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  • Löst die Aquakultur das Ernährungsproblem?
    Erwachet! 1972 | 8. Februar
    • In Schottland hat man erfolgreiche Versuche mit Kühlwasser eines Atomkraftwerkes gemacht. Mit diesem Kühlwasser hat man das Meerwasser in einem abgezäunten Gebiet erwärmt, was zur Folge hatte, daß der Stoffwechsel und der Appetit der Fische — in diesem Fall der Seezungen und Schollen — sich steigerten, was bewirkte, daß die Fische schneller wuchsen. Interessant jedoch ist folgender Kommentar, den man in der Zeitschrift Sea Frontiers über diesen erfolgreichen Versuch lesen konnte:

      „Von ,Meerwirtschaft‘ wird heute häufig gesprochen, als wäre sie so leicht zu betreiben wie die Landwirtschaft. Gegenwärtig sind die damit verbundenen Probleme jedoch größer als der Ertrag, und die Zucht einer einzigen Art für den Handel erfordert gewaltige Anstrengungen.“

      Das erinnert einen daran, daß die Meerwirtschaft noch in den Kinderschuhen steckt.

      Die Lösung des Ernährungsproblems?

      Die Nahrungsmittelerzeugung sollte indessen sofort gesteigert werden, da bereits ein großer Teil der Menschheit hungert. Ist es möglich, die Meerwirtschaft so zu entwickeln, daß sie diesem Nahrungsmangel abhelfen kann?

      Vieles deutet darauf hin, daß durch die Meerwirtschaft dieser Mangel nicht behoben werden kann. So lesen wir in der Zeitschrift Bio-Science: „Jetzt muß mit aller Deutlichkeit gesagt werden, daß die gegenwärtigen Erträge, die mit der Aquakultur erzielt werden, wahrscheinlich sehr wenig dazu beitragen können, den Hunger der unterernährten Völker der Welt zu stillen. Es ist unwahrscheinlich, daß der Kalorienbedarf der hungernden Völker jemals durch Nahrung aus dem Meer gedeckt werden kann. Augenblicklich kann damit im besten Fall nur ein geringer Teil des Proteinbedarfs gedeckt werden.“

      Am produktivsten ist gegenwärtig offenbar die Teichwirtschaft. Diese Form der Aquakultur ist der echten Meerwirtschaft besonders deshalb vorzuziehen, weil es zufolge der Verschmutzung immer gefährlicher wird, das Meer als Nahrungsquelle zu benutzen.

      In der Zukunft wird zweifellos auf dem Gebiet der Aquakultur noch mehr getan werden, und das wird vielen Menschen zum Nutzen sein. Aber es darf nicht erwartet werden, daß damit das kritische Ernährungsproblem des Menschen gelöst werden kann.

  • „Die Pflicht jedes Menschen“
    Erwachet! 1972 | 8. Februar
    • „Die Pflicht jedes Menschen“

      ● Ein Gutachten, das ein Bezirksrichter im amerikanischen Bundesstaat Washington vor einiger Zeit abgab, enthält ein Zitat, in dem die erstrangige Verpflichtung des Menschen gegenüber Gott betont wird. Der Richter zitierte aus den Schriften von James Madison, der an der Ausarbeitung der amerikanischen Verfassung beteiligt war. Der Richter sagte:

      „Es ist die Pflicht jedes Menschen, dem Schöpfer solche Huldigung zu erweisen — und zwar nur solche —, von der er glaubt, sie sei Ihm angenehm. Diese Pflicht hat gegenüber den Forderungen der bürgerlichen Gesellschaft sowohl zeitlich als auch in ihrem Ausmaß den Vorrang. Bevor irgend jemand als Glied der bürgerlichen Gesellschaft betrachtet werden kann, ist er als Untertan des Universums zu betrachten. Und wenn ein Glied der bürgerlichen Gesellschaft, das in irgendeine untergeordnete Gesellschaft eintritt, dies immer mit einem Vorbehalt seiner Pflicht gegenüber der allgemeinen Autorität tun muß, so muß erst recht jeder Mensch, der ein Glied irgendeiner besonderen bürgerlichen Gesellschaft wird, dies mit einem Vorbehalt seiner Untertanenpflicht gegenüber dem universellen Souverän tun“ (Vereinigte Staaten gegen Hillyard, 52 F. Supp. 612 [E. D. Wash. 1943]).

      Nationen, die diese Tatsache anerkennen, gewährleisten die Religionsfreiheit und schützen das Gewissen ihrer Bürger. Ja, die Untertanentreue gegenüber dem universellen Souverän, Jehova Gott, ist die erste „Pflicht jedes Menschen“.

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