegt uns, wenn wir so viele Schmähungen vernehmen, die man gegen Jehova Gott vorbringt. Unser Herz wird davon jedesmal tief bewegt. Wir nehmen die Herausforderung an und stellen uns als Jehovas Zeugen auf seine Seite der Streitfrage, indem wir den Namen Jehovas auf der ganzen Erde verkünden. — 1. Sam. 17:26, 45-47; Jes. 43:10-12.

  • Sind wir sowohl Freunde als auch Lehrer?
    Königreichsdienst 1971 | August
    • Sind wir sowohl Freunde als auch Lehrer?

      1 „Schlechte Gesellschaft verdirbt nützliche Gewohnheiten.“! Wie oft haben wir schon diese grundlegende Wahrheit gehört! Aber auch der Gedanke an die gegenteilige Auswirkung findet in der Bibel seine Stütze: Gute Gesellschaft fördert gute Gewohnheiten. — 1. Kor. 15:33; Spr. 13:20.

      2 Dieser Grundsatz läßt sich auf die Personen anwenden, mit denen wir die Bibel studieren. Wie können wir ihre bisherigen Freunde ersetzen, von denen einige ehrliche, aufrichtige Menschen sein mögen, aber, was die Wahrheit anbelangt, keine guten Gefährten sind? Wir müssen uns als mehr als nur als Lehrer dieser Menschen erweisen. Wir müssen diesen Personen helfen, Freundschaft mit wahren Christen zu schließen. Wir selbst müssen ihre Freunde sein.

      3 Der Ort, wo wir ihnen helfen können, gute Freunde zu finden, ist die Versammlung. Ein Ehepaar sagte darüber: „Wir erweisen ihnen Gastfreundschaft und laden sie zu uns nach Hause ein, wo sie theokratischen Umgang und Kameradschaft finden. Wir versuchen, sie dabei mit anderen Brüdern und Schwestern und Familien, die ungefähr in ihrem Alter sind, bekannt zu machen, so daß sie neue Freundschaften schließen können ... Wir versuchen, neuinteressierte Personen sogleich zu den Zusammenkünften zu bringen ... Wir nehmen sie mit zu den Kongressen.“ Ein anderes Ehepaar, das im Laufe der Jahre Hunderten von Menschen zu einer Erkenntnis der Wahrheit verhalf, erklärte, wie es dabei Erfolg hatte: „Wir schließen enge Freundschaft mit ihnen ... und belassen es nicht nur bei der routinemäßigen Beziehung zwischen Lehrer und Lernendem ... Wir laden sie ein, uns zu Hause zu besuchen. Im allgemeinen scheint es, daß sich ein gutes, enges, liebevolles und familiäres Verhältnis entwickelt, wenn man großzügig, freundlich und gastfrei ist. Bald laden uns diese Freunde abwechselnd zu sich nach Hause ein, und es dauert nicht lange, und sie haben nur noch theokratischen Umgang, was dazu beiträgt, daß sie schneller zur Reife gelangen.“

      4 Es gibt noch zahllose andere Möglichkeiten, die sich uns bieten, mit den Studierenden ein engeres Band der Freundschaft zu knüpfen. Zum Beispiel können wir mit ihnen freundliche Telefongespräche führen. Wir können Museen besuchen und Artefakte besichtigen, die den Bibelbericht stützen. Durch einen Ausflug aufs Land oder einen Besuch in einem Park wird ihre Wertschätzung für die Wunder der Schöpfung zunehmen.

      5 Bei solchen Ausflügen wollen wir sie als christliche Freunde gewinnen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt aber darin, daß wir in jeder Situation daran denken, ihnen zu zeigen, wie wertvoll die biblischen Wahrheiten und eine nach christlichen Grundsätzen ausgerichtete Lebensführung sind. Unser christliches Benehmen wirkt auf diese Menschen, die den rechten Herzenszustand aufweisen, beständig anziehend. Wir können mit ihnen einen schönen Abend der Unterhaltung verbringen, indem wir Erfahrungen erzählen und mit ihnen über die Wahrheit sprechen. Allerdings müssen wir achtsam sein, damit wir uns nicht durch gesellschaftliche Anlässe, die sich für unser geistiges Wohl nachteilig auswirken, verstricken lassen.

  • Der Wert der Vorbereitung
    Königreichsdienst 1971 | August
    • Der Wert der Vorbereitung

      1 Erinnerst du dich noch an einen Vortrag, der kürzlich gehalten wurde und bei dem die Stunde nur so verflog? Wie war es bei einer Studierendenansprache in der Theokratischen Predigtdienstschule, die deine ganze Aufmerksamkeit fesselte? Wir haben uns schon alle über solche Darbietungen gefreut. Was meinst du, war in allen Fällen dafür ausschlaggebend, daß diese Wirkung erzielt wurde? Stimmt — Vorbereitung!

