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  • Stellung nehmen auf Jehovas Seite in der großen Streitfrage
    Der Wachtturm 1963 | 15. März
    • Ereignisse der nahen Zukunft, unter anderem auch Bruder Knorrs nächsten Besuch. Wir unterhielten uns darüber in freudiger Erwartung. Diese Daten überblickend, kamen spontan die Worte über meine Lippen: „Was auch immer die Zukunft uns bringen mag, Alfred, wir haben schöne, wertvolle Jahre des Dienstes zusammen verbracht, nicht wahr?“ Mit tiefer Dankbarkeit behalte ich diese letzten stillen Momente in kostbarer Erinnerung, denn in der nächsten Nacht wurde er krank und starb ein paar Stunden später an einer Herzkrise — völlig aufgebraucht in treuem Dienste! Völlig erschüttert und von Trauer überwältigt, sank ich an seinem Bett auf die Knie und gab meiner festen Überzeugung Ausdruck: „Mein Liebster, ich weiß, daß du eine frühe Auferstehung erfahren wirst!“ Einige Monate später starb auch meine Mutter. So mußte ich erfahren, welch grausamer Feind der Tod für den Menschen ist!

      Während der nun folgenden Wochen und Monate, ging ich weiter meinen vielen Pflichten nach, aber ich arbeitete manchmal mehr wie ein Automat, sonderbar unbeteiligt und abwesend, doch dennoch stets auf Jehova als meinen Turm der Stärke schauend. Ich lebte inmitten der geliebten Bethelfamilie und erfuhr ihre Freundlichkeit und Rücksichtnahme. Anderen zu dienen ist das beste Heilmittel. Ja, langsam heilen die Wunden. Die Lücke jedoch bleibt, aber ich lerne mich mit den Tatsachen abfinden. Jehovas Namen zu lobsingen ist unser großer Schutz, wenn die Wogen der Trauer uns zu überwältigen drohen.

      IMMER AUF JEHOVAS SEITE

      Nun bin ich Großmama und mein Haar ist weiß geworden. Wie tröstlich ist es für mich, wenn ich meinen Enkel sehe und er ruft: „Großmama, komm und erzähl mir eine Geschichte aus der Bibel!“

      Viele sind in den 30 Jahren, in denen ich zu dieser Bethelfamilie gehören durfte, gekommen und wieder gegangen, und ich habe sie alle liebgehabt. In diesem Schwarm von geschäftigen Arbeitern, deren Leben durch das Erklingen einer Glocke geregelt wird, lernt man, die individuellen Eigenschaften eines jeden zu berücksichtigen, allen ein Freund zu sein, aber mit den einzelnen nicht zu vertraut zu werden, sich unparteiisch und anpassungsfähig zu zeigen und das bißchen Privatleben zu respektieren, das jeder zu genießen wünscht. Ja, der Betheldienst ist ein inhaltsvolles, segensreiches Leben.

      Am Ende meiner Geschichte angelangt, erhalte ich von einer lieben Freundin aus Kalifornien ein Briefchen mit der Einladung, sie auf der nun bald beginnenden Kongreß-Weltreise zu begleiten. Ich beuge mein Haupt in tiefer Dankbarkeit für diese unverdiente Güte Jehovas, unseres Gottes, der uns „über die Maßen mehr“ segnet, „als was wir erbitten oder erdenken“ können. In meinem Herzen glüht dieselbe lebendige Hoffnung, die vor vielen Jahren für mich entscheidend war: Jehova und Christus Jesus zu sehen und einen Anteil zu haben an der Rechtfertigung des Namens Jehovas! Mit Wertschätzung erhebe ich meine Stimme gemeinsam mit der großen Zahl von Lobpreisern, voll Vertrauen in den siegreichen Ausgang der großen Streitfrage.

  • Heidentum in Griechenland
    Der Wachtturm 1963 | 15. März
    • Heidentum in Griechenland

      „Das vorchristliche Erbgut dringt in ganz Griechenland immer wieder durch. Unter den Sarakatschanen lebt die heidnische Magie heute in ausgeprägterer Form fort ... In ganz Griechenland verehrt man anstelle des alten polytheistischen Pantheons das Heer der Heiligen.“ — The Atlantic, Juni 1962.

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