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  • Gehen wir besseren Zeiten entgegen?
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Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1976
w76 15. 6. S. 355-356

Gehen wir besseren Zeiten entgegen?

„VIELE meiner Freunde“, sagte ein weißhaariger indischer Ladenbesitzer in Alt-Delhi, „glauben, daß wir nun besseren Zeiten entgegengehen.“ Er fügte jedoch hinzu: „Ich habe aber Bedenken. Ich kann mir nicht vorstellen, wie dies möglich ist. Schuld an unserer heutigen mißlichen Lage ist die Habgier und Torheit des Menschen, und daher kann nur der Mensch etwas an der Situation ändern. Dürfen wir aber erwarten, daß der Mensch, der uns in diese mißliche Lage gebracht hat, bessere Zeiten herbeiführen wird? Soweit kommt es nie.“

Was die Zukunft anbelangt, teilen viele Menschen heute die Ansicht dieses indischen Ladenbesitzers.

Man könnte jedoch fragen: Bedeutet die Unfähigkeit des Menschen, bessere Zeiten herbeizuführen, wirklich, daß wir keinen Grund haben, auf eine Änderung in der Zukunft zu hoffen? Der weiseste Mensch, der je gelebt hat, war anderer Meinung. Er war ein Prophet, dessen Lehren weiter verbreitet und in mehr Sprachen übersetzt worden sind als die irgendeines anderen Menschen. Dieser Prophet war Jesus Christus.

Viele seiner Prophezeiungen haben sich bereits erfüllt. Eine dieser bemerkenswerten Voraussagen handelte von der Stadt Jerusalem und ihrem Tempel. Jesus Christus hatte prophezeit, daß Jerusalem fallen würde und daß die Eroberer in der Stadt „keinen Stein auf dem anderen lassen“ würden (Luk. 19:44). Über den prächtigen Tempel hatte er vorausgesagt: „Es werden Tage kommen, da wird hier nicht ein Stein auf dem anderen gelassen werden, der nicht niedergerissen werden wird“ (Luk. 21:6). Diese Worte erfüllten sich, als im Jahre 70 u. Z. die römischen Heere Jerusalem und den Tempel völlig zerstörten. Das ist nur eines von vielen Beispielen, die Jesus Christus als einen wahren Propheten ausweisen.

Bestimmt besteht für uns deshalb guter Grund, das ernst zu nehmen, was er über künftige bessere Zeiten für die Menschheit zu sagen hatte. Seine Jünger wies er darauf hin, daß nach einer Zeit beispielloser Furcht und Unruhe jegliche Ungerechtigkeit, Bedrückung und Unsicherheit sowie Hungersnöte, Kriege und andere Probleme beseitigt würden. Er sagte: „Auf der Erde werden die Völker voll Angst und Bestürzung sein. . . . Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über die Erde kommen“ (Luk. 21:25, 26, Einheitsübersetzung). Können wir das heute nicht beobachten?

Jesus Christus malte indes nicht nur ein Bild der Hoffnungslosigkeit und Hilflosigkeit. Er sagte weiter: „Wenn aber diese Dinge zu geschehen anfangen, dann richtet euch auf und hebt eure Häupter empor, denn eure Befreiung naht“ (Luk. 21:28). Durch ein Gleichnis lenkte Jesus Christus dann die Aufmerksamkeit darauf, wie nahe diese Befreiung wäre und wodurch sie herbeigeführt werden würde, indem er sagte: „Seht euch den Feigenbaum und die anderen Bäume an: Sobald ihr merkt, daß sie Blätter treiben, wißt ihr, daß der Sommer nahe ist. Genauso sollt ihr erkennen, daß das Reich Gottes nahe ist, wenn ihr all das seht. Amen, sage ich euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles eintrifft“ (Luk. 21:29-32, EÜ).

