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  • Die Milz — ein erstaunliches Organ
    Erwachet! 1971 | 22. Juni
    • daß die Milz sich sofort zusammenzieht und zusätzlich Blut in den Kreislauf abgibt, um den Körper für die Extrabelastung zu stärken, wenn ein Mensch oder ein Tier von Furcht ergriffen wird oder in Wut gerät. Bei Versuchen hat es sich gezeigt, daß sich bei einem Hund, der es gewohnt ist, Katzen nachzujagen, die Milz sofort zusammenzieht und ihren Blutvorrat in den Blutstrom abgibt, sobald der Hund an etwas riecht, was mit Katzen in Berührung gekommen ist, oder sobald er das Miauen einer Katze hört.

      Wenn etwas schiefgeht

      Vor nicht ganz vierzig Jahren entfernte ein Chirurg zum erstenmal bei einem Patienten, der an hämolytischer Anämie litt, die Milz, was sich offenbar günstig auswirkte. Diese Operation bewirkte, daß man begann, die Milz gründlicher zu erforschen. Sie hatte offenbar auch zur Folge, daß es eine Zeitlang Mode wurde, die Milz operativ zu entfernen. Heute dagegen wird das nicht mehr so häufig getan. Unter anderem auch deshalb nicht, weil man feststellte, daß die Ursache dieser Krankheit die Bildung von fehlerhaften roten Blutkörperchen ist.

      In gewissen Krankheitsfällen mögen die Ärzte jedoch die Entfernung der Milz empfehlen, besonders dann, wenn sie stark vergrößert ist. Man kennt einen Fall, in dem sich die Milz etwa um das Fünfzigfache vergrößert hatte; ursprünglich war sie etwa 170 Gramm schwer gewesen, hatte sich aber dann bis auf achtzehn Pfund vergrößert! Es war so, als hätte die Patientin ein großes Kind im Leib. Aber solche Fälle sind selten. Milztumore sind so selten, daß man von der Milz gesagt hat, sie sei krebsresistent.

      Heute wird die Milz nur noch bei Patienten entfernt, die einen schweren Unfall erlitten haben, zum Beispiel einen Auto- oder Skiunfall. Wenn die Milzkapsel reißt, strömt das Blut in die Bauchhöhle; dann mag eine Operation notwendig sein, um zu verhindern, daß der Patient verblutet. Ist jedoch das Milzgewebe verletzt, füllt sich die Kapsel mit Blut, bis sie reißt, was ebenfalls zum Tod führen kann. Andererseits hat man festgestellt, daß bei Schock, wenn das Blut ohne sichtbaren Grund aus den Adern zu entweichen scheint, der Patient leichenblaß wird und das Bewußtsein verliert, die Milz anschwillt, weil sie sich mit Blut füllt.

      Somit hat die Milz wichtige Aufgaben, und obschon andere Körpergewebe diese Aufgaben übernehmen können, wenn die Milz entfernt wird, kann man dennoch sagen, daß sie wertvolle Dienste leistet. Sie ist wahrlich „eine Fabrik, ein Filter, eine Abfallbeseitigungs- und -verwertungsanlage und ein Speicher“. Das zeigt deutlich, daß der Schöpfer des Menschen große Weisheit besitzen muß, und verleiht folgenden Worten des Psalmisten David Nachdruck: „Ich werde dich lobpreisen, weil ich auf furchteinflößende Weise wunderbar gemacht bin.“ — Ps. 139:14, New World Translation.

  • Nörgelnde Frauen und Herzkrankheiten
    Erwachet! 1971 | 22. Juni
    • Nörgelnde Frauen und Herzkrankheiten

      ● Herzspezialist Dr. Frank G. Nolan sagte einmal, viele Männer seien herzkrank, weil ihre Frau immer an ihnen herumnörgle. „Ich frage mich“, erklärte der Arzt, „ob nicht manch ein Mann herzkrank ist, weil er eine nörgelnde Frau hat. Es sterben ja weit mehr Männer an einer Erkrankung der Herzkranzgefäße als Frauen. Darüber sollte man ernsthaft nachdenken.“

      Der Arzt sagte, er glaube nicht, daß jede Frau durch Nörgeln bei ihrem Mann Spannungen hervorrufe, aber die Mehrzahl der Herzkrankheiten werde doch durch Spannungen und Ärger verursacht. „Eine Frau, die ständig nörgelt, ruft bei ihrem Mann zusätzliche Spannungen und zusätzlichen Ärger hervor. Ich kenne viele Geschäftsleute in leitender Stellung, die herzleidend sind. Ist das jedoch nur auf ihre Arbeit zurückzuführen? Was wissen wir über das Eheleben dieser Männer? Ich bin der Meinung, daß Frauen, deren Mann eine verantwortungsvolle Arbeit hat, sich darüber Gedanken machen sollten.“

      Wie wahr ist doch das Bibelwort über nörgelnde Frauen: „Besser ist es, in einem wüsten Lande zu wohnen, als ein zänkisches Weib und Ärger.“! — Spr. 21:19.

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