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  • Die Tüpfelhyäne und ihre Verwandten
    Erwachet! 1977 | 8. Juli
    • wurde, kann als überzeugender Beweis dafür angesehen werden, daß dieses Tier nicht bisexuell ist.

      Der Embryo eines Säugetieres ist ursprünglich bisexuell; während der Entwicklung wird dann das eine Geschlecht dominant. In der Natur gibt es auch Fehlbildungen, und bei einem Tier können sich männliche und weibliche Merkmale zeigen. Ein solches Tier kann aber niemals abwechselnd Junge zeugen und Junge gebären, und gewöhnlich kann es weder das eine noch das andere.“

      Es ist also das Hyänenweibchen, das die Jungen zur Welt bringt. Bei der Tüpfelhyäne werden die Jungen (gewöhnlich ein bis zwei, gelegentlich auch drei) nach einer Tragzeit von 99 bis 110 Tagen geboren. Die Jungen sind, wenn sie zur Welt kommen, schon ganz behaart. Auch werden sie mit offenen Augen geboren und können gleich laufen.

      Warum das unheimliche „Kichern“?

      Das unheimliche „Kichern“ gehört nicht zum Lautrepertoire aller Hyänen. Es zeichnet nur die Afrika bewohnende Tüpfelhyäne aus. Um dieses gruselige Geheul zu hören, müßten also die meisten Leser sehr weit reisen.

      Die Braune Hyäne schreit nicht so wie die Tüpfelhyäne, sondern ihr „wah-wah-wah“ klingt eher melancholisch. Aber auch die Tüpfelhyäne „kichert“ nicht nur, sondern verfügt über eine ganze Sammlung von Lauten. Sie beginnt ihr Geheul in der Regel mit einem tiefen, melancholischen Ton und endet mit einem hohen, schrillen Laut. Die Wölfe bellen mit erhobenem Kopf den Mond an, doch die Tüpfelhyäne hält den Kopf gesenkt, nahe am Boden, und gibt einen langgezogenen, ziemlich sanften Laut von sich. Nähert sie sich aber einem Kadaver, wird das Geheul dieser Hyäne hysterisch. Dieses Tier ist eine Art „Bauchredner“, und daher ist es schwierig zu ermitteln, woher diese unheimlichen Laute kommen. Du magst eine Weile getäuscht werden, weil sie dem wilden hysterischen Gelächter eines Menschen gleichen. Aber früher oder später wirst du wahrscheinlich merken, daß du das entnervende Geschrei eines erstklassigen „Knochenbrechers“ gehört hast — das schrille, hysterische Kichern der Tüpfelhyäne.

  • Gleich einem „winzigen, kaum wahrnehmbaren Sandkorn“
    Erwachet! 1977 | 8. Juli
    • Gleich einem „winzigen, kaum wahrnehmbaren Sandkorn“

      ● Obwohl das Atom verschwindend klein ist, besteht es hauptsächlich aus leerem Raum. Dr. Heinz Haber schrieb: „Alle Dinge unserer Umwelt — der feste Stuhl, auf dem wir sitzen, unser Haus, die ganze Erde — alles ist eigentlich leerer Raum, in dem sich die weitverstreuten Kerne und Elektronen verlieren. Wenn man den ganzen leeren Raum in einem menschlichen Körper entfernen könnte, indem man alle Atomkerne und Elektronen des Körpers zu einer dichten Masse zusammenpreßt, so würde der Mensch zu einem winzigen, kaum wahrnehmbaren Sandkorn zusammenschrumpfen, das man gerade noch zwischen den Fingerspitzen fühlen könnte!“ (Unser Freund das Atom).

      Obwohl es nicht in der Macht des Menschen steht, eine solche Schrumpfung zu bewirken, führt es uns doch die Winzigkeit des Menschen im Vergleich zum Schöpfer nachdrücklich vor Augen. Bibelleser werden wahrscheinlich an die Tatsache erinnert, daß für Jehova Gott „die Nationen ... wie ein Tropfen von einem Eimer [sind]; und wie der Staubbelag auf den Waagschalen sind sie geachtet worden“ (Jes. 40:15). Die Nationen sind eigentlich von Gottes Standpunkt aus verhältnismäßig bedeutungslos. Dennoch heißt es von ihm: „Wie ein Vater seinen Söhnen Barmherzigkeit erweist, hat Jehova denen Barmherzigkeit erwiesen, die ihn fürchten. Denn er selbst kennt unser Gebilde wohl, ist eingedenk dessen, daß wir Staub sind“ (Ps. 103:13, 14; 1. Mose 2:7).

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