Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Warum man Jehova anbeten sollte
    Der Wachtturm 1975 | 15. April
    • Jesu Christi, sagte gemäß Psalm 14:1, 2: „Der Unverständige hat in seinem Herzen gesagt: ,Es gibt keinen Jehova.‘ Sie haben verderblich gehandelt, sie haben verabscheuungswürdig gehandelt in ihrer Handlungsweise. Da ist keiner, der Gutes tut. Was Jehova betrifft, er hat vom Himmel selbst herabgeschaut auf die Menschensöhne, um zu sehen, ob jemand da ist, der Einsicht hat, jemand, der Jehova sucht.“ König David beobachtete schon damals, daß diejenigen, die Jehovas Existenz leugneten, verderblich handelten. Doch Jehova Gott im Himmel beobachtet sie. Er lacht über sie, weil er genau weiß, daß sie an seine Gesetze gebunden sind und der Wirkung dieser Gesetze nicht entgehen können. Diese Gesetze außer acht zu lassen oder nicht anzuerkennen wäre ihnen nur zum Schaden.

      24. Warum dreht sich die wichtigste Frage heute nicht nur um Religion, und inwiefern wirft Pharaos Verhalten gegenüber Moses Licht auf das Verhalten der heutigen Politiker?

      24 Die wichtigste Frage, der heute das ganze Universum gegenübersteht, dreht sich nicht nur um Religion, sondern hat auch etwas mit Regierung zu tun. Wir sollten daran denken, daß es der bedeutendste Politiker der damaligen Zeit war, der dem Propheten Moses die Worte ins Gesicht schleuderte: „Wer ist Jehova, daß ich seiner Stimme gehorchen ... sollte?“ (2. Mose 5:2). Durch diese Frage leugnete der ägyptische Pharao nicht nur den Gott der reinen Religion, sondern auch den souveränen Herrscher des Universums, Jehova, der damals im Begriff war, sein Königtum über die Nation Israel zu errichten. Ähnlich verhält es sich mit den Politikern und ihren patriotischen Unterstützern heute. Sie begeben sich dadurch, daß sie das Dasein Jehovas und seine Fähigkeit, als Gott zu handeln, anzweifeln, nicht nur auf das Gebiet der Religion, sondern auch auf das Gebiet, das mit Regierung zu tun hat. Heute bedeutet das, daß sie es mit Gottes Souveränität, vertreten durch seine messianische Regierung, sein Königreich, zu tun haben. Es handelt sich dabei um eine tatsächliche Regierung, die sowohl weit höher als auch mächtiger ist als ihre Regierung.

      25. (a) Durch wen und seit wann ist diese messianische Regierung den Nationen verkündigt worden? (b) Welcher Befehl wird dieser Regierung im Anschluß an diese Verkündigung erteilt werden, und was werden die Politiker dann erfahren?

      25 Jehovas christliche Zeugen verkündigen diese Regierung, das himmlische Königreich Gottes unter seinem Christus, besonders seit dem Jahr 1918, dem Ende des Ersten Weltkrieges. In den vergangenen sechsundfünfzig Jahren ist dieses messianische Königreich größtenteils nur gepredigt worden (Matth. 24:14; Mark. 13:10). Bald wird damit aufgehört werden, es allen Nationen zu einem Zeugnis zu predigen. Nach dieser Verkündigung wird Jehovas messianischem Königreich der Befehl erteilt werden, zur Tat zu schreiten. Dadurch wird der Beweis erbracht, daß Jehova ein Gott ist, dessen Prophezeiungen sich erfüllen, ja daß er der Urheber der biblischen Prophezeiungen ist, die zuverlässig und unfehlbar sind. Das messianische Königreich wird diesen Beweis erbringen, indem es diese Prophezeiungen erfüllt. Dann werden die hochmütigen Politiker erfahren, wer Jehova ist und was mit denen geschieht, die sich weigern, ihn anzubeten. Sie werden durch das Vorgehen des Königreiches nicht zur Anbetung Jehovas bekehrt, sondern vernichtet werden (Dan. 2:44).

      26. (a) Wie wird das Königreich gegen den Gott dieses Systems der Dinge vorgehen, nachdem es die sichtbare Führung dieses Systems vernichtet hat? (b) Wohin werden die heutigen irdischen Untertanen des Königreiches gelangen, und wie?

      26 Dieses messianische Königreich wird aber nicht nur die sichtbare Führung des gegenwärtigen bösen Systems der Dinge vernichten. Es wird außerdem die unsichtbare, aber eigentliche Macht hinter diesem System, den „Gott dieses Systems der Dinge“, Satan, den Teufel, samt seinen Dämonen in einem Abgrund gefangensetzen (Offb. 20:1-3). Unter dem Schutz des messianischen Königreiches werden der Überrest der 144 000 Miterben Christi und die aus irdischen Untertanen dieses himmlischen Königreiches bestehende „große Volksmenge“ die unvergleichliche „große Drangsal“, die der Menschheit jetzt unmittelbar bevorsteht, überleben (2. Petr. 3:11-15; Offb. 7:9-17). Alle, die diese „große Drangsal“ auf der Erde überleben, werden durch das Königreich in das verheißene neue System der Dinge gelangen, in dem Jehova sowohl Gott als auch universeller Souverän ist.

      27. Inwiefern wird gemäß Offenbarung 21:3-5 das Leben in Gottes neuem System für die Bewohner der Erde anders sein?

      27 Wird das Leben für die Bewohner der Erde in einem System, in dem Jehova als Gott angebetet wird, anders sein? Diese Frage könnte nicht besser beantwortet werden als durch die inspirierten Worte aus Offenbarung 21:3-5: „Dann hörte ich [der Apostel Johannes] eine laute Stimme vom Throne her sagen: ,Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.‘ Und der, der auf dem Throne saß, sprach: ,Siehe! Ich mache alle Dinge neu.‘ Auch sagt er: ,Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.‘“

      28. Wie ist also die Frage: „‚Wer ist Jehova‘, daß alle ihn anbeten sollten?“ zu beantworten?

      28 Also: „‚Wer ist Jehova‘, daß alle ihn anbeten sollten?“ Möge der Pharao des alten Ägypten, mögen die materialistischgesinnten Menschen der heutigen Zeit es hören: Jehova ist „von unabsehbarer Zeit bis auf unabsehbare Zeit“ Gott, und er ist allein würdig, angebetet zu werden (Ps. 90:2). Er ist der Souverän des ganzen Universums. Er ist unser Schöpfer und der Urheber des messianischen Königreiches, durch das alle Familien der Erde, ja durch das die Lebenden und die Toten gesegnet werden (1. Mose 12:3; 22:18).

      29. Welcher Aufforderung des Psalmisten werden wir folgen, wenn wir das wirklich glauben?

      29 Glauben wir das? Werden wir, die wir diese Frage bejahen, unseren Glauben durch entsprechende Werke beweisen? Wenn ja, dann werden wir der Aufforderung des inspirierten Psalmisten freudig folgen: „O kommt, laßt uns anbeten und uns niederbeugen; laßt uns vor Jehova knien, der uns gemacht hat. Denn er ist unser Gott, und wir sind das Volk seiner Weide und die Schafe seiner Hand“ (Ps. 95:6, 7).

  • Wenn Jugendliche fragen: „Warum christliche Zusammenkünfte besuchen?“
    Der Wachtturm 1975 | 15. April
    • Wenn Jugendliche fragen: „Warum christliche Zusammenkünfte besuchen?“

      „ICH habe ein Problem.“ So begann der Brief einer Sechzehnjährigen aus Georgia (USA).

      Ihre Mutter besuchte regelmäßig die Zusammenkünfte im Königreichssaal der Zeugen Jehovas und verlangte, daß sie mitging. Doch die Tochter wollte sich nicht „zwingen“ lassen. Sie schrieb: „Ich finde, ich bin alt genug, um selbst zu entscheiden, mit welcher Religion ich mich befassen will, wenn überhaupt mit einer.“

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen