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Weltumfassende Abrüstung durch das Königreich des HimmelsDer Wachtturm 1960 | 15. April
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Jehova, wandeln. Sein Sohn, Jesus Christus, wird ihr himmlischer König sein, der Same des Weibes Gottes, der der Schlange den Kopf zermalmt. Alle, die ewiges Leben auf Erden unter dem Königreich des Himmels erlangen, werden sich durch Liebe zu Gott und Liebe zum Nächsten dazu treiben lassen, bei der weltumfassenden Abrüstung zu bleiben, um im Paradies auf Erden ewig in Frieden beisammen zu wohnen.
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Unser geistiges Paradies ausdehnen und bevölkernDer Wachtturm 1960 | 15. April
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Unser geistiges Paradies ausdehnen und bevölkern
VOR ungefähr 2500 Jahren baute Nebukadnezar an den Ufern des Euphrats, im Herzen der Stadt Babylon, zur Freude seiner Gemahlin ein Paradies, das aus fünf Terrassen bestand, von denen eine die andere 15 Meter überragte, so daß das ganze ungefähr 75 Meter hoch war. Diese Terrassen waren die herrlichsten Gärten mit den seltensten und prächtigsten Pflanzen. Mit Blumen geschmückte Springbrunnen zierten sie, und zahme Tiere tummelten sich darin. Dieses Paradies war als die hängenden Gärten von Babylon bekannt.
Jehova Gott ist der hervorragendste Erbauer von Paradiesen gewesen, von geistigen und buchstäblichen, sei es in der Vergangenheit, in der Gegenwart oder in der Zukunft, und er schafft sie für Personen, die er liebt. Seine Paradiese sind noch viel schöner, weit größer und bleiben länger bestehen als irgendwelche von Menschen geschaffenen. Alle seine Gärten unterscheiden sich von anderen in bezug auf Schönheit, Frieden, Glück, reine Gottesanbetung und ihre lebengebenden Früchte.a — 1. Mose 2:8, 9.
Das erste Paradies war natürlich jenes, das für Adam und seine Nachkommen in Eden, nach Osten hin, gepflanzt wurde. Sie sollten es ausdehnen, bis es sich schließlich über die ganze Erde erstreckt hätte. Da sich Adam aber gegen Gott auflehnte, wurde jenes Paradies in der Sintflut vernichtet.
Ein anderes in der Bibel erwähntes Paradies ist das Paradies, das Jesus in der Verheißung erwähnte, die er im Sterben dem mitfühlenden Übeltäter gab, der neben ihm am Pfahl hing. Dieses Paradies wird ein buchstäbliches Paradies sein, das sich in Übereinstimmung mit Gottes ursprünglichem Vorhaben bezüglich der Erde über die ganze Erde erstrecken wird.
Die frühchristliche Versammlung befand sich von Pfingsten an in einem paradiesähnlichen Zustand geistiger Wohlfahrt. Ihre Glieder erhielten dadurch einen Vorgeschmack von dem himmlischen Paradies, in das die Überwinder gelangen, indem sie an der ersten Auferstehung teilhaben. — Off. 2:7.
Wegen des Abfalls, der nach dem Tode der Apostel eintrat, bestand jenes geistige Paradies auf Erden bis zum Jahre 1919 nicht mehr. Nachdem das Königreich Gottes im Himmel aufgerichtet und Satan und seine Dämonen hinausgeworfen worden waren, befreite Jehova im Jahre 1919 den treuen Überrest der gesalbten Christen aus ihrer Gefangenschaft im neuzeitlichen Babylon. Seither hat ihre geistige Wohlfahrt immer mehr zugenommen, was durch den internationalen Kongreß „Göttlicher Wille“ trefflich zum Ausdruck kam.
Heute sehen wir, wie Hesekiel 36:10 durch die Neue-Welt-Gesellschaft erfüllt wird, denn es schließen sich ihr immer mehr Menschen an. Ihre Städte werden bewohnt und ihre Trümmer wiederaufgebaut. So wollen wir, die wir uns dieser Segnungen bereits erfreuen, dazu beitragen, daß unser geistiges Paradies noch weiter ausgedehnt und noch mehr bevölkert werde, indem wir unseren Mitmenschen zu einer Wertschätzung für diese wunderbare Vorkehrung der Liebe, die Jehova zu seinen Geschöpfen hat, verhelfen.
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