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  • Kongresse in Westindien
    Der Wachtturm 1954 | 1. September
    • Die Zuhörerschaft war weiter angewachsen und wurde durch jene vergrößert, die gerade aus der Kirche kamen. Sie hörten den Argumenten Bruder Knorrs und seiner Erklärung über Harmagedon und die folgenden Zustände der neuen Welt aufmerksam zu. Als er am Ende seiner Ansprache begann, frei zu sprechen, schenkte jedermann seinen Bemerkungen über das Werk und die Ziele der Zeugen Jehovas noch mehr Aufmerksamkeit. Einige gutbekannte Persönlichkeiten befanden sich unter den Zuhörern, einschließlich eines hohen Regierungsbeamten. Jeder war glücklich, zu hören, daß 3269 Personen zum öffentlichen Vortrag anwesend waren. Es ist wirklich wahr, daß jede Beeinträchtigung nur zu einer Propaganda wird. Eine solche Menge hätte niemals in dem Bahadoorsingh-Gebäude untergebracht werden können.

      Die abschließenden Programmteile begannen um 13.00 Uhr. Die meisten der Zuhörer waren noch auf dem Gelände, um das Nachmittagsprogramm anzuhören. Die Zählung ergab 2454. Bruder Newton sprach über die Haus-zu-Haus-Schulung, und am Ende verlas er die gleiche Resolution, die im Yankee-Stadion angenommen worden war. Sie wurde einmütig angenommen. Dann folgte eine Serie von Demonstrationen über den Gebrauch des Buches „Make Sure of All Things“.

      In seiner Schlußansprache erklärte Bruder Knorr den Teilnehmern des Kongresses die sieben zusätzlichen Erfordernisse, die außer dem Glauben für solche notwendig sind, die anerkannte Diener Jehovas sind. Über die Selbstbeherrschung sagte er, daß man, wenn man zu spät zu den Zusammenkünften kommt oder gruppenweises Zeugnisgeben nicht unterstützt, einen Mangel an Selbstbeherrschung zeige. Alle wurden ermutigt, über die Wahrheit nachzudenken und auf sich selbst fortlaufend achtzuhaben, damit der Fortschritt des einzelnen offenbar werde.

      Am Schluß seiner Ansprache sagte Bruder Knorr den Brüdern „Auf Wiedersehen“, auch für Bruder Henschel, und stimmte zu, ihre Liebe zu den Brüdern zu bringen, die er auf seiner restlichen Reiseroute treffen würde, und zu jenen im Bethelheim. Das Flugzeug würde in wenigen Minuten am Flughafen eintreffen und sie nach Surinam bringen. Somit müßten sie die Zusammenkunft vor der Zusammenfassung des Wachtturms und der Schlußansprache des Vorsitzenden verlassen. Die Brüder waren traurig, daß die Zeit des Scheidens so schnell gekommen war, aber freuten sich auch, daß sie die Brüder Knorr und Henschel bei sich haben konnten. Während der Kongreß bis zum Schluß weiterging, fuhren zwei Missionare mit ihren Autos die Brüder und einige andere Missionare zum Flughafen. Nach einem kurzen angenehmen Besuch fuhren die reisenden Brüder zum nächsten Kongreß in Paramaribo, und sie waren glücklich darüber, daß die Neue-Welt-Gesellschaft in Trinidad auf fast 40 Versammlungen angewachsen war und nun 1200 Menschen Jehova dort Lobpreis darbringen.

  • Taten entsprechen nicht der Predigt
    Der Wachtturm 1954 | 1. September
    • Taten entsprechen nicht der Predigt

      ● Gemäß den Worten Jesu Christi entsprach die Handlungsweise der Geistlichkeit seiner Zeit nicht ihrer Predigt. (Matth. 23:3-5) Wie man aus dem Folgenden ersieht, hat sie ein neuzeitliches Gegenstück. Professor Ole Halesby, Präsident der Lutheranischen Inneren Mission in Norwegen, warnte Sünder über den Rundfunk des Landes: „Wenn du nicht gläubig bist, dann sei vorsichtig! Wenn du zusammenbrechen und plötzlich sterben solltest, würdest du geradeswegs in die Hölle stürzen!“ Nebenbei gesagt, diese Bemerkungen entfachten im ganzen Land eine heftige religiöse Streitfrage. Wie ernst aber der gelehrte Professor der Theologie seine eigene Höllenfeuerpredigt nahm, kann man aus der Tatsache sehen, daß er kurz danach überführt wurde, die Regierung zehn Jahre lang um die Steuern betrogen zu haben.

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