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  • Suchst du „Wachstumsschmerzen“ zu vermeiden?
    Erwachet! 1970 | 8. Februar
    • bereit ist, solche „Wachstumsschmerzen“ in Kauf zu nehmen, entwickelt er allmählich emotionelle Reife und vermag mit anderen so umzugehen, daß sowohl ihnen als auch ihm dadurch Freude erwächst.

      Das gilt auch für die Entwicklung des Intellekts oder des Verstandes. Wie W. H. Armstrong in seinem Buch Study Is Hard Work (Studieren ist harte Arbeit) zeigt, ist Anstrengung damit verbunden. Deshalb schwänzen Jungen unter anderem so gerne die Schule. Möchte man in intellektueller Hinsicht wachsen, so muß man bereit sein, sich in Zucht zu nehmen, sich zu konzentrieren, aufmerksam zu sein, sich anzustrengen, sein Wissen zu erweitern und denken zu lernen. Würde man solche Wachstumsschmerzen zu vermeiden suchen, dann würde man auf intellektuellem Gebiet nur geringe Fortschritte machen.

      Aber besonders das geistige Wachstum, d. h. die Entwicklung einer auf das Göttliche gerichteten Sinnesart, ist von „Wachstums­schmerzen“ begleitet. Jesus lernte „Gehorsam durch die Dinge, die er litt“. (Hebr. 5:8, 9) Und während er seine Jünger unterwies, mußte er sie wiederholt zurechtweisen; für sie war das nicht angenehm, es tat ihnen weh, aber ohne diese Zurechtweisungen hätten sie die für Jünger Jesu erforderliche Reife nicht erlangen können. — Matth. 16:23; 20:20-28; Luk. 9:54, 55; 24:25-27.

      So ist es auch heute: Wenn jemand beginnt, mit den christlichen Zeugen Jehovas die Bibel zu studieren, wird er häufig von seinen Angehörigen und Bekannten ausgelacht, oder sie suchen ihn gar daran zu hindern. Diesen „Wachstumsschmerzen“ darf er nicht ausweichen, wenn er geistige Reife erlangen möchte. Wenn er sich bei seiner Handlungsweise, von der er weiß, daß sie recht und weise ist, nicht beirren läßt, ganz gleich, was andere denken, sagen oder tun mögen, wird er wachsen und geistige Reife erlangen. — Ps. 118:6.

      Personen, die mit Jehovas Zeugen die Bibel studieren, mögen feststellen, daß sie tiefgreifende Änderungen in ihrem Leben vornehmen müssen, um in Übereinstimmung mit den göttlichen Sittenmaßstäben zu gelangen. Die Anwendung biblischer Grundsätze mag erfordern, daß Änderungen vorgenommen werden, die schmerzlich sind. Aber auch vor diesen „Wachstumsschmerzen“ darf man nicht zurückschrecken, wenn man geistig wachsen möchte. — 1. Kor. 6:9-11.

      Zu erwähnen wäre auch die Schulung für den christlichen Predigtdienst, zu der das Halten von Studierendenansprachen gehört, über die man dann vor allen Anwesenden Rat erhält. Obschon der Rat auf liebenswürdige Weise erteilt wird, mag jemand, der empfindlich ist, es trotzdem schwierig finden, ihn anzunehmen; doch das ist unumgänglich notwendig, möchte man geistige Reife entwickeln. Ähnlich ist es, wenn man lernt, am öffentlichen Predigtdienst teilzunehmen: Menschen auf der Straße oder an den Wohnungstüren biblische Schriften anzubieten. Alles das ist mit „Wachstums­schmerzen“ verbunden, nämlich sich an Spott zu gewöhnen oder daran, daß die Leute einem die Türe vor der Nase zuschlagen. Aber diese Schmerzen darf man nicht zu vermeiden suchen, wenn man zu geistiger Reife gelangen möchte.

      Wie die Jünger Jesu, so magst auch du gelegentlich eine Zurecht­weisung benötigen. Eine Zurechtweisung ist nichts Angenehmes, sondern etwas Schmerzliches. Möchtest du aber Fortschritte machen, möchtest du geistige Reife erlangen, dann mußt du bereit sein, dich zurechtweisen zu lassen, und darfst dich weder darüber ärgern noch dich darüber hinwegsetzen. (Hebr. 12:4-11) Oder du magst einen Fehler begangen haben und mußt ihn bekennen oder dich dafür entschuldigen. Auch das ist nicht leicht, dennoch darfst du das, obschon es dir schwerfällt, nicht zu umgehen suchen, wenn du Fortschritte machen und schließlich geistige Reife erlangen möchtest.

