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  • Was hat Gottes Königreich seit 1914 getan?
    Der Wachtturm 1967 | 1. Januar
    • 48. Welcher Tatsache sollte man sich nun bewußt werden, als was sollte man sich erweisen, und was wird Gottes Königreich dann für einen tun?

      48 Möge sich nun jedermann der Tatsache bewußt werden, daß Gottes messianisches Königreich seit 1914 Wirklichkeit ist! Handle wie ein Mensch, der mit einem Schaf verglichen werden kann, damit du die Gunst des Hirtenkönigs erlangst und zu seiner Rechten gestellt und bewahrt wirst. Dann wirst du zur bestimmten Zeit seine anerkennenden Worte hören, mit denen er dich einlädt, in das gesegnete ewige Leben auf einer paradiesischen Erde unter Gottes messianischem Königreich einzugehen. (Matth. 25:32-46) Das möge Gottes Königreich auf liebevolle Weise für dich tun!

  • Freude über das geistige Fest „Gottes Söhne der Freiheit“
    Der Wachtturm 1967 | 1. Januar
    • Freude über das geistige Fest „Gottes Söhne der Freiheit“

      FREIHEIT ist ein unwiderstehliches Verlangen aller Menschen, ungeachtet ihrer Rasse, Religion oder Nationalität. Doch eine befriedigende Erfüllung dieses Verlangens war der größten Mehrheit der Erdbewohner bisher versagt geblieben. Dennoch ist die Freiheit zu erreichen. Und die Bezirksversammlungen „Gottes Söhne der Freiheit“ der Zeugen Jehovas, die diesen Sommer überall in den Vereinigten Staaten, in Kanada, in Großbritannien und auf dem europäischen Festland abgehalten wurden, haben außer allem Zweifel bewiesen, daß unter dem Volk Gottes Freiheit in reichem Maß vorhanden ist.

      Jehovas Zeugen sind, geistig gesprochen, ein befreites Volk, ein freies Volk. Ihr mit großer Sorgfalt zusammengestelltes Bezirksversammlungsprogramm war dazu bestimmt, die Freiheit, die sie haben, zu schützen und zu erweitern. In allen Versammlungsstädten war das Programm zum größten Teil gleich. Das Thema, von dem die fünf Versammlungstage durchdrungen waren, gab die Freude und die Ermahnung wieder, die der Apostel Paulus den Galatern (5:1) gegenüber zum Ausdruck gebracht hatte: „Für eine solche Freiheit hat Christus uns frei gemacht. Darum steht fest und laßt euch nicht wieder in ein Joch der Sklaverei spannen.“ Die versammelten Mengen, die Hunderttausende zählten, wurden von den Vorsitzenden aufgefordert: ‘Hört zu! Hört zu! Hört zu! Jehova Gott hat für sein Volk gesorgt und es zusammengerufen. Da er ein Gott des Vorhabens ist, hat er etwas zu sagen. Deshalb hört zu!’ Die Zuhörer kehrten reichlich gesegnet zurück. Was hörten sie?

      Die erste Segnung war vielleicht, Musikdarbietungen und Lieder aus dem neuen Liederbuch, „Singing and Accompanying Yourselves with Music in Your Hearts“, zu hören. Die leuchtende Farbe des Liederbuches erweckte den Eindruck eines Meeres von purpurschillernden Blüten. Auf vielen Versammlungen erfolgten nach jedem Lied Äußerungen der Freude und des Beifalls!

      DIE BIBEL ZUM LEBEN GEBRACHT

      „Begeisternd“, „spannend“, „aufregend“, das waren einige der Ausdrücke, die Versammlungsbesucher verwandten, um die Wirkung zu beschreiben, die die auf den Versammlungen vorgeführten Begebenheiten aus der Bibel auf sie hatten. Noch nie zuvor war der Bericht des Propheten Daniel so wirklichkeitsnah gebracht worden. Während aus der Lautsprecheranlage die Klänge dramatischer Musik erschollen und die gesprochene Stimme des Propheten Daniel, des Königs Nebukadnezar und Sadrachs gehört wurden, kamen die Worte der Bibel zum Leben. Man hatte das Gefühl, dort bei den drei Hebräern zu sein. Die Bedrohung der reinen Anbetung wurde Wirklichkeit. Die Kongreßbesucher erforschten ihr Herz hinsichtlich ihrer Lauterkeit. Die mit größter Aufmerksamkeit lauschenden Zuhörer verspürten lebhaft, wie nötig größere geistige Kraft und stärkerer Glauben ist.

