Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Befreiung der Menschheit für das Leben in Gottes neuer Ordnung
    Der Wachtturm 1972 | 15. April
    • herrscht und es verleiht, wem er will. Und daß man gesagt hat, den Wurzelstock des Baumes zu lassen — dein Königtum wird dir wieder werden, sobald du erkannt haben wirst, daß die Himmel herrschen.“ (Dan. 4:25, 26) Dieser Gedanke von einer unsichtbaren, von intelligenten himmlischen Geschöpfen ausgeübten Herrschaft über die Menschheit war auch in den von Jesus Christus verkündeten Worten enthalten: „Das Königreich der Himmel hat sich genaht.“ — Matth. 4:17.

      20, 21. (a) Worauf deutet der Ausdruck „neue Himmel“ hin, und wieso erklärt dies, daß es dem Menschen unmöglich ist, die gegenwärtige Lage zu verbessern? (b) Inwiefern täuschen sich weltweise Personen in dieser Hinsicht?

      20 Wenn Gott „neue Himmel“ verheißt, dann müssen heute alte „Himmel“ die Menschheit beherrschen und die gegenwärtige Ordnung der Dinge unsichtbar lenken. Diese symbolischen alten Himmel sind ein übermenschliches Hindernis für alle aufrichtigen menschlichen Bemühungen, die gegenwärtige Ordnung zu verbessern und die Menschheit durch erfolgreiche Reformen vor der Selbstvernichtung zu retten. Diese alten „Himmel“ sind für die Menschheit ein unsichtbarer Feind, dem es, wie die Geschichte bestätigt, gelungen ist, selbstbewußte Männer und Frauen bei jeder Gelegenheit zu überlisten.

      21 Weltweise Personen in unserem Zeitalter der Wissenschaft und des Intellektualismus glauben nicht, daß es einen solchen unsichtbaren, übermenschlichen, intelligenten Feind auf geistiger Stufe gibt. Doch dieser Feind weiß, daß die größten Narren die sind, die sich selbst täuschen. Wir sind indes keine Narren, wenn wir fragen: Wer ist dieser Feind, der durch die alten „Himmel“ dargestellt wird?

      22, 23. Mit welchen Worten erklärte jemand, der vom Himmel gekommen war und wieder dorthin zurückkehrte, den Menschen, wer dieser Feind ist?

      22 Jemand, der vom Himmel herabkam und mehr als dreiunddreißig Jahre als Mensch auf der Erde lebte, bevor er wieder in den unsichtbaren, geistigen Bereich des Himmels zurückkehrte, sagt uns, wer dieser Feind ist. Als einmal siebzig Männer, die er ausgesandt hatte, um das Evangelium vom Königreich zu verkündigen, zu ihm zurückkehrten, berichteten sie ihm: „Herr, selbst die Dämonen unterwerfen sich uns durch die Benutzung deines Namens.“ Welche Antwort gab Jesus Christus diesen mit Freude erfüllten Evangeliumsverkündigern? Folgende: „Ich sah den Satan wie einen Blitz bereits aus dem Himmel gefallen.“ (Luk. 10:1-18) In einem Gleichnis, das er am Ende seiner Prophezeiung über den Abschluß des gegenwärtigen Systems der Dinge anführte, sagte er voraus, wann er zu den bockartigen Menschen sagen werde: „Geht weg von mir, ihr, die ihr verflucht worden seid, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist.“ (Matth. 24:3; 25:31-33, 41) Als Jesus Christus mit seinen treuen Aposteln über seinen bevorstehenden Verrat und seinen gewaltsamen Tod an einem Hinrichtungspfahl sprach, sagte er:

      23 „Jetzt ergeht ein Gericht über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden.“ „Der Herrscher der Welt kommt. Und er kann mir nicht beikommen.“ (Joh. 12:31; 14:30) „Siehe, der Satan hat danach verlangt, euch wie Weizen zu sichten.“ — Luk. 22:31.

      24. Was erfahren wir also von Jesus über die „Himmel“, die heute die Menschheit beherrschen, und wen beten gemäß den Worten des Apostels Paulus die meisten Menschen an?

      24 Kein Geringerer als Jesus Christus selbst, der sich auf diesem Gebiet auskennt, sagt uns also, daß Satan, der Teufel, und seine Dämonenengel die symbolischen alten Himmel oder die gegenwärtigen übermenschlichen „Himmel“ bilden, von denen die Menschheit in der gegenwärtigen alten Ordnung beherrscht und beeinflußt wird. Statt den wahren Gott, der „neue Himmel und eine neue Erde“ verheißen hat, beten die meisten Menschen den Teufel und seine Dämonen an. Der Teufel versteht es, seine Machenschaften und Täuschungsmanöver vor den Menschen auf hinterlistige und schlaue Weise zu verheimlichen, denn der christliche Apostel Paulus schreibt: „Der Gott dieses Systems der Dinge [hat] den Sinn der Ungläubigen verblendet ..., damit das erleuchtende Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahle.“ (2. Kor. 4:4) Mit diesen Worten beschrieb der Apostel Paulus Satan, den falschen Gott.

