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  • Aus der Fülle des Herzens reden
    Königreichsdienst 1980 | Mai
    • 2 Viele verstockte Herzen werden jedoch durch die heilsame Kraft des Wortes Gottes und durch die vielen darin enthaltenen Wahrheiten weichgemacht. Die Bibel berichtet von einem großen „Mischvolk“, das die Israeliten nach der zehnten Plage begleitete, als sie Ägypten verließen. Ihre Herzen wurden offensichtlich durch die Kundgebung der Macht Jehovas weichgemacht (2. Mose 12:38). Doch wie steht es mit uns? Bringen wir aus der Fülle unseres Herzens Gutes hervor, das für uns und für die, mit denen wir Gemeinschaft pflegen, ein Segen ist? Wie können wir feststellen, ob wir gute Dinge in unserem Herzen haben und somit in der Lage sind, gute Dinge zu sprechen und zu tun?

      3 Wir konnten uns folgende Fragen stellen: Freue ich mich heute genauso wie damals, als ich von Jehovas Rettungsvorkehrung, die er durch Jesus Christus vorgesehen hat, erfuhr und dann begann, Gemeinschaft mit Jehovas Volk zu pflegen? Bis zum Jahre 96 u. Z. konnte man über die Christen in Ephesus sagen, daß sie die Liebe, die sie „zuerst“ gehabt hatten, „verlassen“ hatten; deswegen erhielten sie eine ernste Ermahnung (Offb. 2:4).

      4 Bin ich ständig an einem persönlichen Studium des Wortes Jehovas interessiert, genauso wie damals, als ich zuerst von seinen großartigen Verheißungen durch Christus erfuhr? Der Apostel Paulus ermahnte Timotheus, auf sich und auf sein Lehren zu achten (1. Tim. 4:16). Dies schloß ein, daß sich Timotheus persönlich dem Worte Gottes weiterhin widmete, genauso wie er das von Kindheit an getan hatte. Jesus hat mit zwölf Jahren die Schriften gut gekannt. In der letzten Ausgabe „Unseres Königreichsdienstes“ wurden Eltern ermuntert, ein regelmäßiges Familienstudium durchzuführen. Die Studienleiter werden jedem, der in dieser Hinsicht Beistand benötigt, ihre Hilfe anbieten.

      5 Mache ich von den Gelegenheiten Gebrauch, anderen von meiner festen Hoffnung auf Gott und auf die Verwirklichung seiner zukünftigen Verheißungen für die Menschheit zu erzählen? Die Bibel enthält eine Fülle von Berichten über Christen, die sich verausgabt haben, um anderen die Wahrheit zu überbringen. Jesus, Paulus, Petrus, Barnabas, Timotheus, Silas und andere sind nachahmenswerte Beispiele, denn aus der Fülle ihres Herzens überbrachten sie anderen gute Dinge (Matth. 4:23; Apg. 5:42; 13:1-5). Eltern werden ihre Kinder in diesem Dienst schulen wollen, auch wenn sie noch zu jung sind, um als Verkündiger gezählt zu werden.

      6 Verhalte ich mich täglich auf eine Weise, so daß andere beobachten können, daß ich das tue, was ich predige? Paulus zeigte, wie nutzlos Worte sind, wenn sie nicht durch entsprechende Taten unterstrichen werden. An die Römer schrieb er: „Du aber, der du predigst: ,Stiehl nicht‘, stiehlst du? Du, der du sagst: ,Begehe nicht Ehebruch‘, begehst du Ehebruch?“ Dann fuhr er fort zu zeigen, daß das, was jemand innerlich ist, bei Gott zählt; auf diese Weise gibt der Christ anderen das Zeugnis, daß er wirklich ein Nachfolger Christi ist (Röm. 2:21-29).

      7 Am Anfang des Artikels wurde erwähnt, daß der Mensch heute Problemen gegenübersteht, die ihn daran hindern, gute Werke hervorzubringen. Darüber hinaus beobachten wir, wie Gewalttätigkeit, Verbrechen, Unsittlichkeit und Haß die Herzen so vieler Menschen füllen. Oft wird unsere Botschaft unhöflich abgelehnt, so daß wir leicht mutlos werden könnten. Besonders dann müssen wir uns an Jehova wenden, um Hilfe durch Christus zu erhalten. Wir tun gut, uns an die vielen guten Dinge zu erinnern, die wir besitzen; wenn wir unsere Herzen damit füllen, werden wir uns weiterhin bemühen, anderen zu helfen.

      8 Jehova hat uns durch seine Organisation Hilfsmittel gegeben, damit wir Menschen, die ein hörendes Ohr haben, beistehen können. Die Geschichten Nr. 2, 71, 114 und 115 in dem Buch „Mein Buch mit biblischen Geschichten“ bewegen unsere Herzen und spornen uns an.

      9 Die beste Möglichkeit, zu beweisen, daß unsere Herzen voll sind, besteht darin, anderen die gute Botschaft zu überbringen. Während des Monats Mai wollen wir nicht nur von Haus zu Haus predigen, sondern uns auch am informellen Zeugnisgeben beteiligen und somit aus der Fülle unseres Herzens reden. Wenn wir stets etwas Literatur bei uns haben, werden wir dies leichter finden. Mögen wir alle Gutes aus dem guten Schatz unseres Herzens hervorbringen, denn aus der Fülle des Herzens redet unser Mund.

  • „Benehmt euch wie Männer“!
    Königreichsdienst 1980 | Mai
    • „Benehmt euch wie Männer“!

