-
Wenn Unglück hereinbrichtDer Wachtturm 1981 | 1. November
-
-
Zukunft der Toten. Gibt es für sie tatsächlich eine Hoffnung?
Stell dir einmal vor, jemand käme und würde die Hand des geliebten Menschen, den dir der Tod entrissen hat, erfassen und ihn dir lebend und gesund zurückgeben! Wie groß wäre doch dann deine Freude! Das wäre einfach wunderbar.
Du sagst vielleicht: „Das ist unmöglich.“ Es stimmt, daß so etwas zu unseren Lebzeiten noch nicht geschehen ist. Doch früher ist es geschehen. Frauen haben ihre Toten durch Auferstehung wiedererhalten.
Wann war das? Warum können wir daran glauben? Was bedeutet dies für uns heute?
-
-
Kann der Tod besiegt werden?Der Wachtturm 1981 | 1. November
-
-
Kann der Tod besiegt werden?
HAST du jemals darüber nachgedacht, welchen Einfluß Jesus Christus auf die Geschichte der Menschen hatte? Sogar der Kalender, der von den meisten Leuten der westlichen Welt benutzt wird, stützt sich auf das Jahr, in dem Jesus ihrer Ansicht nach geboren wurde.
In The World Book Encyclopedia heißt es diesbezüglich: „Daten vor diesem Jahr werden mit v. Chr. oder vor Christus gekennzeichnet. Daten nach diesem Jahr werden mit A. D. oder Anno Domini (im Jahre des Herrn) gekennzeichnet.“
Warum ist Jesus so gut bekannt? Unter anderem deshalb, weil er in Galiläa große Wunder wirkte. Dieses Gebiet lag im Norden der heutigen Republik Israel. Der jüdische Historiker Flavius Josephus aus dem ersten Jahrhundert schrieb über Galiläa: „Es [ist] ein fruchtbares Land, das über viel Weidefläche verfügt und über einen vielgestaltigen Baumwuchs, ... auch die Städte entwickelten sich deshalb in reicher Fülle.“ Er behauptete sogar, in Galiläa gebe es „240 Städte und Dörfer“.a
In diesen vielen Städten und Dörfern predigte Jesus Christus und wirkte erstaunliche Wunder. Die Bibel nennt zwar nur wenige dieser Städte mit Namen, aber Jesus besuchte viele davon, denn der inspirierte Bericht sagt über seine Predigttätigkeit in diesem Gebiet: „Jesus begab sich auf eine Reise durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen und predigte die gute Botschaft vom Königreich und heilte jede Art Krankheit und jede Art Gebrechen“ (Matth. 9:35).
Viele der Galiläer, denen Jesus predigte, kannten ihn, denn er war unter ihnen aufgewachsen — in dem kleinen Dorf Nazareth, das inmitten von Hügeln lag, 24 Kilometer südwestlich vom Galiläischen Meer.
JESU BESUCH IN NAIN
Es war im Jahre 31 u. Z., während des zweiten Jahres der Predigttätigkeit Jesu, als in Nain der Sohn der Witwe starb. Diese Stadt lag nur etwa acht bis neun Kilometer südöstlich von Nazareth, dem Heimatdorf Jesu. Als der junge Mann starb, predigte Jesus an der Nordküste des Galiläischen Meeres, wo er gerade die berühmte Bergpredigt gehalten hatte.
In der Bibel heißt es, daß Jesus, als er seine Predigt beendet hatte, ‘nach Kapernaum hineinging’. Während er sich in jener Stadt am Meer aufhielt, heilte er den Sklaven eines Offiziers. „Kurz danach“ oder, wie alte Manuskripte sagen, „am folgenden Tag“ (Fußnote in der Neuen-Welt-Übersetzung, engl. Ausg. 1971) „zog er nach einer Stadt, Nain genannt, und seine Jünger
-