      25. Wer veranlaßte Adam und Eva, Pläne auszusuchen, die dem Willen Gottes zuwider waren?

      25 Jesus Christus zeigte ferner, daß Satan, der Teufel, der Unsichtbare ist, der den rechtschaffenen Adam und die rechtschaffene Eva veranlaßte, Pläne auszusuchen, die dem Willen Gottes zuwider waren. Auf diese Weise brachte Satan den Tod und die Unvollkommenheit über uns alle.

      26. Wie wurde Satan „ein Totschläger“, wie Jesus ihn nannte?

      26 Jesus sagte einmal zu gewissen Personen unter seinen Zuhörern, die ihn zu töten beabsichtigten: „Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“ (Joh. 8:44) Im Garten Eden, der ursprünglichen Wohnstätte des Menschen, stellte Satan, der Teufel, Jehova Gott als Lügner hin. Eva, die erste Frau, glaubte ihm, und Adam, ihr Mann, trat danach auf ihre Seite und schloß sich ihr in ihrem Ungehorsam gegenüber Gott an. Jehova verkündete deshalb das Todesurteil über unsere Ureltern. Da Satan, der Teufel, dies alles verursachte, wurde er, wie Jesus sagte, „ein Totschläger“. Er erschlug gewissermaßen auch uns, denn wir haben von dem sündigen Adam und der sündigen Eva den Zustand ererbt, der zum Tode führt. — 1. Mose 2:7 bis 5:5.

      27, 28. (a) Wogegen kämpfen selbst führende Männer der Welt vergeblich, oder wen können Armeen und Revolutionäre nicht aus dem Sattel heben? (b) Wie vermittelte Paulus den Ephesern eine gewisse Vorstellung davon, wogegen wir alles kämpfen müssen?

      27 Staatsführer, Gesetzgeber, Richter, Ärzte und Wissenschaftler können das Todesurteil, unter dem wir alle wegen der ererbten Sünde und Unvollkommenheit immer noch stehen, trotz allem, was sie zu tun vermögen, nicht aufheben. Sie können uns nicht in den Garten Eden zurückbringen, aus dem unsere Ureltern vertrieben wurden, weil sie sich gegen Gott, den Schöpfer, aufgelehnt hatten. Auch von militärischer Seite oder von sozialen Revolutionären der Welt mag alles mögliche unternommen werden, doch die dämonischen alten „Himmel“, die sich der Menschheit bemächtigt haben, können sie nicht aus dem Sattel heben. Sie kämpfen in diesem Fall nicht gegen Menschen, sondern gegen übermenschliche, unsichtbare Mächte. Wir erhalten eine gewisse Vorstellung davon, wogegen die Menschheit alles kämpfen muß, wenn wir folgende Worte lesen, die der Apostel Paulus an die Christenversammlung in Ephesus in Asien schrieb:

      28 „Legt die vollständige Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Machenschaften des Teufels standzuhalten vermögt, denn wir führen nicht einen Kampf gegen Blut und Fleisch, sondern gegen die Regierungen, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern.“ — Eph. 6:11, 12.

      29. Was versuchten Jesus und seine Apostel nicht zu tun, obwohl sie Dämonen austrieben, und welche Situation besteht daher heute noch?

      29 Sowohl der Apostel Paulus als auch Jesus Christus selbst und seine anderen Apostel trieben aus Besessenen Dämonen aus und befreiten so die armen Menschen davon. Aber weder Jesus noch seine Apostel versuchten damals, diese unsichtbaren alten „Himmel“, bestehend aus Dämonenregierungen, Gewalten, Weltbeherrschern dieser Finsternis und bösen Geistermächten in den himmlischen Örtern, zu beseitigen. Vor neunzehnhundert Jahren war die Zeit für eine solche Befreiung der Menschheit noch nicht gekommen. Demzufolge beherrschen diese bösen Dämonen-„Himmel“ die Menschheit und die Verhältnisse auf der Erde heute noch. Die Menschheitsfamilie verspürt die schrecklichen Auswirkungen dieser unsichtbaren Herrschaft immer noch und ist dagegen völlig machtlos.

      30. Von wem müssen wir einen Befreier erwarten, und von wem dürfen wir ihn nicht erwarten, wenn wir nicht „verflucht“ werden möchten?