Die Befreiung aus der heutigen beunruhigenden Weltsituation wird somit nicht von einem Menschen oder einer Gruppe von Menschen, sondern durch Gottes Königreich herbeigeführt. Jesus Christus ist der König dieses Königreiches. Daß ihm königliche Gewalt übertragen werden würde, wurde in einer prophetischen Vision wie folgt geoffenbart: „Mit den Wolken des Himmels kam gerade einer wie ein Menschensohn; und er erlangte Zutritt zu dem Alten an Tagen [dem Höchsten], und man brachte ihn nahe heran, ja vor Ihn. Und ihm wurde Herrschaft und Würde und Königtum gegeben, damit die Völker, Völkerschaften und Sprachen alle ihm dienen sollten“ (Dan. 7:13, 14). Danach wird gezeigt, daß allen Herrschermächten der Erde, die ihm nicht dienen wollen, die Gewalt entrissen wird (Dan. 7:17, 18). Nie wieder wird ,der Mensch über den Menschen zu seinem Schaden herrschen‘ (Pred. 8:9).

Jesus Christus, der Weltherrscher, besitzt die Weisheit, nicht nur bessere, sondern sogar die besten Verhältnisse auf der Erde herbeizuführen. Bevor er durch ein Wunder auf der Erde geboren wurde, war er bei seinem Vater, bei Gott, dem Höchsten, im Himmel gewesen (Luk. 1:30-38). Er war das „Wort“, das heißt der Wortführer seines Vaters gegenüber allen anderen intelligenten Geschöpfen. In seinem vormenschlichen Dasein hatte das „Wort“ mit seinem Vater an der Schöpfung teilgenommen. In der Bibel lesen wir: „Das WORT war . . . im Anfang bei GOTT. Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht e i n Ding ins Dasein“ (Joh. 1:1-3).

Jesus Christus weiß also, was Leben ist und wie man es bis in alle Ewigkeit fortbestehen lassen kann. Er weiß auch, wie man die Schätze der Erde am besten nutzen kann, ohne Boden, Wasser und Luft unnötig zu verschmutzen. Unter seiner Herrschaft kann die Erde daher in ein herrliches Paradies verwandelt werden.

Als Jesus Christus als Mensch auf Erden lebte, gab er Blinden das Augenlicht, öffnete Tauben die Ohren, ließ Stumme sprechen, heilte die Glieder Lahmer und auferweckte sogar Tote. Da Jesus Christus auferweckt worden ist, wird er für die Menschheit bestimmt nicht weniger tun, sobald er sich der Angelegenheiten der Erde annehmen wird. Er wird nach seinen Worten handeln: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer Glauben an mich ausübt, wird zum Leben kommen, auch wenn er stirbt“ (Joh. 11:25).

Die Herrschaft Jesu Christi wird dasselbe Interesse und dieselbe Herzlichkeit widerspiegeln wie seine Worte, mit denen er dazu einlud, seine Jünger zu werden: „Kommt zu mir alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid, und ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und werdet meine Jünger, denn ich bin mild gesinnt und von Herzen demütig, und ihr werdet Erquickung finden für eure Seele“ (Matth. 11:28, 29).

Wieso können wir davon überzeugt sein, daß Jesus Christus als mächtiger himmlischer König ebenso demütig sein wird und daß er darum besorgt sein wird, der Menschheit erfrischende Erleichterung zu bringen, wie er es auf der Erde war? Könnte er sich nicht geändert haben? Die Bibel versichert uns: „Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und immerdar“ (Hebr. 13:8).

In nicht allzu ferner Zukunft wird es weit bessere Zeiten geben, wenn Gottes Königreich unter Christus die Herrschaft unvollkommener Menschen ablösen wird. Welch eine Befreiung wird es doch sein, wenn es Ungerechtigkeiten, Bedrückung, Leid, Umweltverschmutzung, Krankheiten und den Tod nicht mehr gibt!

Bestimmt haben wir guten Grund, uns Jesus Christus als unseren König zu wünschen. Kennst du die Anforderungen, die er an alle stellt, die ihm loyal dienen möchten? Die als Jehovas Zeugen bekannten Christen sind gern bereit, jedem zu einem besseren Verständnis dieser in der Bibel enthaltenen Anforderungen zu verhelfen. Nimm ihre Hilfe in Anspruch, wenn sie wieder bei dir vorsprechen!

[Herausgestellter Text auf Seite 356]

„Auf der Erde werden die Völker voll Angst und Bestürzung sein . . . Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über die Erde kommen . . . Wenn all das beginnt, dann richtet euch auf und faßt Mut; denn eure Erlösung ist nahe“ (Luk. 21:25, 26, 28, Einheitsübersetzung).

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