Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Das Leben vieler Menschen — ein sichtbarer Beweis
    Erwachet! 1976 | 8. Januar
    • Als er gefragt wurde, ob er die Bibel verstehen lernen möchte, überlegte er einen Augenblick. Was er bisher gehört hatte, war ihm wirklich eine Hilfe gewesen. Da er dachte, ein regelmäßiges Bibelstudium könne ihm noch mehr nützen, willigte er in ein solches Studium ein. Seine Überlegung erwies sich als richtig. Durch das Studium der Heiligen Schrift und dadurch, daß er das anwandte, was er lernte, bekam sein Leben einen Sinn, auch wurde er von einer unerschütterlichen Zukunftshoffnung erfüllt. Er änderte seine Gesinnung. Nun war er nicht mehr traurig und niedergeschlagen, sondern von einer inneren Freude erfüllt. Heute verwendet er seine Zeit darauf, anderen zu helfen, die Bibel so kennenzulernen, daß sie sie als Führer benutzen können.

      Jehovas Zeugen, ganz gleich, in welchem Teil der Erde sie leben, haben ebenso wie die obenerwähnten Personen erfahren, daß sie glücklicher sind, seitdem sie sich nach der Bibel ausrichten. Natürlich haben auch sie Probleme, die sie nicht vollkommen lösen können. Aber die Ratschläge der Bibel ermöglichen es ihnen, die Probleme zu bewältigen, so daß ihr Leben dadurch nicht aus den Fugen gerät.

  • Ein lohnendes Ziel — nicht nur für die Gegenwart
    Erwachet! 1976 | 8. Januar
    • Ein lohnendes Ziel — nicht nur für die Gegenwart

      „WAS nützt mir das jetzt?“ Viele Leute werfen diese Frage auf, wenn sie mit einer neuen Idee konfrontiert werden. Es ist ganz natürlich, daß man sich schon für die Gegenwart etwas Gutes wünscht. Dennoch dürfen wir die Zukunft nicht unbeachtet lassen. Ein Führer für das Leben wäre äußerst mangelhaft, wenn er nicht auch eine Hoffnung für die Zukunft in Aussicht stellte, wenn er nicht auf eine sinnvolle Zukunft hinwiese. Denn das, was ein Mensch von der Zukunft erwartet, beeinflußt stark seine gegenwärtige Handlungsweise, ganz gleich, wie es ihm jetzt geht.

      In der Bibel findet man eine sichere Hoffnung für die Zukunft, ein Ziel, das man anstreben kann. Der Apostel Paulus sagte, nachdem er fast dreißig Jahre lang nach christlichen Grundsätzen gelebt hatte: „Gottergebenheit aber ist für alle Dinge nützlich, da sie eine Verheißung auf gegenwärtiges und künftiges Leben hat“ (1. Tim. 4:8).

      Im vorangehenden Artikel werden Erfahrungen von Personen berichtet, denen es jetzt weit besser geht, weil sie angefangen haben, ein anderes Leben zu führen. Ist es ihnen gelungen, sich zu ändern, nur weil sie sich dazu entschlossen und diesen Entschluß dann durchführten? Nein, sondern sie erkannten, daß das Leben, das sie bis dahin geführt hatten, nicht gut war oder daß es sie nicht richtig befriedigte. Sie hätten gern etwas daran geändert, aber sie wußten nicht, was es zu ändern galt oder wie sie es hätten ändern können. Einige beobachteten Jehovas Zeugen und stellten fest, daß sie glücklich waren, weil sie nützliche Veränderungen in ihrem Leben vorgenommen hatten. Aber aus eigenem Willen oder eigener Kraft war es ihnen unmöglich, diese Veränderungen vorzunehmen. Sie mußten die Bibel studieren und mußten kennenlernen, was Gott mit den Menschen vorhat. Sie benötigten Hilfe von Gott und von Mitchristen, um mit dem Herzen zu verstehen, warum sie Änderungen vornehmen sollten, und um zu erkennen, daß Gott ihnen dabei helfen würde. Sie begriffen auch, daß das für sie und für ihre Angehörigen von großem Nutzen sein würde. Sie benötigten ein Lebensziel, und sie erfuhren, daß dieses Ziel in Harmonie mit dem Vorsatz Gottes sein muß.