      30 Die Menschheit benötigt somit dringend jemand, der sie von diesen verderblichen dämonischen Himmeln befreit. Jehova Gott hat den benötigten Befreier erweckt! Jehovas festgesetzte Zeit für die ersehnte Befreiung ist nahe! Wir dürfen nicht erwarten, daß dieser Befreier aus den „Edlen“ der Menschen oder aus den Erdenmenschen kommt. Würden wir das tun, so würden wir „verflucht“! Die Umstände zwingen uns, ihn von Jehova zu erwarten. Wer ist dieser Befreier?

      31. Was wird Jehovas Auserwählter tun können, und warum ist das eine wichtige Voraussetzung für eine neue Ordnung?

      31 Es ist derjenige, den Jehova Gott erwählt hat und der diese alten dämonischen „Himmel“ beseitigen kann. Es kann keine neue Ordnung für die Menschheit geben, bevor die bösen „Himmel“, die die gegenwärtige alte Ordnung beherrschen, beseitigt sind. Ohne „neue Himmel“ kann es keine neue Ordnung für die Menschheit geben. Das ist eine wichtige, ja die wichtigste Voraussetzung. Jehova Gott hat verheißen, daß er „neue Himmel“ schaffen werde.

      32. Inwiefern werden die „neuen Himmel“ das Gegengewicht zu den ‘Himmeln, die jetzt sind’, bilden, und wer ist derjenige, der in den „neuen Himmeln“ die wichtigste, bedeutendste Stellung einnimmt?

      32 Wie die bösen ‘Himmel, die jetzt sind’, aus übernatürlichen, unsichtbaren Geistgeschöpfen bestehen, so müssen auch die neuen Himmel aus übermenschlichen, unsichtbaren Geistgeschöpfen bestehen. Der Apostel Petrus spornte seine Mitchristen an, weiterhin auf Gott zu warten und auf ihn zu vertrauen, indem er ihnen schrieb: „Doch gibt es neue Himmel und eine neue Erde, die wir nach seiner Verheißung erwarten, und in diesen wird Gerechtigkeit wohnen.“ (2. Petr. 3:13) Gott hat denjenigen, der in diesen „neuen Himmeln“ die höchste, die wichtigste und maßgebendste Stellung einnehmen wird, seinen treuen Sohn, den Herrn Jesus Christus, bereits erweckt. Gepriesen sei dieser Befreier!

  • Den Grund zu Gottes neuer Ordnung legen
    Der Wachtturm 1972 | 15. April
    • Den Grund zu Gottes neuer Ordnung legen

      1. Welche Hoffnung hatten die Christen, an die die Worte in 2. Petrus 3:13 gerichtet waren? Warum erhebt sich aber in diesem Zusammenhang eine Frage?

      DIE Christen, an die der Apostel Petrus damals die Worte schrieb: „Es [gibt] neue Himmel und eine neue Erde, die wir nach seiner Verheißung erwarten“, hofften, zur Zeit des Abschlusses des gegenwärtigen Systems der Dinge zu diesen „neuen Himmeln“ zu gehören. (2. Petr. 3:13; Matth. 24:3; 28:20) Sie hofften, mit dem ihnen von Gott gegebenen Führer und Haupt, Jesus Christus, in diesen „neuen Himmeln“, unter denen die Menschheit schließlich leben wird, vereint zu werden. Sie freuten sich darauf, die bösen, dämonischen „Himmel“ zu ersetzen, die über die ganze Menschheit Tod und Verderben zu bringen drohen. Wie ist es aber möglich, daß gewöhnliche Menschen wie sie und andere Jünger Jesu Christi zu den „neuen Himmeln“ gehören können?

      2. Was schrieb Petrus zu Beginn seines ersten Briefes, wodurch er dieses Geheimnis lüftete?

      2 Der Apostel Petrus lüftete dieses Geheimnis, indem er an Personen, die wie er an das Loskaufsopfer Jesu Christi glaubten, schrieb: „Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, denn nach seiner großen Barmherzigkeit hat er uns eine neue Geburt zu einer lebendigen Hoffnung gegeben durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, zu einem unverweslichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe. Es ist in den Himmeln aufbehalten für euch, die ihr vermittels der Macht Gottes durch den Glauben zu einer Rettung behütet werdet, welche bereit ist, in der letzten Zeitperiode geoffenbart zu werden.“ — 1. Petr. 1:3-5.

      3. Sind die Menschen dazu bestimmt, in den Himmel zu kommen, und was müssen treue verstorbene Christen erfahren, damit sie in den Himmel kommen können?

      3 Beachten wir die Worte: ‘eine neue Geburt zu einem Erbe, das in den Himmeln aufbehalten ist’ und den Ausdruck: „durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten“. Die Menschen sind nicht dazu geschaffen worden und nicht dazu geboren, in den Himmel, die Wohnung Gottes, zu kommen. Um in den Himmel zu kommen, muß man eine neue Geburt erfahren, eine geistige Geburt, die kein menschlicher Vater, sondern nur Gott, der himmlische Vater, bewirken kann. Wir wissen, daß bisher auch die treuen Jünger Jesu Christi gestorben sind. Um in den Himmel zu kommen, müssen diese verstorbenen Christen auferstehen.

