Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Ist das Freiheit?
    Erwachet! 1970 | 8. Juni
    • Gesetz der Sünde und des Todes versklavt werden, das sie von ihren Ureltern ererbt haben. (Röm. 5:12) Sie werden immer noch krank, sie werden alt und sterben.

      Doch gottesfürchtige Personen können sich jetzt darauf freuen, nicht nur von diesem bösen System der Dinge befreit zu werden, sondern auch von jeglicher Krankheit, vom Alterungsvorgang und vom Tod! Diese Freiheit wird der Menschheit während der Tausendjahrherrschaft Christi zuteil werden, die bald anbrechen wird. Groß wird der Jubel in der neuen Ordnung sein, wenn Gott jede Träne von den Augen der Menschen abwischen wird und wenn der Tod „nicht mehr sein [wird], noch ... Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz“. — Offb. 21:4.

      In Gottes neuer Ordnung werden sich die Menschen wahrer Freiheit innerhalb der Grenzen der Gesetze Gottes erfreuen. Deshalb konnte der Psalmist vorhersagen: „Die Sanftmütigen werden das Land besitzen und werden sich ergötzen an Fülle von Wohlfahrt.“ — Ps. 37:11.

  • Mit dem Herzen schenken
    Erwachet! 1970 | 8. Juni
    • Mit dem Herzen schenken

      „HERZLICHEN Dank.“ Diese Worte gehören zu dem Nettesten, was man sagen kann, ganz gleich, in welcher Sprache sie gesprochen werden, denn sie drücken Wertschätzung aus für ein Geschenk, ein Kompliment oder einen Liebesdienst. Und je mehr man sich bemüht, das Geschenk, das Kompliment oder den Liebesdienst auf denjenigen abzustimmen, dem er gilt, desto herzlicher wird er sich dafür bedanken und desto größer wird seine Wertschätzung dafür sein. Ohne Zweifel hast du auch schon beobachtet, daß gewisse Geschenke große Freude auslösen, andere dagegen nicht. Warum werden Geschenke so verschieden aufgenommen? Eine Ursache dafür mag der Beweggrund des Schenkenden sein. Eine weitere das Geschenk selbst, und oftmals ist die Art und Weise, in der es gegeben wird, ausschlaggebend dafür, ob es Freude auslöst oder nicht.

      Unser Beweggrund ist wichtig

      Geschenke tragen viel dazu bei, daß der Schenkende und der Beschenkte einander näherkommen, auch erhalten sie die Freundschaft, denn wer Gutes sät, erntet Gutes. Oft ist jedoch der Beweggrund genauso wichtig wie das Geschenk selbst. Wann hast du dir das letzte Mal überlegt, aus welchen Beweggründen du eigentlich schenkst? Beschenkst du andere, weil du dich dazu verpflichtet fühlst, oder tust du es, um ihnen eine Freude zu machen? Schenkst du hauptsächlich, weil ein bestimmter Anlaß es gebietet oder weil dir viel an dem Betreffenden liegt? Schenkst du etwas, um den anderen zu erfreuen, oder tust du es, um ihn irgendwie zu verpflichten?

      Besonders für Weihnachtsgeschenke werden jährlich Millionen von Dollar ausgegeben. Und obschon dieses Fest ein fröhliches Fest sein sollte, sind viele Leute in dieser Zeit alles andere als fröhlich. Einige machen Schulden, um ihren Verpflichtungen in dieser Hinsicht nachzukommen. Vielfach machen sie Geschenke, weil es Brauch ist, und nicht, weil ihr Herz sie dazu treibt. In diesem Monat verausgaben sie sich nicht nur in finanzieller, sondern auch in körperlicher und seelischer Hinsicht. Solches Geben beglückt den Schenkenden nicht, weil er es nicht von Herzen tut. Man sollte jedoch spontan, aus Liebe zum Empfänger, schenken; durch ein Geschenk sollten der Schenkende und der Beschenkte einander näherkommen. Wir sollten andere beschenken, wenn wir den Wunsch dazu verspüren und die nötigen Mittel dazu haben, ganz gleich, was für ein Tag es ist.

