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  • Theokratische Sklaven
    Der Wachtturm 1953 | 15. März
    • und verständige Sklaven-Klasse, ist jetzt nicht allein, um diese richtige Dienstbar­keit gegenüber Gott durch seinen Sohn Jesus Christus vorzuziehen. Eine schnell zunehmende Menge, bereits sind es Hunderttausende, hat sich Gott durch Christus hingegeben. In diesen Tagen, da eine todbringende geistige Hungersnot die Christenheit und die ganze übrige Welt heimsucht, während dem Überrest des Leibes Christi geistige Nahrung in Fülle zur Verfügung steht, haben diese anderen Schafe die Ägypter aus der Zeit der siebenjährigen Hungersnot nachgeahmt, für die Joseph, der Premier des Pharao, reichlich Vorkehrung getroffen hatte. Diese Gutwilligen sind zum größeren Joseph, zu Jesus Christus, gekommen, der den größeren Pharao, Jehova Gott, vertritt, und haben in der Sprache der Ägypter gesagt: „[Es bleibt] nichts mehr übrig vor meinem Herrn, als nur unser Leib und unser Land. Warum sollen wir vor deinen Augen sterben, sowohl wir als auch unser Land? Kaufe uns und unser Land um Brot, so wollen wir und unser Land des Pharao Knechte sein; und gib Samen, daß wir leben und nicht sterben und das Land nicht wüst werde!“ Christus Jesus hat nun gerade so gehandelt wie Joseph: „Joseph kaufte daher alles Land der Ägypter für den Pharao, denn jeder Ägypter verkaufte sein Feld, weil die Hungersnot für sie unerträglich war. So kam das Land in den Besitz des Pharao von einem Ende Ägyptens bis zum anderen, Joseph machte das Volk zu Sklaven.“ (AÜ) Im Hinblick auf ihre Befreiung durch Christus von einem Tod durch geistigen Hunger verhalten sie sich wie jene von der Hungersnot betroffenen Ägypter: „Du hast uns am Leben erhalten; möchten wir Gnade finden in den Augen meines Herrn, so wollen wir des Pharao Knechte [Sklaven, AÜ] sein.“ (1. Mose 47:15-26) So sind diese anderen Schafe Staats-Sklaven, Königreichs-Sklaven geworden!

      14. Weshalb dürfen diese Sklaven aus jüngster Zeit nicht aus dem Tempeldienst entfernt oder getötet werden?

      14 Diese für die Erde bestimmten anderen Schafe des Rechten Hirten müssen ihm gehorsam folgen, wo irgend er sie hinführt. Niemand kann sie ohne entsprechende Bestrafung seiner Obhut entreißen. Sie müssen Gott Tag und Nacht in seinem Tempel dienen. Ihr Leben soll verschont werden wie das Leben der Gibeoniter, welche die Nachkommen des verfluchten Kanaan waren und von Josua und den Israeliten zusammen mit den übrigen Kanaanitern vernichtet werden sollten. Doch gleichwie die ehemaligen Gibeoniter haben sie Frieden mit dem größeren Josua, mit Jesus Christus, und seinem Gott Jehova gesucht und erlangt. Während solche weiterhin aus den neuzeitlichen verurteilten Kanaanitern herauskommen, sagt der größere Josua zu ihnen: „Verflucht sollt ihr sein und sollt nie aufhören, Sklaven zu sein, und zwar Holzhauer und Wasserschöpfer für das Haus [den Tempel, AÜ] meines Gottes!“ (Kautzsch) Auf dieses erwidern sie: „Nun siehe, wir sind in deiner Hand; tue, wie es gut und wie es recht ist in deinen Augen, uns zu tun.“ Sie sind verflucht, nicht wie Kanaan, sondern weil ein Verbot, ein Tabu, auf sie gelegt worden ist. Sie sind das Eigentum Gottes, Jehovas, und seines Christus geworden, und niemand kann sie hinrichten oder sie ungestraft aus ihrem Tempeldienst wegnehmen. Gott hat absolute Macht über ihr Leben und ihren Tod, und nur er kann sie hinrichten, wenn sie verfehlen, treue Sklaven zu sein. Wehe irgend jemandem, der sich wider dieses göttliche Verbot, das auf ihnen ruht, vergeht! Fünf Könige der Amoriter suchten dies unverzüglich zu tun, und ihre Streitkräfte wurden weggefegt, indem Jehova selbst große todbringende Hagelsteine vom Himmel hinabwarf und auf Josuas Gebet hin die Sonne und den Mond stillstehen ließ, damit die Schlachtung vollendet werden konnte. In fanatischem Nationalismus suchte König Saul einst die mit dem Tabu belegten Gibeoniter zu vernichten, und dafür erlitt die ganze Nation Israel eine dreijährige Hungersnot, bis der Tod jener Gibeoniter gesühnt war. Jehova Gott wird mit der Christenheit ähnlich verfahren, weil sie an die neuzeitlichen Gibeoniter Hand anlegte, um sie daran zu hindern, Tempeldienst für Gott zu tun und Leben in der neuen Welt zu gewinnen. — Jos. 9:3-27; 10:1-27; 2. Sam. 21:1-14.