      4. Was mußte nach der Erklärung des Petrus geschehen, damit der Mensch Jesus Christus in den Himmel zurückkehren konnte?

      4 Selbst Jesus Christus mußte, um in den Himmel zurückzukehren, woher er gekommen war, sterben und durch die Allmacht Jehovas, seines Gottes und Vaters, von den Toten auferweckt werden. Über Jesu Tod als Mensch und seine Auferstehung als eine Geistperson äußert sich der Apostel Petrus wie folgt: „Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, er, der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde. In diesem Zustand ging er auch hin und predigte den Geistern im Gefängnis, ... durch die Auferstehung Jesu Christi. Er befindet sich zur Rechten Gottes, denn er ging hin in den Himmel; und Engel und Gewalten und Mächte wurden ihm unterworfen.“ — 1. Petr. 3:18, 19, 21, 22.

      5. Weswegen starb Christus nach den Worten des Apostels Petrus?

      5 Durch seinen Tod als vollkommener Mensch und durch seine Auferstehung als vollkommene Geistperson wurde ihm der Weg zur Rückkehr in den Himmel erschlossen. Beachten wir, was nach den Worten des Apostels Petrus der Grund war, weshalb Jesus Christus starb. Petrus sagt: „Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe.“ — 1. Petr. 3:18.

      6. (a) Wer sind die hier erwähnten „Ungerechten“ im Gegensatz zu dem „Gerechten“? (b) Für welche Sünden konnte dieser „Gerechte“ sterben, wieso, und was bewirkte sein Tod?

      6 Der hier erwähnte „Gerechte“ ist Jesus Christus. Wer sind aber die „Ungerechten“? Wir alle, die wir das Leben von dem Sünder Adam empfangen haben, sind diese „Ungerechten“. Als Jesus Christus „ein für allemal hinsichtlich Sünden“ starb, starb er nicht für seine eigenen Sünden. Wäre dies der Fall gewesen, dann würde sein Tod uns Menschen, die wir dem Tode unterworfen sind, nichts nützen. Die Sünden, hinsichtlich deren er „ein für allemal“ gestorben ist, sind unsere Sünden, die Sünden der ganzen Menschheit, die ihre Sündhaftigkeit und Unvollkommenheit sowie den Tod von Adam ererbt hat, den Jehova Gott zum Tode verurteilte. Da Jesus als vollkommener Mensch auf der Erde geboren wurde und da er „gerecht“ blieb, bis er „zu Tode gebracht“ wurde, hatte sein Tod Opferwert. Er konnte für die, um derentwillen sein Leben geopfert wurde, etwas gewinnen.

      7, 8. (a) Was setzt eine gerechte neue Ordnung außer „neuen Himmeln“ noch voraus? (b) Was widerfährt den Menschen verdientermaßen, und wieso konnte Jesus das auf sich nehmen, was andere völlig verdienten?

      7 Das enthüllt uns noch ein weiteres Geheimnis, etwas anderes, was für die neue Ordnung, die Jehova Gott schaffen wird, notwendig ist. Diese neue Ordnung setzt nicht nur „neue Himmel“ voraus, sondern auch eine „neue Erde“, in der es Sündhaftigkeit und Unvollkommenheit sowie die Verurteilung zum Tode nicht mehr geben wird. Wie konnte aber der Grund zu einer solchen gerechten „neuen Erde“ gelegt werden?

      8 Die „Ungerechten“ — das heißt das ganze von dem ungerechten Adam abstammende Menschengeschlecht — sind bis jetzt verdientermaßen gestorben. Gottes Gesetz lautet: „Der Lohn, den Sünde zahlt, ist der Tod, die Gabe aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn.“ (Röm. 6:23) Der als vollkommener Mensch geborene Jesus dagegen blieb während der ganzen Zeit „gerecht“, obwohl er sich inmitten einer sündigen Welt befand. Der Apostel Petrus schreibt über ihn in demselben Brief an Christen: „Er beging keine Sünde, noch wurde Trug in seinem Munde gefunden. Er selbst trug unsere Sünden in seinem eigenen Leibe an den Stamm hinauf, damit wir mit Sünden nichts mehr zu tun hätten.“ (1. Petr. 2:22, 24) Da Jesus also vollkommen „gerecht“ war, verdiente er den Tod nicht. Er starb, um das auf sich zu nehmen, was andere völlig verdienten.

      9. Warum war das Opfer selbstloser Menschen, die für andere starben, für die Betreffenden nur von beschränktem Nutzen?

      9 Im Verlauf der Geschichte hat es viele selbstlose Menschen gegeben, die bereit waren, ihr Leben für andere zu opfern, aber diese anderen, für die das Opfer gebracht wurde, sind später doch gestorben und sind heute noch tot. Sie haben durch diese menschlichen Opfer kein ewiges Leben erlangt. Die Menschen, die für sie starben, waren unvollkommen und sterblich, und sie selbst waren ebenfalls unvollkommen, mit Sünde behaftet und dem Todesurteil unterworfen. Ihr menschliches Leben wurde nur für kurze Zeit verlängert, und das Opfer derer, die für sie starben, gab ihnen keine Gewähr dafür, daß sie durch eine Auferstehung von den Toten zum Leben auf der Erde zurückkehren würden. Und wer von diesen opferbereiten Menschen hätte für alle Menschen — für die, die in der Vergangenheit gelebt haben, und für die, die heute leben — sterben können, um die ganze Welt am Leben zu erhalten? Selbst die unzähligen Soldaten, die im Krieg gefallen sind, hätten dies nicht tun können.

      10. Warum kann niemand von uns für einen anderen ein Lösegeld erbringen, damit dieser ewig leben könnte?

      10 Sündige Menschen, die wegen ihrer eigenen Sünden zu ewigem Tod verurteilt sind, können nicht bewirken, daß andere sündige Menschen ewig auf der Erde leben. In Psalm 49:7, 9 heißt es: „Keineswegs vermag jemand seinen Bruder zu erlösen, nicht kann er Gott sein Lösegeld geben[,] daß er fortlebe immerdar, die Grube nicht sehe.“

      11, 12. (a) Für wie viele konnte der Mensch Christus Jesus sich selbst als ein Lösegeld hingeben? (b) Wie war dies gemäß der Erklärung des Apostels Paulus in Römer 5:12, 18, 19 möglich?

      11 Im Gegensatz dazu steht über Jesus Christus geschrieben: „Es ist e i n Gott und e i n Mittler zwischen Gott und den Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat.“ (1. Tim. 2:5, 6) Wieso war dies möglich? Weil Adams künftige Nachkommen gewissermaßen mit ihm starben, als er sündigte und wegen seiner willentlichen Sünde zum Tod verurteilt wurde. Es war so, wie der Apostel Paulus schreibt:

      12 „Durch e i n e n Menschen [ist] die Sünde in die Welt hineingekommen ... und durch die Sünde der Tod, ... durch e i n e Verfehlung [kam es] zur Verurteilung für Menschen von allen Arten ... durch den Ungehorsam des e i n e n Menschen [wurden] viele zu Sündern gemacht.“ — Röm. 5:12, 18, 19.

      13. (a) Was brachte Adam über seine künftigen Nachkommen, als er in Eden sündigte, und über wie viele von ihnen? (b) Was mußte bezahlt werden, um sie alle loszukaufen?

      13 Da Gottes Tun vollkommen ist, wurde Adam vollkommen erschaffen. Seine Frau, Eva, die von ihm genommen worden war — denn sie war aus einer seiner Rippen gebildet worden —, war ebenfalls vollkommen. Adam sagte von ihr mit Recht: „Diese ist ... Gebein von meinen Gebeinen und Fleisch von meinem Fleische.“ (1. Mose 2:21-23) Als Adam sündigte, büßte er seine Vollkommenheit ein und wurde zum Tod verurteilt. Von ihm, dem e i n e n Menschen, ererbten danach alle Menschen Sünde und Tod. Damit deshalb die sterbende Menschheit erlöst werden konnte, mußte jemand anders kommen, der dem vollkommenen Menschen Adam entsprach. Ein anderer vollkommener Mensch mußte bereit sein, als Unschuldiger den Tod zu erleiden, um den Tod zu beseitigen, den Adam durch seinen Ungehorsam über alle seine Nachkommen gebracht hatte. Mit anderen Worten, es erforderte ein „entsprechendes Lösegeld“. Wie aber konnte solch ein „entsprechendes Lösegeld“ beschafft werden? Nicht durch einen sündigen, unvollkommenen, zum Tod verurteilten Nachkommen Adams.

      14. Warum war Gott nicht verpflichtet, solch ein Lösegeld zu beschaffen? Was erreichte er aber durch die Beschaffung des Lösegeldes noch?

      14 Ohne Zweifel war es nur Jehova, dem allmächtigen Gott, möglich, ein solches Lösegeld auf übernatürliche Weise zu beschaffen. Er war nicht dazu verpflichtet. Auch vom Standpunkt der Gerechtigkeit aus konnte es nicht von ihm verlangt werden. War er aber dennoch dazu bereit? Jawohl, er war dazu bereit, denn „Gott ist Liebe“. (1. Joh. 4:8, 16) Seine Liebe half ihm, einen Weg zu finden, auf dem er in vollkommener Übereinstimmung mit der Gerechtigkeit das Mittel beschaffen konnte, das es ihm ermöglichte, seine menschliche Schöpfung durch ein entsprechendes Lösegeld loszukaufen. Auf diese Weise konnte er auch die bösen Werke Satans, des Teufels, zunichte machen und seine Ehre als Schöpfer und theokratischer Herrscher wiederherstellen. — 1. Joh. 3:8.

      15. Wem bot Jehova die Gelegenheit, der in 1. Mose 3:15 erwähnte Same des Weibes zu werden, und was brachte dies für den Betreffenden mit sich?

      15 Als Gott damals im Garten Eden das Urteil über die an der Auflehnung des Menschen Beteiligten verkündigte, sagte er zu der Schlange, dem Anstifter dieser Auflehnung: „Ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; e r wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen.“ (1. Mose 3:15) Gott bot seinem einziggezeugten Sohn im Himmel die Gelegenheit, dieser Same des Weibes zu werden, an, und sein Sohn nahm das Angebot an. Er tat es freiwillig, obwohl es bedeutete, daß er sich von der Schlange die Ferse zermalmen lassen mußte.

      16. Wie ermöglichte es Gott seinem einziggezeugten Sohn zur festgesetzten Zeit, ein Mensch zu werden, der dem unschuldigen Adam in Eden genau entsprach?

      16 Zur festgesetzten Zeit übertrug Jehova Gott durch seinen heiligen Geist das Leben seines himmlischen Sohnes in den Mutterleib der Jungfrau Maria, die in Nazareth in Galiläa wohnte. Auf diese Weise wurde Gottes einziggezeugter Sohn durch seine menschliche Mutter Maria ein Verwandter Adams und der Nachkommen Adams, aber sein Leben stammte nicht von Adam, sondern von Gott. Trotz seiner Geburt als Mensch blieb er der Sohn Gottes, und aufgrund der Anweisungen, die Maria von seinem himmlischen Vater erhalten hatte, wurde er Jesus genannt, was „Jehova ist Rettung“ bedeutet. Da sein vollkommenes Leben von Gott stammte und vom Himmel in die Eizelle in Marias Mutterleib übertragen worden war, wurde er als ein vollkommener, sündenfreier Sohn geboren, der nicht unter Gottes Todesurteil stand. (Luk. 1:31-35; 3:23-38) Da er danach der Sünde und den Versuchungen Satans, der großen Schlange, widerstand, konnte er zu einem vollkommenen, fortpflanzungsfähigen Mann heranwachsen, der Adam in seinem sündlosen Zustand im Garten Eden völlig entsprach.

      17. Wie wurde dieser Sohn Jesus der Christus?

      17 Um zu symbolisieren, daß er bereit war, als der Same des „Weibes“ Gottes zu handeln, ließ sich Jesus taufen. Darauf salbte Gott ihn mit heiligem Geist, und so wurde Jesus der Christus oder der Gesalbte. Deshalb wurde er Jesus Christus genannt. — Luk. 3:21-23.

      DER ERLÖSER NIMMT DIE HÖCHSTE STELLUNG IN DEN NEUEN HIMMELN EIN

      18. Warum mußte der Mensch Christus Jesus sterben, und in welchem Personenstand starb er?

      18 Jesus wußte, daß er als Mensch sterben mußte, denn sonst hätte er nicht das Loskaufsopfer für die ganze Menschheit werden können. Er sagte zu seinen zwölf Aposteln: „Der Sohn des Menschen [ist] nicht gekommen ..., um bedient zu werden, sondern um zu dienen und seine Seele als ein Lösegeld im Austausch gegen viele zu geben.“ (Matth. 20:28) Deswegen mußte er als Unschuldiger sterben, der Gerechte für die Ungerechten. Er mußte sein menschliches Leben für immer opfern und dessen Wert der ganzen Menschheit zukommen lassen. Er starb kinderlos, und kein Mensch kann behaupten, ein natürlicher Nachkomme Jesu Christi zu sein. Jesus opferte sein vollkommenes menschliches Leben und die Möglichkeit, Vater zu werden, als ein entsprechendes Lösegeld für die ganze Menschheit.

      19. Was mußte mit ihm geschehen, damit er der in 1. Mose 3:15 erwähnte Same des Weibes werden konnte, und aus welchem Grund mußte Jesus anscheinend, aus welchem Grund aber wirklich sterben?

      19 Als Same des „Weibes“ Gottes mußte sich Jesus Christus überdies von Satan, der großen Schlange, die Ferse zermalmen lassen, und das bedeutete, daß er eines gewaltsamen Todes sterben mußte. Deshalb wehrte er sich nicht gegen seine Feinde und Falschankläger, die ihn schließlich wie einen Gotteslästerer und Verbrecher an einem Pfahl hinrichten ließen. Das trug sich am Passahfest des Jahres 33 u. Z. in Jerusalem zu. Eigentlich starb Jesus aber, weil er Gottes Königreich gepredigt hatte, das messianische Königreich, das in der für die Menschheit bestimmten neuen göttlichen Ordnung als die „neuen Himmel“ dienen wird. — Joh. 18:36.

      20. Warum wurde mit dieser Vorkehrung eine Belohnung verbunden, und worin bestand diese Belohnung?

      20 Jesus Christus tat dies alles freiwillig. Jehova Gott, sein himmlischer Vater, zwang ihn nicht dazu, sondern er bot seinem treuen Sohn dieses Vorrecht, das mit der Verteidigung der universellen Souveränität und der Rechtfertigung des Namens seines Vaters verbunden war, einfach an. Er verlangte von seinem Sohn auch nicht, daß er ihm diesen Dienst erwies und als Unschuldiger die vielen Leiden erduldete, ohne daß er ihn belohnte. Gott setzte seinem Sohn eine herrliche Belohnung in Aussicht: Er sollte der messianische König der „neuen Himmel“ werden. Als solcher sollte er der Schlange, Satan, dem Teufel, den Kopf zermalmen und auch den ganzen Samen der Schlange, die Dämonenengel, aus dem Dasein auslöschen und so die alten Himmel der gegenwärtigen Ordnung der Dinge vernichten.

      21. Was mußte Gott deshalb und damit welcher Wert dargebracht werden konnte, gegenüber dem toten Jesus Christus tun?

      21 Das alles setzte voraus, daß Gott, der Allmächtige, seinen gerechten, unschuldigen Sohn zuerst von den Toten auferweckte, und zwar nicht als einen Menschen, sondern als eine Geistperson. Das tat Gott auch am dritten Tag, nachdem sein Sohn gestorben war. Zum Beweis dafür erschien der auferstandene Jesus Christus seinen Jüngern am Tag seiner Auferstehung und auch danach. Am vierzigsten Tag kehrte er in den Himmel zurück, um Gott den Wert seines menschlichen Opfers darzubringen.

      22. Wann und wie erlebten die ersten treuen Jünger Christi danach die „neue Geburt“?

      22 Zehn Tage später, am jüdischen Pfingstfesttag des Jahres 33 u. Z., begann Gott, seinen heiligen Geist auf die treuen Jünger seines Sohnes Jesus auszugießen. Auf diese Weise erlebten die ersten der wahren, Gott hingegebenen, getauften Jünger Christi die „neue Geburt“ zu einem unverweslichen himmlischen Erbe. (Apg. 1:1 bis 2:36) Seither gibt Gott treuen Jüngern, die er dazu auserwählt, mit seinem Sohn Jesus Christus die „neuen Himmel“ zu bilden, die neue Geburt.

      23. Was erwarten diese Jünger aufgrund der Worte in 1. Korinther 15:50?

      23 Diese Jünger wissen, daß der Apostel Paulus schrieb: „Indes sage ich dies, Brüder, daß Fleisch und Blut Gottes Königreich nicht ererben können, noch ererbt die Verweslichkeit die Unverweslichkeit.“ (1. Kor. 15:50) Sie wissen daher, daß sie sterben und das verwesliche Fleisch für immer zurücklassen müssen. Sie müssen sich ‘treu erweisen selbst bis in den Tod’, damit sie in den „neuen Himmeln“ die „Krone des Lebens“ empfangen. In der Auferstehung nach der Aufrichtung des Königreiches Gottes werden sie als unsterbliche Geistgeschöpfe auferweckt. Auf sie treffen die Worte zu: „Es wird gesät ein physischer Leib, es wird auferweckt ein geistiger Leib.“ — Offb. 2:10; 1. Kor. 15:44.

      DIE „NEUE ERDE“

      24. (a) Was muß demnach in Verbindung mit der neuen Ordnung zuerst geschaffen werden? (b) Was setzt die Errichtung der „neuen Himmel“ und danach der „neuen Erde“ in bezug auf die alten „Himmel“ und die alte „Erde“ voraus?

      24 Diese wunderbaren Dinge lassen uns erkennen, daß Gott zuerst an die Schaffung der „neuen Himmel“ für die von ihm verheißene neue Ordnung gehen mußte. Was ist aber unter der „neuen Erde“, die er schafft, zu verstehen? Nun, so wie mit den „neuen Himmeln“ keine neuen Sterne am Himmel über uns gemeint sind, so ist auch mit der „neuen Erde“ keine neue Erdkugel zu unseren Füßen gemeint. Die Errichtung „neuer Himmel“ setzt voraus, daß Satan und seine Dämonenengel aus ihrer himmlischen Stellung, in der sie die Menschheit beherrschen, entfernt werden. Die Errichtung einer „neuen Erde“ setzt die Beseitigung der gegenwärtigen, bösen menschlichen Gesellschaft voraus, die sich Gottes Königreich widersetzt und Satan, dem Teufel, dem unsichtbaren Herrscher dieser Welt, dem „Gott dieses Systems der Dinge“, dient. An ihrer Stelle wird Gott eine neue, gerechte menschliche Gesellschaft auf unserer Erde hervorbringen, die aber unter seinen „neuen Himmeln“ leben wird, unter Jesus Christus und seinen Jüngern, denen die geistige Auferstehung zuteil wird.

      25. Wieso kann gesagt werden, die Gründung der „neuen Erde“ sei bereits im Gange, und was wird mit der alten „Erde“ geschehen?

      25 Die Bildung der „neuen Erde“ ist bereits im Gange! Die Gruppe Gott hingegebener, getaufter Christen, die diese „neue Erde“ schließlich bilden wird, hält sich von den Menschen getrennt, die es vorziehen, weiterhin zu der von Gott entfremdeten, bösen menschlichen Gesellschaft, zu der „Welt gottloser Menschen“, zu gehören. Die Beseitigung dieser alten sinnbildlichen „Erde“ bedeutet ihre Vernichtung in einer unmittelbar bevorstehenden „großen Drangsal“, einer Drangsal, die Jesus Christus vorhersagte und die er als eine Weltkatastrophe von noch nie dagewesenem Ausmaß beschrieb.

      26. Nur durch welche drastischen Maßnahmen Gottes wird die Menschheit für das Leben in seiner neuen Ordnung befreit werden?

      26 Diese Drangsal wird so ausgedehnt und so verheerend sein, daß kein menschliches Fleisch gerettet würde, wenn Gott ihre Tage nicht verkürzen würde. (Matth. 24:21, 22; Mark. 13:19, 20) Diese Drangsal bedeutet die vollständige Vernichtung des gegenwärtigen Systems der Dinge, nicht aber die Vernichtung unserer Erde und des Sternenhimmels über uns. Danach werden die alten dämonischen „Himmel“ beseitigt; Satan und seine Dämonen werden wie in einem Abgrund in Gewahrsam oder gefangengesetzt. (Offb. 19:11 bis 20:3) Nur durch diese drastischen Maßnahmen Gottes ist eine Befreiung der Menschheit für das Leben in Gottes neuer Ordnung möglich.

      27. Zu welcher in der Offenbarung vorausgesagten Gruppe von Menschen sollten wir gehören wollen, wenn wir diese neue Ordnung wirklich herbeisehnen?

      27 Sind wir an dieser Befreiung für das Leben in Gottes neuer Ordnung, bestehend aus ‘neuen Himmeln und einer neuen Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt’, interessiert? Sind wir darauf eingestellt und bestrebt, uns dieser einmaligen Befreiung als würdig zu erweisen? Wenn wir jemals unter gerechten Verhältnissen, glücklich und bei vollkommener Gesundheit auf einer paradiesischen Erde unter einer gerechten himmlischen Herrschaft leben möchten, dann sollte es unser Wunsch sein, zu denen zu gehören, die die bevorstehende „große Drangsal“ überleben. Das letzte Buch der Bibel, das eine Offenbarung über Dinge enthält, die „in kurzem geschehen sollen“, weist auf eine „große Volksmenge“ aus allen Nationen, Stämmen, Völkern und Sprachen hin, die diese weltweite „große Drangsal“ überleben wird, da sie Gottes Gunst genießt und von ihm beschützt wird.

      28, 29. Wen beten diese Überlebenden der großen Drangsal gemäß der Beschreibung in der Offenbarung an, und welche Vorkehrung zur Rettung haben sie angenommen?

      28 Gemäß der Beschreibung, die wir über diese überlebende Volksmenge besitzen, betet sie den einen wahren Gott an, der als höchster Souverän auf dem Thron des Universums sitzt. Des weiteren erfahren wir daraus, daß diese Menschen das Loskaufsopfer des Sohnes Gottes angenommen haben, der wie ein makelloses, unschuldiges Lamm für die „Sünde der Welt“ geopfert worden ist. Wir lesen:

      29 „Und sie rufen fortwährend mit lauter Stimme, indem sie sagen: ,Die Rettung verdanken wir unserem Gott, der auf dem Throne sitzt, und dem Lamm.‘ ... ,Das sind die, welche aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie in dem Blut des Lammes weiß gemacht. Darum sind sie vor dem Throne

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen