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  • ‘Enthaltet euch des Blutes’
    Erwachet! 1972 | 22. Oktober
    • Die Bibel bezeugt bestimmt eindeutig, daß Gottes Diener ‘sich des Blutes enthalten’ sollten. Alle, die dieses Gebot befolgen, können nicht nur das befriedigende Gefühl haben, Gott zu gehorchen, sondern sie mögen sich auch viel Kummer ersparen, weil sie sich den mit Bluttransfusionen verbundenen Gefahren nicht aussetzen.

  • Wir beobachten die Welt
    Erwachet! 1972 | 22. Oktober
    • Wir beobachten die Welt

      Tierexperimente

      ◆ Gemäß einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung belief sich die Zahl der Tierexperimente im Jahre 1970 in Großbritannien auf 5 580 876. Davon wurden 4 839 364 ohne Narkose ausgeführt. Auf die Krebsforschung entfielen 361 283 Experimente, auf die Kontrolltests für Seren, Impfstoffe und Arzneimittel 1 473 225. Ähnliche Zahlen dürften auch für die Bundesrepublik gelten. Nach dem 1876 erlassenen britischen Tierschutzgesetz sind beim Innenministerium 14 520 Wissenschaftler registriert, die mit Tieren experimentieren dürfen.

      Ohne Bluttransfusion am offenen Herzen operiert

      ◆ In Erlangen wurde eine 44jährige Frau am offenen Herzen operiert und dies ohne Bluttransfusion. Sie erhielt eine neue Herzklappe aus Metall und Kunststoff. Während und nach der Operation, die viereinhalb Stunden dauerte, wurde der Patientin nicht ein Tropfen Spenderblut zugeführt. Das Ärzteteam sowie das Krankenhauspersonal waren erstaunt darüber, wie schnell sich die Patientin erholte. Bereits am dritten Tag nach der Operation wurde die Patientin aus der Intensiv-Station entlassen, und am vierten Tag begann sie mit den ersten Gehversuchen.

      Da diese Operationen von Ärzten nur sehr selten ohne Verwendung von Blut durchgeführt wurden, sind die Überlegungen, die für eine Operation ohne Bluttransfusion sprechen, interessant. Darüber schreibt die Wetterauer Zeitung, die einen Bericht über die von dem Erlanger Ärzteteam durchgeführte Operation veröffentlichte, folgendes: „Eines der größten Probleme in Verbindung mit Herzoperationen waren immer die Transfusionskomplikationen. Gefahren, mit denen ein Patient rechnen mußte, waren Hepatitis, Reaktionen, die zu Schock führten, und die Möglichkeit, daß das übertragene Blut unverträglich ist. Dieses Problem ist von einer Gruppe von Ärzten an der Chirurgischen Universitätsklinik in Erlangen offenbar gelöst worden. ... In der von Prof. Hegemann geleiteten Chirurgischen Universitätsklinik Erlangen hat man die Herz-Lungen-Maschine mit einem Plasma-Ersatz gefüllt. Das Geheimnis dieser ungewöhnlichen chirurgischen Leistung liegt in der Verwendung einer neuartigen Herz-Lungen-Maschine, die anstatt mit fünf bis zehn Liter reinem Blut, mit denen jeweils die Maschinen geladen wurden, mit einer geringen Menge Wasser, das fünf Prozent Traubenzucker enthält, gefüllt wird ... Große Bedeutung kommt der Erkenntnis zu, daß der Körper in einer Gefahrensituation weniger das Gesamtblut mit all seinen Bestandteilen braucht, als vielmehr eine ausreichende Flüssigkeitsmenge, die ihm in Form von Plasma zugeführt wird. ... Kein Wunder, daß Winfield Miller, Mitherausgeber der Fachschrift ,Medicinal Economics‘, erklärt: ,Es gibt kein biologisches Erzeugnis, das in der ärztlichen Praxis verwendet wird und das so viele Möglichkeiten für verhängnisvolle Irrtümer bietet wie das Blut.‘“ Dann endet der Artikel mit dem Appell, jedem selbst das Recht zu überlassen, sich einer von ihm bevorzugten Behandlungsmethode zu unterziehen. Es heißt wörtlich: „Im Hinblick auf Gesundheitsschäden und die Verluste an Menschenleben konkurrieren Bluttransfusionen mit einigen unserer größten Gesundheitsprobleme. Sollte man Menschen, die aus religiösen oder Gewissensgründen eine Bluttransfusion ablehnen, verurteilen? Ein vernünftiger Mensch wird zugeben, daß ein Erwachsener das Recht haben sollte, selbst zu entscheiden, ob ein Verfahren, das solche Risiken in sich birgt und außerdem noch gegen seine religiöse Überzeugung ist, bei ihm angewandt werden soll oder nicht.“

      Papst würdigt Kommunen

      ◆ Papst Paul VI. sieht das Leben von Jugendlichen in Kommunen als Beweis dafür an, daß der Mensch nicht allein leben könne. Diese Meinung äußerte er vor Pilgern und Touristen in Castel Gandolfo. Die Jugend wolle zur Natur zurückkehren, weil sie sich an der natürlichen Schönheit der Dinge erfreue.

      Kirche und Staat in Spanien

      ◆ Wie sich die Situation zwischen Kirche und Staat in Spanien entwickelt hat, beschreibt die Pariser Zeitung

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