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  • Die rechte Ansicht über das vor uns liegende Werk
    Der Wachtturm 1961 | 1. Oktober
    • Dienst wie möglich durchzukommen, hat bereits das allergrößte Gebot verletzt. Nachdem Jesus diesbezüglich befragt worden war, sagte er, was man tun soll, um ewiges Leben zu erlangen: „‚Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Sinn‘ und ‚deinen Nächsten wie dich selbst‘.“ (Luk. 10:25-27, NW) Jehova Gott, unser Richter, sieht mehr, als Menschen sehen. „Jehova erforscht alle Herzen, und jede Neigung der Gedanken nimmt er wahr.“ (1. Chron. 28:9, NW) Er weiß nicht nur, was wir tun, sondern kennt auch unseren Beweggrund. Er weiß, ob wir uns in seinem Dienst wirklich von ganzem Herzen anstrengen und ob unsere Liebe zu unserem Nächsten, unser Wunsch zu sehen, daß er Rettung erlangt, so groß ist wie der Wunsch, den wir für uns selbst hegen. Jetzt, bevor Gott das endgültige Gericht vollzieht, ist die Zeit, daß wir unser Herz prüfen, daß wir unseren eigenen Dienst überprüfen, um zu sehen, ob wir die rechte Ansicht über das lebenswichtige Werk haben, an dem Gott uns teilnehmen läßt.

  • Erweiterung eurer Dienstvorrechte
    Der Wachtturm 1961 | 1. Oktober
    • Erweiterung eurer Dienstvorrechte

      1. (a) Was veranschaulichte Jesus kraftvoll in dem Gleichnis von den Minen, und wie? (b) Wer ist es, der Königsmacht empfing, und mit welchen Interessen hat er seine Diener betraut?

      DIE Notwendigkeit, daß wir im Dienste unseres Meisters produktiv sind, wurde von Jesus in einem Gleichnis machtvoll veranschaulicht. Er erzählt von einem gewissen Mann von vornehmer Herkunft, der im Begriffe stand, in ein fernes Land zu reisen, um für sich Königsmacht zu erlangen, und der seine Diener zu sich rief und jedem eine Mine anvertraute und ihnen sagte, sie möchten damit Geschäfte machen. „Als er schließlich zurückkehrte, nachdem er die Königsmacht erlangt hatte, befahl er, daß jene Sklaven, denen er das Silbergeld gegeben hatte, zu ihm gerufen würden, um festzustellen, was sie durch ihre geschäftliche Tätigkeit gewonnen hätten. Darauf erschien der erste und sagte: ‚Herr, deine Mine ist durch Handelsgeschäfte auf zehn Minen angewachsen.‘ Er antwortete ihm also: ‚Wohlgetan, du guter Sklave! Weil du dich in einer so kleinen Sache als treu erwiesen hast, empfange Autorität über zehn Städte.‘ Nun kam der zweite und sprach: ‚Herr, deine Mine hat fünf Minen eingetragen.‘ Er sprach auch zu diesem: ‚Sei auch du über fünf Städte gesetzt.‘“ Ein weiterer Sklave wies, obwohl er seine Mine nicht verloren hatte, keine Mehrung auf, und dafür wurde er als untreu beurteilt, und was er hatte, wurde ihm genommen. (Luk. 19:12-26, NW) Christus ist es, dem Jehova Königsmacht gegeben hat, und er gab das Vorrecht, als Königreichszeugen am Dienste teilzunehmen, allen seinen Nachfolgern, als er sprach: „Geht daher hin und macht zu Jüngern Menschen aus allen Nationen und tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehrt sie, alle Dinge zu beachten, die ich euch geboten habe.“ — Matth. 28:19, 20, NW.

      2. Warum ist es wichtig, daß jeder Mehrung aufweise?

      2 In diesem Gleichnis zeigt er, daß die Anerkennung nicht bloß durch das Behalten dessen erlangt wird, was uns anvertraut worden ist, sondern dadurch, daß wir damit auf eine Weise arbeiten, daß sich Mehrung zeigt. Wieso? Weil dies die rechte, gute Herzensverfassung anzeigt. Jesus erklärte es in seinem Gleichnis vom Sämann: „Der auf Boden von rechter Art gesät wurde, ist dieser, der das Wort hört und den Sinn davon erfaßt und wirklich Frucht trägt und hervorbringt, dieser hundert-, jener sechzig-, der andere dreißigfältig.“ (Matth. 13:23, NW) Jemand, dessen Herz sich als Boden von rechter Art erweist, ist für Gottes Wort empfänglich, und er reagiert auf die Weisungen seiner Organisation, und demzufolge segnet Gott das Werk seiner Hände mit Mehrung.

      3. Was ist unsererseits notwendig, wenn wir Mehrung aufweisen möchten?

      3 Um Mehrung aufzuweisen, müssen wir uns befleißigen, uns noch mehr Erkenntnis und vermehrte Geschicklichkeit anzueignen zu suchen. Wir sollten im Dienste Gottes fortschrittlich sein. Wir sollten bereit sein, mehr Verantwortung auf uns zu nehmen. Um an Erkenntnis der Wahrheit der Bibel zuzunehmen, muß jeder produktiv sein, indem er die Früchte der christlichen Eigenschaften in seinem Leben hervorbringt, und er muß die gute Botschaft verbreiten, indem er seinen Glauben öffentlich bekennt. (1. Tim. 2:3, 4; Joh. 15:8; Röm. 10:10) Niemals sollten wir uns selbstgefällig zurücklehnen, in dem Gedanken, wir hätten schon alles getan, was notwendig sei. Statt dessen sollten wir uns im Dienste anstrengen. „Bleibt wach, steht fest im Glauben, benehmt euch wie Männer, werdet stark. Laßt alle eure Angelegenheiten in Liebe geschehen.“ „Ringet danach, durch die enge Pforte einzugehen, denn viele, sage ich euch, werden hineinzukommen suchen, werden aber nicht stark genug sein.“ — 1. Kor. 16:13, 14; Luk. 13:24, NW.

      FORTSCHRITTE IM FELDDIENST

      4. Welches Dienstvorrecht steht denen offen, die eine Erkenntnis des Wortes Gottes gewonnen und sie angenommen haben, und wie sollten sie diese Gelegenheit ansehen?

      4 Vielleicht bist du einer von denen, die die Bibel nun schon einige Monate mit Hilfe eines Zeugen Jehovas studiert haben. Deine Bemühungen sind ohne Zweifel reich belohnt worden: Du hast befriedigende Antworten aus der Bibel auf Fragen erhalten, die dich viele Jahre lang beunruhigten, und viele persönliche Probleme sind dir gelöst worden. Du hast eine zuverlässige Hoffnung in Gottes neuer Welt gefunden, die dich mit Freude erfüllt. Nachdem du die Ereignisse, die sich zur Zeit unserer Generation eingestellt haben, mit Jesu großer Prophezeiung über die Zeit des Endes der alten Welt verglichen hast, weißt du nun, daß wir in dieser Zeit leben und seit 1914 gelebt haben. Du hast aus dieser Prophezeiung auch erfahren, daß du dich am Dienst beteiligen kannst, denn Jesus sagte: „Diese gute Botschaft vom Königreich wird gepredigt werden auf der ganzen bewohnten Erde, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das vollendete Ende kommen.“ (Matth. 24:14, NW) Im Sinn behaltend, daß Gottes Wort einen jeden ermuntert, zu christlicher Reife voranzuschreiten, ist nun die Zeit gekommen, bestimmte Anstalten zu treffen, um den Dienst für Gott zu erweitern, indem wir an diesem großartigen Werk teilnehmen. (Heb. 5:12 bis 6:1) Es gibt Millionen Menschen, die das, was du gelernt hast, noch nicht kennen. Jesus sagte: „Die Ernte ist groß, doch gibt es wenig Arbeiter.“ (Matth. 9:37, NW) Wirst du zusammen

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