      2 Wollen wir in irgendeinem Dienstzweig wirkungsvoll vorgehen, ist Vorbereitung unerläßlich. Selbst Verkündiger, die ungewöhnliche natürliche Fähigkeiten besitzen, müssen sich vorbereiten, wollen sie vermeiden, abzuschweifen oder nicht schnell genug zur Sache zu kommen. Vielfach ist die Zeit, die uns der Wohnungsinhaber einräumt, sehr begrenzt. Wie befriedigend ist es doch, wenn man die kostbare Wahrheit wirkungsvoll und in gewählten Worten mit Überzeugung darlegen kann. Oftmals wird es dazu kommen, daß man ein umfangreicheres Zeugnis geben kann. Ist das aber nicht der Fall, gelingt es dir vielleicht, einen Gedanken zu vermitteln, den der Wohnungsinhaber nicht vergessen wird und der ihn möglicherweise veranlaßt, beim nächsten Mal aufmerksamer zuzuhören.

      3 Vorbereitung zeugt von Achtung. Auf dem Podium bezeugt sie Achtung vor den Zuhörern, und an der Tür zeigt man damit, daß man den Wohnungsinhaber, der willens ist zuzuhören, achtet. Stets aber zeigen wir dadurch Achtung vor Jehova, den wir vertreten.

      4 Wir freuen uns, daß wir eine so große Freiheit besitzen und auswählen können, welche Predigt wir halten und wie wir sie an den Türen halten wollen. Bedeutet das aber, daß wir uns weniger vorzubereiten haben, weil wir nicht wissen, wie sich die Unterhaltung mit dem Wohnungsinhaber entwickelt? Nein, dieser Umstand erfordert vielmehr eine noch sorgfältigere Vorbereitung, damit wir für verschiedene Situationen ausgerüstet sind.

      5 Wie und wann können wir uns vorbereiten? Man kann sich in aller Ruhe zu Hause beim persönlichen Studium vorbereiten. Man kann sein Zeugnis selbst üben. Lege fest, wann du Fragen stellen kannst, um den Wohnungsinhaber ins Gespräch zu ziehen. Dann kann man sich im Familienkreis darüber unterhalten und Zeugnisse proben. Ein Diener oder ein reifer Verkündiger könnte einem Neuen am besten dadurch helfen, daß er ihn fragt: „Darf ich dich zu Hause einmal besuchen und dir zeigen, wie ich mich vorbereite?“ Übernimmt ein reifer Verkündiger die Verantwortung, den Neuen zu belehren, und zeigt er ihm liebevoll, wie er bei seiner Vorbereitung vorgeht, wird niemand beim Proben oder Besprechen eines Zeugnisses in Verlegenheit gebracht.

      6 Es ist eine Freude, sich auf den Predigtdienst vorzubereiten. Wir alle haben viel zu tun, und vielleicht fällt es uns schwer, soviel Zeit dafür zu finden, wie wir gerne hätten. Wenn wir aber dann und wann einige Minuten dazu verwenden, können wir uns schon sehr verbessern. Sind wir schließlich einmal nicht in der Lage, in den Predigtdienst zu gehen, nehmen wir unsere Bibel und wiederholen eine Predigt entweder laut oder leise. Dadurch halten wir unseren Sinn auf den Dienst gerichtet.

      7 Einige Brüder besitzen ein kleines Ringbuch, in dem sie ihre beliebtesten Predigten in Stichworten festhalten. Sie vermerken auch die in ihrem Gebiet aufgetretenen Einwände und wie man sie überwinden kann sowie Anregungen, die im Königreichsdienst für das Einrichten von Heimbibelstudien erschienen sind. Man kann dieses Ringbuch in der Felddiensttasche mitnehmen. Tust du das auch?

      8 Der Apostel Paulus bat seine Brüder, für ihn zu beten, ‘daß ihm beim Auftun seines Mundes die Fähigkeit zu reden gegeben werde, um mit allem Freimut der Rede das heilige Geheimnis der guten Botschaft bekanntzumachen’. (Eph. 6:19) Auch wir benötigen dieselbe Fähigkeit zu reden. Vorbereitung wird dazu beitragen, daß wir sie erlangen.

  • Juni-Felddienstbericht
    Königreichsdienst 1971 | August
    • Juni-Felddienstbericht

      Durchschnitt

      Verk. Std. Nb. Hb. Ztsch.

      Sonderpioniere 546 138,9 61,9 4,4 107,5

      Pioniere 2 013 98,2 42,6 2,8 91,3

      Ferienpioniere 567 83,0 30,0 1,1 90,7

      Vers.-Verk. 86 322 10,0 5,5 0,4 12,1

      GESZ. VERK. 89 448

      Neugetaufte: 217

      ZIEL FÜR WESTDEUTSCHLAND 1971:

      92 864 Verkündiger

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