      15. In welchem Werk schließen sich alle seine Sklaven dem größeren Gideon an?

      15 Die Klasse des treuen und verständigen Sklaven heißt diese Mitknechte in ihrer Mitte willkommen und sucht deren Rechte zu schützen. Zusammen mit dem größeren Gideon, mit Christus Jesus, machen sie mit am bilderstürmenden Werk, am Niederreißen des Altars des falschen Gottes Baal und seiner Aschera, d. h. der heiligen Säule falscher Anbetung, und sie widmen ihre Opfer des Lobes Jehova Gott. Dies tun sie im Gehorsam gegen sein Gebot. So steht geschrieben: „Und Gideon nahm zehn Männer von seinen Knechten [Sklaven, Kautzsch] und tat, so wie Jehova zu ihm geredet hatte … Und man nannte ihn an selbigem Tage Jerub-Baal, indem man sprach: Der Baal rechte mit ihm, weil er seinen Altar umgerissen hat.“ (Richt. 6:27, 32) Baal bedeutet „Eigentümer“.

      16. Was anerkennen wir angesichts der Tatsache, daß wir Gott gehören, und was zu tun sind wir entschlossen?

      16 Jehova ist unser Eigentümer und unser Gott. Freudig bekennen wir alle, der Überrest sowohl wie die anderen Schafe, sein lebendes Eigentum zu sein, das er durch das Blut seines Sohnes Jesus Christus erkauft hat. Wir tragen die Kennzeichen desselben gleichwie der Apostel Paulus, der sagte: „Fortan behellige mich keiner, denn ich trage die Brandmale eines Sklaven Jesu an meinem Leibe.“ (Gal. 6:17, NW) Folglich anerkennen wir Gottes Recht, uns vorzuschreiben, was unsere Religion, unsere Form der Anbetung sein muß, und wir werden nur Ihn als den wahren Gott anbeten. Wider ihn haben wir keine Rechte. Seine Gebote zu halten sind wir verpflichtet, und in Liebe werden wir ihm unseren heiligen Dienst darbringen, indem wir die Wahl treffen, ihm als dem Herrscher mehr zu gehorchen als Menschen. Jetzt und immerdar sind wir seine theokratischen Sklaven.

  • Worte, die Leben bedeuten
    Der Wachtturm 1953 | 15. März
    • Worte, die Leben bedeuten

      DIE Macht, die das gesprochene Wort von Jehova Gott trägt, ist größer als diejenige, die den atomzertrümmernden Wissenschaftlern dieser Welt zur Verfügung steht, und hat weit größere Wirksamkeit als irgendwelche Mittel, die durch moderne Medizin-Zauberer gebraut werden. Jehova rief die unergründlichen Tiefen des Universums ins Dasein und formte sie nach seinem Willen. Als unsere ursprüngliche Erde in Finsternis gehüllt war, ‚sagte Gott: Es werde Licht! Und es ward Licht.‘ — 1. Mose 1:3, Ro.

      Denke deshalb an die Macht und Kraft, die hinter der in der Bibel, Gottes Wort, enthaltenen Botschaft steht. Einige anmaßende Männer haben sich als Bibelkritiker aufgespielt. Sie haben übereilt die lange Zeitspanne göttlicher Inspiration übersehen, während der der Geist Gottes auf vielen verschiedenen, aus allen Lebensschichten kommenden Männern ruhte, damit durch ihn ein harmonisches Buch zusammengestellt werde, das ein die ganze Schöpfung in Anspruch nehmendes Vorhaben aufzeigt, nämlich Gottes Oberhoheit und seine Rechtfertigung durch sein Königreich. Kritiker haben jegliche Anerkennung in bezug auf die unbestreitbare Art und Weise geringgeschätzt, wie sich Bibelprophezeiungen erfüllt haben. Sie sind der Meinung, daß Gott nur 1600 Jahre an einem Meisterstück aufwandte, um auf ihr Urteil zu warten, nämlich welchen Platz sie unter den Büchern, die lediglich menschlichen Ursprungs sind, einnehmen soll. Können sie das Wort, das den Anfang der Schöpfung erklärt, vernichten?

      Bedeutet dies also, daß jene, die an die Bibel glauben, ein Buch anbeten? Nein, sondern im Falle der Bibel beten sie den an, der darin geoffenbart ist. Sie richten sich bereitwillig nach der Formel, Gott wohlzugefallen, also demjenigen, der die Bibel erschließt. Sie tun diese Dinge, weil nur in der Bibel, nicht in der ganzen übrigen Literatur, der Weg des Lebens zu finden ist. Im Gebet an seinen Vater, den großen Urheber der Bibel, zeigte Jesus die richtige Haltung und versuchte nicht, sich auf die Stufe der Kritik an Gott zu erheben. (1. Tim. 6:19; Joh. 17:3, 17, NW) Sein irdisches Leben hinterließ ein glühendes Beispiel, das Wort Gottes zu verteidigen. Er bewegte seinen künftigen Apostel Paulus dazu, folgendes niederzuschreiben:

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