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Satan, der Teufel — Ist er die personifizierte Bosheit oder eine Person?Erwachet! 1974 | 8. März
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wieso konnten sich solche Verhältnisse entwickeln, wenn die Menschen sie doch ablehnen?
Die Bibel zeigt, daß die Schuld wiederum Satan, den Teufel, trifft. Wieso? Die biblische Zeitrechnung läßt erkennen, daß im Jahre 1914 Gottes messianisches Königreich der Himmel errichtet worden ist, in dem Christus Jesus regiert. Durch dieses Königreich wird der Herrschaft, die die menschlichen Regierungen unter der unsichtbaren Aufsicht Satans, des Teufels, über die Erde ausgeübt haben, ein Ende gemacht werden.
Wie würde der größte Widersacher Gottes auf die Geburt des Königreiches Gottes, die 1914 stattfand, reagieren? Die Antwort finden wir in Offenbarung, Kapitel 12: „Krieg brach aus im Himmel“ zwischen dem inthronisierten Christus Jesus und Satan (Offb. 12:7). Das hatte zur Folge, daß Satan und seine Engel „zur Erde hinabgeschleudert“ wurden. Über die Wirkung, die das hatte, lesen wir: „Wehe der Erde und dem Meer.“ Die beispiellosen Leiden, die über diese Generation hereingebrochen sind, bestätigen die Wahrhaftigkeit dieser Prophezeiung (Offb. 12:9, 12).
Da Satan, der Teufel, eine Person mit großer Macht ist, stellt er für jeden, der heute lebt, eine Gefahr dar. In 1. Petrus 5:8 wird warnend gesagt: „Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht jemand zu verschlingen.“ Wird er dich verschlingen? Wie kannst du dich vor einer solch überlegenen, übermenschlichen Macht schützen? Bestimmt nicht dadurch, daß du die Existenz des Teufels bestreitest, sondern indem du anerkennst, daß er existiert, und indem du dem Gebot der Bibel gehorchst: „Widersteht ihm, fest im Glauben“ (1. Petr. 5:9). Das kann man nur, wenn man die Bibel sorgfältig erforscht.
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Wir beobachten die WeltErwachet! 1974 | 8. März
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Wir beobachten die Welt
„Die Kirchen schließen“
◆ Ein Geistlicher der Lutherischen Kirche Schwedens hat vorgeschlagen, alle Kirchen des Landes zu schließen, damit Energie gespart werde. In einem an Bischof Olof Sunby gerichteten Brief schreibt er, die Gotteshäuser seien häufig viel zu groß für die kleine Zahl von Gläubigen, die sich einfinde, und es sei deshalb eine Verschwendung, wenn man sie sonntags heize. Die Gottesdienste könnten zum Beispiel in Schulen abgehalten werden, war sein Vorschlag.
Meinung der Bevölkerung über Homosexualität
◆ Obwohl die Bibel konsequent Homosexualität ablehnt, vertreten immer mehr Personen, die Kirchen der Christenheit angehören, die Auffassung, daß „Homosexuelle Toleranz verdienen“. 40 Prozent der Bürger in der Bundesrepublik teilen diese Auffassung, während nur 21 Prozent die Ansicht haben, daß „Homosexuelle eine Gefährdung der guten Sitten darstellen“. Diese Zahlen sind das Ergebnis einer Befragung im Auftrag der Gesellschaft zur Förderung sozialwissenschaftlicher Sexualforschung in Düsseldorf. Die Düsseldorfer Gesellschaft stellte fest, daß ein „tiefgreifender Wandel“ eingetreten sei. Vor allem die Homosexualität werde heute anders beurteilt als in früheren Jahren.
Wenn auch eine Änderung in der Auffassung moralischer Grundsätze unter den heutigen Menschen festzustellen ist, so ändert Gott seine Ansicht nicht (Röm. 1:24-32; 1. Kor. 6:9, 10).
Kirche erhält mehr Geld
◆ Gemäß einer Notiz in der Hamburger Morgenpost erhält die Kirche mehr Geld, da sie von „steigenden Einkommen und der damit wachsenden Steuerlast der Bürger profitiert“. Im Jahre 1973 seien durch die Kirchensteuer ungefähr 20 Prozent mehr eingeflossen. Die Hamburger Landeskirche teilte mit, die höheren Einnahmen würden fast ganz von Personalkosten aufgezehrt.
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