      1 Wenn wir von Haus zu Haus gehen oder sonst mit Menschen sprechen, erwähnt oft der Herr des Hauses, daß sich seine Frau um die religiösen Interessen der Familie kümmert. Offensichtlich besteht eine große Prozentzahl der Kirchenbesucher aus Frauen statt aus Männern. Unter Jehovas Zeugen spielt jedoch der Mann in religiösen Dingen eine entscheidende Rolle, denn gemäß der Bibel trägt er die Verantwortung für die geistigen Interessen seiner Familie sowie der Versammlung (1. Kor. 16:13).

      2 Andere Menschen merken es, wenn sich ein Mann für das geistige Wohl seiner Familie interessiert und die Führung auf diesem Gebiet übernimmt. Wir freuen uns, wenn Männer beginnen, die Bibel zu studieren, die Zusammenkünfte zu besuchen, wenn sie sich taufen lassen und dann weiter zur Reife vorandrängen. Es ist eine Freude, sie unter uns zu haben, und wir freuen uns auch auf ihre weiteren Fortschritte, so daß sie sich um das geistige Wohl schafähnlicher Menschen in der Versammlung kümmern können.

      3 Die Ältesten einer Versammlung haben eine schwere Verantwortung. Sie kümmern sich nicht nur um sich selbst und um ihre Familien, sondern sie interessieren sich für die geistigen Belange von anderen in der Versammlung. Oft verausgaben sie sich beim Lösen von Problemen und Raterteilen bis spät in die Nacht. Die Ältesten müssen wissen, welche Schriftstellen in solchen Situationen angebracht sind und wie man Probleme auf eine liebevolle Weise behandelt. Diese Brüder werden von allen in der Versammlung sehr geschätzt.

      4 Brüder haben in ihren eigenen Familien eine große und wichtige Zuteilung. Manchmal scheint diese Zuteilung etwas undankbar zu sein, besonders wenn Kinder und Jugendliche ihrer Verantwortung, die Zusammenkünfte zu besuchen und ein gutes, christliches Gewissen zu entwickeln, negativ gegenüber eingestellt sind. Ein Vater hatte seinen Kindern eine Zeitlang fast unumschränkte Freiheit eingeräumt und forderte kaum etwas bezüglich ihrer geistigen Entwicklung. Eines Tages stellte er fest, daß er unbedingt etwas unternehmen müsse. Wie seine beiden Teenager sagten, „sprach er ein Machtwort“ und bestand darauf, daß sie die Bibel ernsthaft studierten. Am Anfang war es sicherlich nicht leicht, doch später sagten die Teenager: „Wir konnten seinem festen, doch liebevollen Ton entnehmen, daß er es mit der biblischen Erkenntnis ernst meinte.“ Die beiden machten Fortschritte und berichteten: „Wir gaben uns Jehova hin, wurden getauft und nahmen den Pionierdienst auf. Seitdem sind neun Jahre vergangen, und wir haben es nie bereut, daß unser Papa damals ‚ein Machtwort‘ sprach.“ Sicherlich können wir uns alle vorstellen, wie dankbar dieser Vater heute ist, denn er durfte beobachten, daß es sich lohnt, biblische Grundsätze anzuwenden und daß dadurch Wertschätzung in seinen Kindern hervorgerufen wurde.

      5 Es ist wunderbar zu beobachten, wie viele junge Brüder Fortschritte in geistiger Hinsicht machen. Wie im Drama beim letzten Bezirkskongreß gezeigt wurde, ist es vielen Ältesten und anderen in den Versammlungen gelungen, dem „vaterlosen Knaben“ zu helfen. Die Mütter dieser Jugendlichen haben dies sehr geschätzt, und wir ermuntern alle in der Versammlung, ihre liebevollen Bemühungen fortzusetzen. Die Ältesten werden überprüfen, wer von den Jugendlichen für Aufgaben in der Versammlung herangezogen werden kann, und ihn ermuntern, in dieser Hinsicht Fortschritte zu machen. Später werden sie sicherlich als Dienstamtgehilfen und Älteste eingesetzt werden.

      6 Unsere Brüder sind nicht wie viele Männer heute, die religiöse Dinge ihren Frauen überlassen. Sie sind eine große Hilfe für den „treuen und verständigen Sklaven“, der sich um die Interessen des Herrn kümmert. Möge Jehova weiterhin diese Männer segnen, und möge er in der Zeit, die noch verbleibt, zu ihren Reihen hinzufügen, so daß wir alle weiterhin Nutzen aus ihren Liebesdiensten ziehen können!

  • Bekanntmachungen
    Königreichsdienst 1980 | Mai
    • Bekanntmachungen

      ● Beachtet bitte das Literaturangebot für die folgenden Monate: Mai: „Mein Buch mit biblischen Geschichten“ für 6 DM. Juni: „Wähle den besten Lebensweg“ für 1,50 DM. Juli: „Wachtturm“-Abonnement für 8 DM mit drei Broschüren für Neuabonnenten. August: 2 etwa 400seitige Bücher und ein Taschenbuch für 3 DM. Koordiniert die Tätigkeit, so daß alle Sätze, auch die der Verkündiger, bis zum Ende dieses Monats abgegeben werden. Dieses Angebot kann auch das „‚Babylon‘“-Buch und das Buch „‚Dinge, in denen ...‘“ (Taschenausgabe) einschließen, wenn diese Bücher bei euch noch vorrätig sind. Eine Gutschrift über 2 DM für das „‚Babylon‘“-Buch und 1,50 DM für die Taschenausgabe des Buches „‚Dinge, in denen ...‘“ wird gewährt. Die Gutschriften für die Dreiersätze werden so lange gewährt, wie die Bücher ausgegeben werden. Ihr könnt noch weiterhin Bücher bestellen, bis eine

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