      Was wird dir helfen, „Wachstumsschmerzen“ zu ertragen? Das Festhalten an biblischen Grundsätzen. Von großem Wert ist die Demut, denn häufig ist es Stolz oder Eitelkeit, die uns veranlaßt, vor „Wachstumsschmerzen“ zurückzuschrecken. Liebe zu Jehova Gott und der Wunsch, ihm wohlzugefallen, werden dir auch eine Hilfe sein. Diese Liebe wird dir helfen, dich weniger wichtig zu nehmen, denn es kommt häufig vor, daß man versucht, „Wachstumsschmerzen“ zu vermeiden, weil man sich zu wichtig nimmt. Wenn wir wissen, welches in einer bestimmten Situation die richtige und weise Handlungsweise wäre, wird uns selbstlose, auf Grundsätzen beruhende Liebe helfen, trotz der „Wachstumsschmerzen“, die es mit sich bringen mag, so zu handeln. Es ist so, wie der Apostel Paulus schreibt: „Die Liebe ... erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, erduldet alles.“ Diese Liebe wird uns helfen, die „Wachstumsschmerzen“ zu ertragen, die während der Entwicklung zur Reife auftreten mögen, sei es die Entwicklung zur intellektuellen, emotionellen oder geistigen Reife. — 1. Kor. 13:4-7.

  • Kann man sich vor Erkältungen schützen?
    Erwachet! 1970 | 8. Februar
    • Kann man sich vor Erkältungen schützen?

      WIRST du jeden Winter von Erkältungen gequält? Wer diese Frage bejahen muß, hat jedenfalls viele Leidensgenossen. Der Schnupfen befällt Personen jeden Alters, vom Äquator bis zu den Polen. Es gibt Personen, die jeden Winter einmal oder zweimal verschnupft sind, und andere sind anscheinend ständig verschnupft. Aber es gibt auch Personen, die sich offenbar nie erkälten, und diese Tatsache läßt andere hoffen, daß man sich vor Erkältungen schützen kann.

      Es erscheint äußerst schwierig, sich vor Erkältungen und Schnupfen zu schützen, weil sie so leicht übertragbar sind. Diese Tatsache bestätigt die Schlußfolgerung, daß sie durch Viren verursacht werden. Ein Virus ist ein Mikroorganismus, der so klein ist, daß man ihn mit einem gewöhnlichen Mikroskop nicht sehen kann. Man kennt bisher etwa hundert verschiedene Viren, die Schnupfen hervorrufen können.

      Diese Viren können auf verschiedene Weise übertragen werden, zum Beispiel durch Tröpfcheninfektion, die beim Niesen oder Husten erfolgt. Wer rücksichtsvoll ist, bedeckt daher sofort Nase und Mund, wenn er merkt, daß er niesen oder husten muß, damit er andere nicht ansteckt.

      Die Viren in der Absonderung aus der Nase mögen etwa drei bis fünf Stunden infektiös bleiben; somit kann sich jemand, lange nachdem ein Schnupfenkranker Gebrauchsgegenstände angefaßt hat, damit infizieren, wenn er sie auch in die Hand nimmt. Wenn derjenige, der solche Gegenstände anfaßt, danach die Hand auf Mund oder Nase legt oder mit ungewaschenen Händen ißt, mag er die Viren in seinen Körper aufnehmen und dadurch einen Schnupfen bekommen.

      Man kann sich anstecken, wenn man Türklinken, Treppengeländer, Trinkgläser, Geschirr und Bestecke sowie andere Gegenstände, die von mehr als einer Person angefaßt werden, berührt. Es zeugt von Rücksichtnahme, wenn du dir, ehe du Geschirr anfaßt, wie zum Beispiel, wenn du den Tisch deckst, vorher die Hände wäschst. Und wenn du dich einmal zwischendurch schneuzen mußt, weil die Nase läuft, wäre es dann nicht vernünftig,

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