      Die unvergeßlichen Szenen, die Jeremias Predigtdienst und seine Prüfung veranschaulichten (mit Kostümen und Tonuntermalung), machten lebendig, was der Prophet durchmachen mußte. Jung und alt konnte sich in gleicher Weise von der Wahrheit des Wortes, daß ein Bild mehr wert ist als tausend Worte, überzeugen. Daß Jeremia allein einem lärmenden Pöbelhaufen gegenüberstand, der seinen Tod verlangte, hob hervor, wie Anbeter auf Jehova vertrauen und wie sie ausharren müssen, selbst angesichts des Todes. Diese Belehrungen wurden jedem auf einleuchtendste Weise klar.

      Welcher Erwachsene oder Jugendliche wird, nachdem er das Drama von Josua und dem Dieb Achan gesehen hat, vergessen, daß es verkehrt ist zu stehlen? Welchem Christen wird je der biblische Grundsatz „Schlechte Gesellschaft verdirbt nützliche Gewohnheiten“ aus dem Sinn gehen, nachdem er die Szene, die Dinas unweises Zusammensein mit dem Kanaaniter Sichem zeigte, beobachtet hat? (1. Kor. 15:33) Wie könnte ein junger Mann oder eine junge Frau die Szene, die sich zwischen Joseph und Potiphars Frau abspielte, vergessen, die zeigte, daß sittliche Reinheit, auch wenn man sich in stärkster Versuchung befindet, nötig ist? Welche schöne Tugend und welche Weisheit liegt in Josephs Worten: „Wie sollte ich dieses große Übel tun und wider Gott sündigen?“ (1. Mose 39:9) Hast du nicht mehr Verständnis für die Notwendigkeit des Reinerhaltens der Versammlung, nachdem du gesehen hast, was in Korinth vor sich ging? Wurdest du durch diese Demonstration nicht angeregt, ein besserer Diener Gottes zu sein? Das war ihr Zweck. Ein Außenstehender, der die Versammlung in Blackpool, England, besuchte, sagte: „Besonders beeindruckten mich die farbenprächtigen Darstellungen [Demonstrationen]. Ich denke, daß dies eine wunderbare Weise ist, die Bibel zu lehren.“ Hast du nicht auch das Empfinden?

      Wer die Versammlungen nur am Wochenende besuchte, mußte feststellen, daß er einige der besten Teile des Programms versäumt hatte. Die Demonstrationen, die gleich im ersten Teil des Programms vorgeführt wurden, waren „sehenswert“, „unvergeßlich“ und prägten biblische Grundsätze unauslöschbar im Sinn ein.

      BEGEISTERNDE ANSPRACHEN

      Stelle dir Personen vor, die etwas bauen! Das tun Jehovas Zeugen. „Jehovas Zeugen formen aus Personen, die bereits als Menschen vorhanden sind, Christen“, hörten die Besucher in Toronto und anderen Versammlungsstädten N. H. Knorr, den Präsidenten der Watch Tower Society, in seinem Schlüsselvortrag, „Mit feuerbeständigem Material auf den rechten Grund bauen“, sagen. (1. Kor. 3:9-15) „Jehovas Zeugen bauen auf der rechten Grundlage, Jesus Christus“, sagte Knorr, „und sie formen wahre Christen mit feuerbeständigem Material“, das die Bibel mit Gold, Silber, Korallen und wertvollen Steinen vergleicht. Das bedeutet, daß wir Menschen, die wir zu Jüngern Christi machen möchten, erziehen und schulen und in ihnen gottgefällige Eigenschaften heranbilden müssen, wie himmlische Weisheit, geistiges Unterscheidungsvermögen, die Bereitschaft, die Lauterkeit zu bewahren, Treue zu den Grundsätzen

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