      Ja, diese aufrichtigen Personen sahen ein, daß sie lernen mußten, so zu leben, wie der Mensch gemäß dem Willen des Schöpfers leben sollte, wollten sie jetzt glücklich sein. Das bedeutete, daß sie mit ihren Angehörigen und mit ihren übrigen Mitmenschen in Frieden leben mußten und daß sie Gott, der allein die Menschen auf dem rechten Weg zu leiten vermag, fürchten und ihm dienen mußten. Wir lesen in der Bibel: „Er hat dir mitgeteilt, o Erdenmensch, was gut ist. Und was fordert Jehova von dir zurück, als Recht zu üben und Güte zu lieben und bescheiden zu wandeln mit deinem Gott?“ (Micha 6:8). Sie erkannten auch, daß Gottergebenheit eine Verheißung auf „künftiges Leben“ hat.

      Vollkommen glücklich kann man nur sein, wenn man gesund ist

      Was ist erforderlich, damit wir in einem „künftigen Leben“ glücklich sein können? Als erstes magst du an eine gute Gesundheit denken. Man kann nichts genießen, wenn man nicht gesund ist. Wie werden die Menschen im „künftigen Leben“ gesund gemacht werden?

      Die Bibel verheißt, daß sich die Menschen einer guten Gesundheit erfreuen werden, wenn Gottes Königreich die Erde regiert. Schon jetzt kann ein Mensch Krankheiten und Spannungen, die seiner Gesundheit schaden, vermeiden, wenn er nach den göttlichen Grundsätzen handelt. Wir lesen: „Sie [die Worte Gottes] sind Leben denen, die sie finden, und Gesundheit ihrem ganzen Fleische“ (Spr. 4:22). Das, was die Bibel lehrt, sind „gesunde Worte“, aber sie sind nicht nur gesund in bezug auf das Geistige, sondern auch in bezug auf den Körper, denn das geistige Wohlergehen ist eine wichtige Voraussetzung für die körperliche Gesundheit (2. Tim. 1:13; 4:3).

      Aber die Menschen müssen auch wirklich körperlich geheilt werden, bevor sie in den Genuß vollkommener Gesundheit und vollkommener Vitalität kommen können. Nur richtig zu leben hat an und für sich noch keine Heilung des Körpers zur Folge. Mehr als das ist erforderlich. Wie werden die Menschen körperlich geheilt werden?

      Der Mensch kann sich selbst nicht heilen, weil er von seinen Eltern Unvollkommenheit ererbt hat (Ps. 51:5). Er tut Dinge, besonders wenn er unter Druck steht, die nicht richtig sind. Das trifft auf alle Menschen zu — auch auf die, die unbeabsichtigt unrecht tun —, weil alle Menschen Sünder sind. In den Sprachen, in denen die Bibel ursprünglich verfaßt worden ist, bedeutet das Wort „Sünde“ eigentlich „das Ziel verfehlen“. Der Mensch kann sich nicht an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen. Auch ist es keinem Menschen möglich, einen seiner Mitmenschen herauszuziehen, weil alle Menschen in demselben „Sumpf“ der Unvollkommenheit stecken, die den Tod zur Folge hat. Wie der Psalmist schrieb, kann kein Mensch, er mag noch so reich, klug oder einflußreich sein, seinen „Bruder erlösen noch Gott ein Lösegeld für ihn geben ..., daß er immerdar fortleben und die Grube nicht sehen sollte“ (Ps. 49:6-9).

      Hilfe muß daher von Gott kommen. In der Bibel wird Krankheit mit Sünde und Heilung mit Vergebung in Verbindung gebracht. König David erkannte, in welcher Lage sich die Menschheit befindet, und richtete an Israel die Worte: „Segne Jehova, o meine Seele, und vergiß nicht alle seine Taten, ihn, der all deine Vergehung vergibt, der all deine Krankheiten heilt“ (Ps. 103:2, 3; vergleiche Lukas 5:18-25). Wenn wir vollkommen gesund werden möchten, müssen wir auf diese Hilfe warten. Wann werden wir geheilt werden? Zur Zeit der Tausendjahrherrschaft Jesu Christi, des Sohnes Gottes. Allem Anschein nach steht diese Herrschaft unmittelbar bevor (Matth. 24:32-34).

      Darauf können wir uns freuen — es ist ein echtes Lebensziel, ein Ansporn, den Willen Gottes kennenzulernen und entsprechend zu handeln. Doch magst du jetzt fragen: Gibt es eine Gewähr dafür, daß Gott das alles für uns tun wird? Beachte, wie genau die Bibel alles erklärt, damit wir eine feste Grundlage für unseren Glauben hätten, wie sorgfältig Gott alles für die Heilung und Wiederherstellung der Menschheit vorbereitet hat.

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen