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    Erwachet! 1982 | 22. Juni
    • die Gebärmutter der Frau zurückverpflanzt. Dadurch soll kinderlosen Ehepaaren zu Nachwuchs verholfen werden. Die erste Zeugung dieser Art gelang vor über vier Jahren in Großbritannien. Die auf diese Weise zur Welt gekommene Louise Brown ist inzwischen schon über drei Jahre alt.

      „Blanker Unsinn“

      ◆ Der Psychologe Peter Marschall von der Universität Tübingen empfiehlt Eltern, ihre Kinder aufzufordern, in der Schule abzuschreiben, abschreiben zu lassen und zu mogeln. Der Psychologe stützt sich dabei auf eine Studie und behauptet, „Schummeln“ in der Schule vermittle das Gefühl der Zusammengehörigkeit und stoppe ungesundes Konkurrenzdenken. Der Hamburger Schulsenator Professor Dr. Joist Grolle äußerte sich gemäß der Wochenzeitung Welt der Arbeit dagegen wie folgt: „Als pädagogisches Konzept blanker Unsinn.“

      Luganer See vor dem Ersticken

      ◆ Die starke Bevölkerungszunahme am Luganer See hat zu einem bedrohlichen Zustand geführt: Das Seewasser weist einen überdurchschnittlich hohen Phosphatgehalt auf, und der See ist nahe daran zu ersticken“. Das Absterben des Gewässers hätte für die Umwelt und den Tourismus schlimme Folgen. Gegenwärtig leben 120 000 Menschen auf der schweizerischen und 40 000 auf der italienischen Seite des Sees. Wie dem Tagesspiegel zu entnehmen ist, muß der schweizerische Kanton Tessin bis 1985 etwa 150 Millionen Franken (180 Millionen DM) aufbringen, wenn er den Luganer See vor dem Erstickungstod bewahren will.

      Rasendes Feuer

      ◆ Wie schnell breitet sich Feuer bei einem Wohnungsbrand aus? Amerikanische Forscher legten Brände, um mit Meßgeräten den Lauf des Feuers zu verfolgen. Wird in einem 37 m2 großen Raum eine Zeitung auf einer Couch entzündet — so berichtet das Magazin P.M. —, „bleiben drei Minuten, um sich zu retten: Nach zwei Minuten steht die Couch in Flammen, eine Minute später kommt es zum ,Flash-over‘: Schlagartig setzt die Hitze den gesamten Raum in Brand.“ (Um aus einem 230 m2 großen Hörsaal zu flüchten, bleiben sechs Minuten; ganze sieben Minuten reichen, um aus einer 650 m2 großen Warenhalle eine Flammenhölle zu machen.) Bisher ist nur wenig erforscht worden, wie und warum sich Feuer so rasend ausbreitet. Die Wissenschaftler hoffen, dem Brandphänomen mit den erworbenen Brandkenntnissen besser zu Leibe rücken zu können. Häuser und Räume müßten baulich so gestaltet werden, daß den Bewohnern im Ernstfall eine möglichst lange Fluchtzeit bleibt.

      Auto an der Steckdose

      ◆ Zwei Prototypen eines Elektro-Personenwagens haben jetzt die TÜV-Prüfung bestanden und wurden in Kulmbach für den Straßenverkehr zugelassen. Der Wagen „brummt wie ein ,Scooter‘ auf der Kirmes, bietet Platz für zwei Erwachsene samt Einkaufstüten, läuft 120 Kilometer Spitze und im dichten Stadtverkehr mindestens 60 Kilometer weit“ (Süddeutsche Zeitung). Dann muß er zum Aufladen an eine Steckdose, was nach heutigem Strompreis etwa 2,40 Mark kostet. Das vom Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk (RWE) und einem Ingenieurbüro in Kulmbach entwickelte Elektroauto braucht nur 10 Sekunden, um von Null auf 50 Stundenkilometer zu beschleunigen. Ein kleiner Benzinmotor und ein Tank mit sieben Liter Sprit sorgen für die Heizung und versorgen die Batterie im Notfall so weit, daß man noch einmal 20 Kilometer bis zur nächsten Steckdose fahren kann. Die rostfreie Karosserie aus Edelstahl und Kunststoff läßt sich bei kleineren Schäden mit Zweikomponentenkleber reparieren. Zehn Fahrzeuge sollen bis Ende dieses Jahres für weitere Tests gebaut werden; bis Ende 1984 sollen auch die Vorbereitungen für eine Kleinserie abgeschlossen sein.

      Besuch auf der Venus

      ◆ Anfang März sind die sowjetische Robotsonde „Venus-13“ und ihre Schwestersonde „Venus-14“ weich auf der Venus gelandet. Die Sonden waren im vergangenen Oktober bzw. November vom Raumfahrtzentrum Baikonur aus gestartet worden. An Bord von „Venus-13“ sind Bodenproben des Planeten untersucht worden, auch wurden Fotos und andere Informationen zur Erde gefunkt. Der sowjetische Landeapparat registrierte eine Außentemperatur von 457 Grad Celsius und einen Druck von 89 Atmosphären. Ein Teil des Planeten ist vermutlich mit Basaltgestein überzogen. Die Gashülle gleicht einem globalen Treibhaus und besteht zu 96 Prozent aus Kohlendioxyd.

      Werden selbst Sand und Kies einmal knapp?

      ◆ Auch Sand und Kies sind Mineralien, die wie alle Rohstoffe unseres Planeten nicht unbegrenzt vorhanden sind. Darauf hat kürzlich der Geologieprofessor Volker Stein (niedersächsisches Landesamt für Bodenforschung) in der Zeitschrift bild der wissenschaft aufmerksam gemacht. Diese für jede Bautätigkeit unentbehrlichen mineralischen Grundstoffe könnten, so befürchtet er, bis zur Jahrtausendwende so knapp werden, daß eine ähnliche Preisexplosion möglich wäre wie bei Erdöl und Erdgas. Nach seinen Berechnungen lag in der Bundesrepublik Deutschland der Durchschnittsverbrauch von Sand und Kies in den letzten Jahren bei mindestens 400 Millionen Tonnen jährlich. Hauptprobleme sind der Flächenbedarf beim Abbau und quantitativ und qualitativ ausreichende Lagerstätten in möglichst geringer Entfernung von den Orten, wo der Baustoff benötigt wird. Schon heute entfällt die Hälfte des jährlichen Sand- und Kiesumsatzes auf die Transportkosten.

      Privates Telefonnetz

      ◆ Die britische Regierung hat einem privaten Konsortium die Konzession für die Errichtung und den Betrieb eines unabhängigen privaten Telefonnetzes erteilt. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung meldet, will das Konsortium mit Fernleitungen aus Glasfasern, die an den Bahnkörpern der Eisenbahn entlang verlegt werden, der Geschäftswelt ein zweites Netz an Fernverbindungen zur Verfügung stellen. Außer Telefongesprächen werden auch Video-Konferenzen sowie die Übertragung von Daten möglich sein. Die britische Regierung verwirklicht mit dieser Konzession ihre Absicht, den öffentlichen Versorgungs- und Verkehrsunternehmen mehr Konkurrenz zu schaffen.

      Leise wie ein Staubsauger

      ◆ Die japanische Staatsbahn hofft, noch in diesem Jahrzehnt den Schnellverkehr mit Magnetschwebebahnen aufnehmen zu können. Derzeit laufen zwar Vorbereitungen, die Spitzengeschwindigkeit der schienengebundenen Schnellbahn zwischen Tokio und Osaka auf 250 Stundenkilometer zu steigern, doch ist die Lärmbelästigung bei diesen Zügen zu stark. Einer der größten Vorteile des Magnetbahnsystems ist die vergleichsweise geringe Geräuschentwicklung der Züge, die auf einer Teststrecke bereits 517 Stundenkilometer erreicht haben. Das Ohr vernimmt nur ein Geräusch, das sich selbst aus zehn Meter Entfernung nicht lauter als ein Staubsauger anhört. Auf der 500 km langen Strecke zwischen Tokio und Osaka betrüge die Reisezeit mit der Magnetbahn nur eine Stunde. Ihre Geräuscharmut würde es erlauben, sogar nachts Güterverkehr mit gleicher Geschwindigkeit zu betreiben. In sieben Ländern der Erde wird zur Zeit mit Magnetbahnsystemen experimentiert.

      Wundhormone

      ◆ Forscher des Max-Planck-Instituts in Bad Nauheim haben erstmals ein ganzes Sortiment sogenannter Wundhormone isoliert. Sie versprechen sich damit neue Möglichkeiten zur Bekämpfung von Tumoren und Herzinfarkten sowie eine Erleichterung von Organtransplantationen. Die Max-Planck-Gesellschaft sprach gemäß der Augsburger Allgemeinen Zeitung von „weitreichenden Konsequenzen für die praktische Medizin“. Allerdings müssen, um auch nur Milligrammspuren der Hormone zu gewinnen, rund 10 000 Liter frisches Blut verarbeitet werden.

      Verluste durch Ladendiebe

      ◆ Alle sechs Monate muß in Frankreich ein Supermarkt schließen, weil man der gewalttätigen Ladenkriminalität nicht mehr Herr wird. Wie der Verband der französischen Filialunternehmen gemäß der Wirtschaftswoche mitteilte, beträgt die Verlustquote durch Diebe bei nicht wenigen Supermärkten bis zu fünf Prozent vom Jahresumsatz. Die Ladendiebe werden immer dreister. Vor kurzem räumte eine Bande von Jugendlichen kurzerhand die Kosmetikabteilung eines Pariser Kaufhauses aus.

  • Was das Königreich für die Erde bedeutet
    Erwachet! 1982 | 22. Juni
    • Was das Königreich für die Erde bedeutet

      „Wenn wahrer und bleibender Friede herrschen soll, muß es für jeden Recht geben, muß wirklich Gerechtigkeit geübt werden. Nur das Königreich des Friedefürsten kann dies garantieren; es wird ‘fest aufgerichtet und gestützt sein durch Gerechtigkeit’. Ja, dieses Königreich ist das Mittel, das Gott dazu benutzen wird, ‘Frieden auf Erden unter Menschen guten Willens’ herbeizuführen.“

      Dieses Zitat ist einem Buch entnommen, das Ihnen auch die Frage beantwortet, welche Schritte Gottes Königreich unternehmen wird, um Frieden herbeizuführen. Ja, lesen Sie das 192seitige gebundene Buch „Dein Königreich komme“. Lassen Sie es sich portofrei zusenden, indem Sie den Coupon ausfüllen und einschicken.

      Senden Sie mir bitte das 192seitige Buch „Dein Königreich komme“. Ich lege 2 DM (30 lfrs) in Briefmarken bei.

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