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  • Eine Regierung, die uns befreien kann
    Erwachet! 1972 | 22. April
    • und Kreislaufkrankheiten, Magengeschwüre und Krebs. Schon allein die Befreiung von Spannungen und Streß in Gottes neuer Ordnung wird viel dazu beitragen, daß sich die geistige und körperliche Gesundheit der Menschen bessert. Außerdem wird Christus Jesus, der sein Leben als Loskaufspreis für die Erlösung der Menschheit gegeben hat, dafür sorgen, daß seine Untertanen in religiös-sittlicher Hinsicht gesunden. Fortschritte auf dem Gebiet der religiös-sittlichen Gesundheit werden zur Befreiung von der Erbsünde und von der Unvollkommenheit führen. Die göttliche Verheißung, die wir in Offenbarung 21:4 lesen, wird schließlich in Erfüllung gehen:

      „Und er [Gott] wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

      Welche Erleichterung wird es sein, nie mehr vom Arzt die gefürchtete Diagnose hören zu müssen, daß man Krebs oder eine andere tödliche oder bösartige Krankheit habe! Ja, wie erstaunlich ist die Aussicht, endlos leben zu dürfen, von dem Druck befreit zu sein, eine Lebenserwartung von einigen Jahrzehnten zu haben.

      Die Hoffnung auf ewiges Leben „führt nicht zur Enttäuschung“, weil Gott diese Verheißung gegeben hat. (Röm. 5:5) Doch wann wird Gottes Regierung eingreifen und die Erde von allen streßerzeugenden Problemen befreien? Wie lange wird es noch dauern, bis wir restlos davon befreit werden?

  • Eine Zeit der Ruhe und Erquickung nahe!
    Erwachet! 1972 | 22. April
    • Eine Zeit der Ruhe und Erquickung nahe!

      UNSERE Generation wird das Ende der gegenwärtigen Ordnung mit ihren streßerzeugenden Problemen erleben. Wir haben sogar berechtigten Grund zu der Hoffnung, daß eine neue, von Gott geschaffene Ordnung noch im Laufe des gegenwärtigen Jahrzehnts anbrechen wird. Wieso?

      Vom Jahre 1914 an haben sich die streßerzeugenden Probleme stürmisch entwickelt, und jetzt steuern sie auf einen katastrophalen Höhepunkt zu. Wie schon in vorangegangenen Artikeln in dieser Zeitschrift gezeigt worden ist, läßt die Erfüllung biblischer Prophezeiungen erkennen, daß das Jahr 1914 der Beginn der vorhergesagten „Zeit des Endes“ der gegenwärtigen Ordnung ist. Gleichzeitig aber lassen sie auch erkennen, daß die jetzt lebende Generation eine „gekennzeichnete“ Generation ist. Wieso?

      Jesus zeigte das in seiner großen Prophezeiung, die in Matthäus 24, Markus 13 und Lukas 21 festgehalten ist. Wohl ist ein großer Teil jener Prophezeiung im ersten Jahrhundert in Erfüllung gegangen. Jesus sagte den Zusammenbruch der jüdischen Ordnung und die Verwüstung Jerusalems und seines Tempels voraus. Aus den Worten Jesu geht aber deutlich hervor, daß diese Prophezeiung zur Zeit seiner „zweiten Gegenwart“ noch eine weitere, eine größere Erfüllung haben wird. Sie erfüllt sich in größerem Ausmaß in der gegenwärtigen „Zeit des Endes“, die im Jahre 1914 begonnen hat. — Matth. 24:27, 30.

      Jesus sagte die Kriege, Hungersnöte, Krankheiten, Erdbeben und eine Zunahme der Verbrechen sowie anderer Probleme voraus, die zusammen seit dem Jahre 1914 für unsere Generation eine gewaltige Belastung bedeuten. Er sprach von „Angst und Bangen unter den Nationen“, die weder aus noch ein wüßten, und davon, daß die Menschen „ohnmächtig werden vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über die bewohnte Erde kommen“. Das trifft auf die Zeit seit 1914 wie auf keine andere Zeit in der Menschheitsgeschichte zu.

      Jesus sagte jedoch Personen, die auf seine Königreichsregierung vertrauen und hoffen: „Wenn aber diese Dinge zu geschehen anfangen, dann richtet euch auf und hebt eure Häupter empor, denn eure Befreiung naht. ... Wahrlich ich sage euch: Diese Generation wird auf keinen Fall vergehen, bis alle Dinge geschehen.“ — Luk. 21:25-32.

      Die jüdische Generation im ersten Jahrhundert, die jene Prophezeiung gehört hatte, erlebte weniger als vier Jahrzehnte später, nämlich im Jahre 70 u. Z., als Jerusalem zerstört wurde, die Erfüllung der Worte, die Jesus über Jerusalem prophezeit hatte. Wir können sicher sein, daß sich in unserer Zeit jene Prophezeiung im großen ebenso genau erfüllen wird.

      Die Generation, die das Jahr 1914 erlebt hat, das Jahr, in dem „diese Dinge zu geschehen“ anfingen, ist jetzt schon alt. Von dieser Generation sind in den mehr als fünfzig Jahren, die seither vergangen sind, viele gestorben. Doch müssen „alle“ von Jesus für unsere Zeit vorhergesagten „Dinge“ in Erfüllung gehen, ehe ‘diese Generation vergeht’. Das bedeutet, daß die Zeit, da das geschehen wird, nahe, sehr nahe sein muß.

      Alles übrige, was Jesus noch vorausgesagt hat, ist mit erstaunlicher Genauigkeit in Erfüllung gegangen. Wir haben keinen Grund, daran zu zweifeln, daß Jesus von Gott inspiriert war, als er sagte, daß die Generation, die den Anfang dieser „Zeit des Endes“ erlebe, auch ihren Abschluß erleben werde. Das wird das Ende der gegenwärtigen unbefriedigenden, von Selbstsucht geprägten, bedrückenden alten Ordnung bedeuten und die Errichtung der von Gott geschaffenen gerechten, erquickenden neuen Ordnung.

      Aber wieso haben wir Grund, zu hoffen, daß dieser Wechsel während des gegenwärtigen Jahrzehnts vor sich gehen werde?

      Die Bibel zeigt, daß bald 6 000 Jahre der Menschheitsgeschichte enden werden. Die biblische Zeitrechnung läßt erkennen, daß es seit der Erschaffung Adams, ungefähr 4 058 Jahre vor dem Tod Jesu (im Frühjahr des Jahres 33 u. Z.), Menschen auf der Erde gibt. Wenn man die Zahl der Jahre, die seit dem Tod Jesu bis heute vergangen sind, dazuzählt, stellt man fest, daß etwa um die Mitte des jetzigen Jahrzehnts, der 1970er Jahre, der Mensch 6 000 Jahre auf der Erde gelebt haben wird. Das ist bedeutsam. Warum?

      Die Antwort findet man in dem Gesetzesbund, den Gott mit den Israeliten durch seinen Mittler Moses geschlossen hat. Aus der Bibel ist zu erkennen, daß jenes Gesetz „einen Schatten der künftigen guten Dinge“ hatte. (Hebr. 10:1) Folgt man einem Schatten, so gelangt man schließlich zur Wirklichkeit, zu dem Gegenstand, der den Schatten geworfen hat. Die Schatten des Gesetzesbundes führen uns zur Wirklichkeit des Königreiches Gottes unter Christus Jesus, seinem Sohn.

      Aus Kolosser 2:16, 17 geht hervor, daß auch die Sabbatvorkehrung zu diesen ‘Schatten der künftigen guten Dinge’ gehört. Nach der Sabbatvorkehrung war jeder siebente Tag ein Tag, an dem jegliche Arbeit ruhte. Außerdem war jedes siebente Jahr ein Jahr der Ruhe für das Land; es durfte weder gepflügt noch besät werden. Dadurch sollte sowohl das Land als auch die Bevölkerung die Gelegenheit erhalten, sich zu erholen. — 2. Mose 20:8-11; 3. Mose 25:1-8.

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