      Praktische Geschenke

      Wenn wir festgestellt haben, daß wir aus dem richtigen Beweggrund schenken, können wir darangehen, zu prüfen, was für Geschenke wir machen und was wir damit erreichen. Sind deine Geschenke zum Beispiel praktisch? Oder, anders ausgedrückt: Kann der Empfänger das Geschenk wirklich gut gebrauchen? Wird er nur einen Tag oder wird er viele Jahre Freude daran haben? Wird er das Geschenk lediglich auf ein Wandregal stellen oder in eine Schublade legen? Es gilt zu überlegen, ob ein Geschenk praktisch ist oder nicht; aber das ist keineswegs die einzige Überlegung.

      Man sollte nämlich auch bedenken, daß der wahre Wert eines Geschenkes nicht davon abhängt, wieviel es gekostet hat. Eine Kleinigkeit mag große Freude bereiten; ein teures Geschenk dagegen mag nicht willkommen sein, weil der Gegenstand nicht gebraucht wird oder dem Empfänger nicht gefällt. Ein Kind mag auf ein Stück Papier mit ein paar Buntstiften etwas malen. Für seine Eltern oder seine Großeltern hat ein solches Bild keinen Geldwert. Doch sie werden das „Meisterwerk“ des Kindes stolz anderen zeigen. Es mag verhältnismäßig billig sein, einen Pullover zu stricken, doch für denjenigen, der ihn erhält, bedeutet er vielleicht viel mehr, als wenn der Betreffende ihm einen teuren Pullover im Laden gekauft hätte.

      Dann gibt es Geschenke, die wertvoll sind, weil sie eine besondere Aufmerksamkeit des Schenkenden darstellen. Ein Mann mag seiner Frau einen Toaster heimbringen, der im Haushalt benötigt wird. Dieser mag ein praktisches Geschenk sein, etwas, was die ganze Familie benutzen kann. Natürlich dankt sie ihm dafür, dennoch mag dieses Geschenk ihr nicht so große Freude bereiten wie ein Geschenk, das für sie persönlich ist: eine Brosche, eine Halskette oder ein Kleidungsstück, denn jedesmal, wenn sie es trägt, wird sie an ihren Mann erinnert, und jedesmal freut sie sich wieder darüber. Hast du nicht auch so etwas, was dir dein Mann vor einiger Zeit einmal geschenkt hat und was dir immer wieder Freude bereitet?

      Doch nicht alle Frauen sind gleich. Es gibt Frauen, denen es lieber ist, wenn sie etwas Praktisches für den Haushalt geschenkt bekommen als etwas für sich persönlich. Das bedeutet nicht, daß sie deswegen nicht echt weiblich empfinden, sondern es zeigt lediglich, daß sie Sinn für das Praktische haben. Wenn der Mann ein Geschenk für seine Frau auswählt, sollte er somit ihre Veranlagungen berücksichtigen. Dasselbe sollte die Frau tun, wenn sie ein Geschenk für ihren Mann aussucht.

      Oft spielt es auch eine wichtige Rolle, wie man etwas schenkt und wie man ein Geschenk entgegennimmt, es mag ein Geschenk von einem Angehörigen oder von Freunden sein. Es gibt so viele kleine Freundlichkeiten, die Freunde füreinander tun, die mit Geld nicht zu bezahlen sind. Bedankst du dich für einen Liebesdienst aufrichtig, den dir ein Freund regelmäßig erweisen mag, oder nimmst du den Dienst mit der Zeit für selbstverständlich? Es gibt viele Möglichkeiten, sich dankbar zu zeigen, wenn man für einen Dienst wirklich dankbar ist. Man kann aber auch jemanden unabsichtlich beleidigen, wenn man nicht achtsam ist. Derjenige, der beschenkt wird, mag eine peinliche Situation hervorrufen und dem Schenkenden die Freude am Geben verderben, wenn er sich gegen das Geschenk wehrt, indem er mehrmals wiederholt, er sollte das nicht tun oder er werde es ihm bei der nächsten Gelegenheit zurückzahlen. Natürlich hat niemand die Absicht, den andern durch solche Worte zu beleidigen, aber manchmal geschieht es doch.

      Geschenke für Kinder und von Kindern

      Gelegentlich kommt es vor, daß Erwachsene Geschenke gleichgültig hinnehmen, doch Kinder sind in dieser Hinsicht anders. Sie freuen sich über Geschenke. Natürlich wissen die Eltern

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen