Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Wann wird Gottes Königreich kommen?
    Der Wachtturm 1956 | 15. Dezember
    • Wenn dieses Werk vollendet ist, wird die Schlacht von Harmagedon geschlagen, und in dieser Schlacht werden alle „Böcke“ vernichtet und Satan und seine Dämonen in den Abgrund einer todähnlichen Untätigkeit geworfen werden. Dies kann nicht in allzuferner Zukunft liegen, denn Jesus sagte, daß die Generation, die das Jahr 1914 erlebte, ‚auf keinen Fall vergehen werde, bis sich alles ereignet‘ habe. — Matth. 24:34, NW.

      So mögen denn alle Menschen guten Willens, die sich nach einer gerechten Herrschaft auf Erden sehnen, Hoffnung fassen. Das Königreich, um das Jesus uns beten lehrte, wird bestimmt Wirklichkeit werden, und die Erfüllung der biblischen Prophezeiung bestätigt nicht nur, daß die Geburt dieses Königreiches in unserer Generation stattgefunden hat, sondern auch, daß danach dessen Segnungen für die Menschheit folgen werden. Mögen also alle, die sich dieser Segnungen zu erfreuen wünschen, nicht nur fortfahren zu beten, daß das Königreich in seiner Vollständigkeit komme, sondern mögen sie auch in Harmonie mit seinen gerechten Forderungen leben, ihm ihre Untertanentreue entgegenbringen und es anderen bekanntmachen. Ja, möchten alle diese ‚fortfahren, zuerst nach dem Königreich Gottes‘ und seiner Gerechtigkeit zu trachten. — Matth. 6:33, NW.

  • „Hände“ in der Bibelsprache
    Der Wachtturm 1956 | 15. Dezember
    • „Hände“ in der Bibelsprache

      DURCH die wunderbare Art, wie die Hände den Menschen dienen, offenbaren sie des Schöpfers Liebe und Weisheit. Da sie so nützlich und geschickt sind, überrascht es uns nicht, daß die Schrift die Aufmerksamkeit auf sie lenkt, indem sie sie buchstäblich und symbolisch etwa zweitausendmal erwähnt.

      Die buchstäbliche Hand wurde zum Messen benutzt. So umfaßte die Handbreite drei Zoll und die Spanne neun Zoll oder eine halbe Elle.

      Während wir nirgends darüber lesen, daß die Hände beim Gebet gefaltet werden, wie religiöse Bilder dies so oft veranschaulichen, spricht die Bibel wiederholt von Betenden, die ihre Hände ausgebreitet oder zum Himmel emporgehoben haben.

      Wenn im Namen Jehovas ein Eid geschworen wurde, so erhob der Betreffende die rechte Hand, zum Beispiel als Abraham schwor, er werde nichts von dem anrühren, was aus dem Besitz des Königs von Sodom zurückgeholt wurde, zur Zeit, da Abraham seinen Neffen Lot befreite.

      Um ein Versprechen zu bekräftigen, schüttelte man sich die Hand, gleichwie zur Zeit, da gewisse Israeliten Esra versprachen, sie würden ihre fremden Weiber hinwegschaffen. (Esra 10:19) Und als Paulus und Barnabas ausgesandt wurden, um den Nationen zu predigen, gaben ihnen die „Säulen“ der Urkirche die „Rechte der Gemeinschaft“. — Gal. 2:9.

      Wenn man füreinander Bürgschaft leistete oder ein Pfand gab, so zeigte man dies an, indem man die Hände vor Zeugen zusammenschlug.

      Jemand von Autorität legte einem anderen die Hände auf, um diesen zu einem gewissen Amt zu bestimmen. So legte z. B. Mose die Hände auf Josua, wodurch er ihm seinen Auftrag gab. Ebenso legten die Apostel die Hände auf die sieben, die als Dienstamtgehilfen bei der Austeilung von Speise dienen sollten. Auch erhielten gewisse Personen dadurch den heiligen Geist, daß die Apostel die Hände auf sie legten. Als Aaron und seine Söhne zum Priestertum geweiht wurden, wurden ihre Hände buchstäblich mit Opfergaben und bildlich ‚mit Macht gefüllt‘, denn diesen Sinn hat das hebräische Wort, das verschiedentlich mit „weihen“, „einweihen“ und „ordinieren“ übersetzt worden ist. Und wenn eine Sündensühnung erfolgte, wurden die Hände auf das Opfertier gelegt. — 3. Mose 8:33, NW.

      Die Bibel spricht auch von den Sünderhänden, die befleckt oder voll Blutes seien; und die Sünder werden angespornt, ihre Hände dadurch zu waschen, daß sie Glauben, Reue und rechte Werke an den Tag legen. Pilatus, der sich schuldig fühlte, wusch buchstäblich seine Hände als Symbol dafür, daß er irgendwelche Verantwortung für den Tod Jesu verneinte.

      Die Bibel spricht oft von Gottes Hand, und seine Rechte ist ein Sinnbild seiner Gunst. Es wird Christen gesagt, sie sollten sich unter Gottes Macht oder unter seine mächtige Hand demütigen. Wenn gesagt wird, Jehovas Hand ruhe auf einer Person, so bedeutet dies, daß sich seine Macht ihr gegenüber bestätigt, sei es zum Guten, zum Segen und zum Schutz oder sei es zur Bestrafung und Vernichtung, je nachdem er es verdienen mag.

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen