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Die Königreichsinteressen mit einem Geist der Opferbereitschaft fördernKönigreichsdienst 1985 | Oktober
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Dank schulden, sollte uns dazu drängen, unsere Zeit, unsere Fähigkeiten, unseren Besitz, ja sogar unser Leben für seinen Dienst einzusetzen. (Vergleiche 1. Korinther 4:7.) Wir schulden ihm in jeder Hinsicht eine derartige Ergebenheit (Offb. 4:11).
3 Jesus Christus ist das vollkommene Beispiel eines opferbereiten Menschen. Dadurch, daß er persönliche Interessen in den Hintergrund treten ließ, um den Willen Gottes zu tun, offenbarte er den sehnlichen Wunsch, seinem Vater zu gefallen. Er ging völlig in der Förderung der Königreichsinteressen auf (Joh. 5:30). Auch der Apostel Paulus erkannte den Wert der Opferbereitschaft, und er forderte die Brüder in Rom auf, ‘ihre Leiber als ein lebendiges Schlachtopfer für Gott darzustellen’ (Röm. 12:1).
AUF WELCHE WEISE MAN OPFER DARBRINGEN KANN
4 Heute sind Gottes Diener nicht weniger opferbereit. Viele unserer Brüder und Schwestern haben Wohnung und Besitz verlassen, um im Vollzeitdienst tätig zu sein. Andere, die nicht im Vollzeitdienst stehen, haben großzügig Zeit, Geld und Energie eingesetzt, um beim Bau von geeigneten Anbetungsstätten mitzuhelfen. Ja, dank der freiwilligen Hilfe von Gott hingegebenen Männern, Frauen und Kindern ist es nur selten notwendig, beim Bau von Königreichssälen oder Kongreßsälen bezahlte Arbeits- oder Fachkräfte zu beschäftigen. Sie betrachten solche freiwillige Arbeit, wie auch ihren Predigtdienst, als einen Beitrag zur Förderung der Königreichsinteressen. Sie haben Wertschätzung für die unermeßlichen geistigen Segnungen, die sie und andere aus solchen Gebäuden ziehen, und sie wenden den Grundsatz Jesu an: „Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt“ (Mat. 10:8).
5 Wie steht es mit uns? Besitzen wir den Geist der Opferbereitschaft? Dienen wir Jehova wirklich unseren Umständen entsprechend? Wir können es uns nicht leisten, unser Denken vom Geist der Welt beherrschen zu lassen. Könnten wir dem persönlichen Bibelstudium mehr Zeit widmen? Könnten wir vielleicht den Kranken, den Älteren und anderen durch Taten, die von christlicher Güte und Liebe zeugen, beistehen? Könnten wir mehr Zeit dafür einplanen, die Menschen in unserer Umgebung mit der guten Botschaft bekanntzumachen? Könnten wir unseren Dienst vermehren, indem wir den Hilfspionierdienst oder den allgemeinen Pionierdienst aufnehmen? Eine Selbstprüfung kann uns zeigen, wo wir Verbesserungen vornehmen sollten (Heb. 13:15, 16).
6 Da wir uns dem Ende des gegenwärtigen Systems der Dinge nähern, nimmt die Notwendigkeit zu, immer bereitwilliger Opfer zu bringen, um Gott auf annehmbare Weise zu dienen. Satan weiß, daß seine Zeit kurz ist. Er täte nichts lieber, als Jehovas Volk zu bewegen, der Welt in ihrer selbstsüchtigen Handlungsweise zu folgen. Wir wollen diesen Anschlägen des Teufels widerstehen und den gleichen Geist wie der Psalmist entwickeln, der sagte: „In Willigkeit will ich dir opfern. Ich werde deinen Namen lobpreisen, o Jehova, denn er ist gut“ (Ps. 54:6).
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Durch die Beteiligung in den Zusammenkünften geistiges Wachstum offenbarenKönigreichsdienst 1985 | Oktober
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Durch die Beteiligung in den Zusammenkünften geistiges Wachstum offenbaren
1 Es ist für alle Diener Jehovas ein erstrebenswertes Ziel, zu geistiger Reife voranzudrängen. Paulus schrieb: „Die Wahrheit redend, laßt uns in allen Dingen durch Liebe in den hineinwachsen, der das Haupt ist, Christus“ (Eph. 4:15). Aber wie kann man geistig wachsen? Paulus erwähnte zwei Dinge, nämlich „die Wahrheit redend“ und „durch Liebe“. Was benötigt man sonst noch?
2 Es ist offensichtlich, daß mehr als ein von Herzen kommender Glaube erforderlich ist, denn Paulus schrieb auch: „Mit dem Mund ... legt man eine öffentliche Erklärung ab zur Rettung“ (Röm. 10:10). Zeigst du dein geistiges Wachstum, indem du in den Zusammenkünften eine öffentliche Erklärung ablegst? Könntest du deine Beteiligung noch verbessern? Hast du nicht auch schon festgestellt, daß du aus den Zusammenkünften größeren Nutzen ziehst, wenn du dich beteiligst?
VORBEREITUNG
3 Durch persönliches Studium und Vorbereitung wirst du Mut erhalten, dich zu äußern. Bereite Kommentare zu verschiedenen Absätzen vor. Unterstreiche Schlüsselwörter, und mache dir nötigenfalls kurze Notizen auf dem Rand.
4 Beachte beim Studieren und Nachsinnen die angegebenen Schriftstellen, die du vorlesen oder zusammenfassen und auf den Stoff anwenden könntest. Denke darüber nach, wie du gewisse Gedanken in deinem Leben oder im Predigtdienst anwenden kannst.
IN DER ZUSAMMENKUNFT
5 Wenn du dich vorbereitet hast, kannst du wertvolle Kommentare geben. Bedenke: „Beglückender ist Geben als Empfangen“ (Apg. 20:35). Sei dir bewußt, daß andere sich an deinen Kommentaren erfreuen und daraus Nutzen ziehen. Für einige, die ihre ersten Kommentare gaben, war es eine Hilfe, den Leiter im voraus wissen zu lassen, bei welchem Absatz oder welchen Absätzen sie sich auf einen Kommentar vorbereitet hatten.
6 Der erste Kommentar zu einer Frage sollte kurz und treffend sein. Es fällt einem viel leichter, solche Kommentare zu geben, und sie sind auch einfacher zu verstehen. Versuche, deine Kommentare in eigene Worte zu kleiden, statt sie aus der Publikation vorzulesen. Schon allein dadurch wird dein Verständnis des Wortes Gottes vergrößert, und es wird zu deinem geistigen Wachstum beitragen.
HILFE, DIE DER LEITER BIETEN KANN
7 Die Leiter können viel tun, um zu einer besseren Beteiligung in den Zusammenkünften zu ermuntern. Es kann eine große Hilfe sein, wenn sie sich merken, wer selten Kommentare gibt und diejenigen dann persönlich ermuntern. Sie sollten ihre eigenen Kommentare kurz halten und nötigenfalls gezielte Fragen stellen, damit zusätzliche Gedanken geäußert werden.
8 Wir sollten alle danach streben, Jehova in der Christenversammlung durch unsere regelmäßige Beteiligung zu lobpreisen. Dadurch werden wir unser geistiges Wachstum offenbaren und andere zur Liebe und zu vortrefflichen Werken anspornen (Ps. 35:18; Heb. 10:24, 25).
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Vorträge über das neue Schöpfungs-BuchKönigreichsdienst 1985 | Oktober
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Vorträge über das neue Schöpfungs-Buch
1 Im Januar und Februar 1986 werden acht Vorträge gehalten werden, die den Stoff aus dem neuen Schöpfungs-Buch behandeln. Zu Beginn des ersten Vortrags wird der Vorsitzende erwähnen, daß es sich um eine Serie von acht zusammengehörenden Vorträgen handelt, die sich jeweils auf das Buch stützen. Er soll alle in der Versammlung, einschließlich der Jüngeren, ermuntern, ihr Exemplar zu diesen Vorträgen mitzubringen.
2 Bei jedem Vortrag wird der Redner die Zuhörer auf bestimmte Seiten hinweisen und die lehrreichen Bilder erklären, die seine Ausführungen untermauern. Am Ende eines Vortrags wird erwähnt werden, worüber in der nächsten Woche gesprochen wird.
3 Nachfolgend die Themen der Vorträge und die Kapitel im Schöpfungs-Buch, auf die sie sich stützen:
1. Wie hat das Leben begonnen? (Kapitel 1—4)
2. Die Kluft zwischen Mensch und Tier (Kapitel 5—8)
3. Das ehrfurchteinflößende Universum und unsere Erde (Kapitel 9, 10)
4. Die Schöpfung bezeugt göttliche Weisheit (Kapitel 11—13)
5. Das Wunderwerk Mensch (Kapitel 14)
6. Warum ein liebevoller Gott Leiden zuläßt (Kapitel 15, 16)
7. Warum man der Bibel vertrauen kann (Kapitel 17, 18)
8. Die Voraussetzungen für ein Leben im künftigen Paradies (Kapitel 19, 20)
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