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  • Die Auswirkungen der ersten Lüge werden beseitigt
  • Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1982
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Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1982
w82 1. 7. S. 6-8

Die Auswirkungen der ersten Lüge werden beseitigt

NICHT jedermann folgte Satan oder nahm seine religiösen Neuerungen an. Abraham betete beispielsweise weiterhin den wahren Gott an. Er glaubte, daß das Leben letzten Endes vom Gehorsam gegenüber Gott abhängt. Jehova segnete ihn daher mit den Worten: „Durch deinen Samen werden sich bestimmt alle Nationen der Erde ... segnen“ (1. Mo. 22:18). Was bedeutete das? Der vor langem in Eden verheißene „Same“ sollte unter den Kindern Abrahams in Erscheinung treten (Gal. 3:16).

Treuen Menschen wurden später weitere Einzelheiten über den „Samen“ geoffenbart. Er sollte im Stamm Juda geboren werden und ein Nachkomme König Davids sein. Eine Jungfrau würde ihn in der Stadt Bethlehem zur Welt bringen (1. Mo. 49:10; 2. Sam. 7:16; Jes. 7:14; Mi. 5:2). Zur bestimmten Zeit wurde der verheißene „Same“ genau am richtigen Ort und in der richtigen Familie geboren. Es war Jesus, der später der Christus genannt wurde (Luk. 2:8-11).

Zur Zeit der Geburt Jesu befand sich Satans Welt in tiefer religiöser Finsternis. Unter der Herrschaft Roms, des bis dahin mächtigsten Weltreiches, gab es viele Abarten der Religion Babylons. Die meisten Israeliten, Nachkommen des treuen Abraham, waren von der wahren Anbetung abgewichen. Ihre religiösen Führer waren selbstgerecht und stolz. Einige von ihnen vertraten babylonische Lehren. Gemäß dem jüdischen Historiker Josephus glaubten die Pharisäer (eine bekannte Sekte), daß „die Seelen unsterblich“ sind und daß „die der Schlechten ewiger Verdammnis ausgeliefert“ sind.

Jesus konnte viele zur reinen Anbetung zurückführen. Er lehrte seine Nachfolger, „kein Teil“ des satanischen Systems der Dinge zu sein, weder auf religiösem noch auf politischem Gebiet (Joh. 15:19). Er heilte Kranke, weckte Tote auf und hatte großes Mitleid mit demütigen Personen. Solche Menschen liebten Jesus, doch viele Priester haßten ihn, weil er ihre bedrückende Handlungsweise und ihre Irrlehren bloßstellte. Deshalb ließen sie ihn schließlich töten.

Jesu Tod muß Satan wie ein Triumph erschienen sein. Aber wenn dem so war, dauerte der Triumph nicht lange. Gott auferweckte Jesus bald zu geistigem Leben. Und durch den Tod und die Auferstehung Jesu näherte sich Gott um einen großen Schritt der Beseitigung der übelsten Auswirkungen, die sich aus der Lüge Satans ergeben hatten. Denen, die dem Weg der Wahrheit folgen wollten, gab er die Möglichkeit, das Leben zurückzuerlangen, das durch Adams Ungehorsam verlorengegangen war. Der Apostel Paulus schrieb: „Wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden“ (1. Kor. 15:22-26).

Christentum und Abfall

Nun war es für den Menschen möglich, von Sünde und Tod gerettet zu werden. Durch Gottes Königreich, dessen Herrscher der auferweckte Jesus Christus sein würde, sollte das Paradies wiederhergestellt werden. Einige Menschen würden sogar das Vorrecht erhalten, an dieser Königreichsherrschaft teilzuhaben. Diese machtvolle Botschaft, die im ersten Jahrhundert u. Z. verkündigt wurde, rüttelte das Herz vieler Menschen auf. In Jerusalem wurde eine Versammlung der Nachfolger Christi — später Christen genannt — gegründet, und die Zahl ihrer Glieder ging schnell in die Tausende.

Satan ging in seinem Zorn zum Angriff über. Bald mußten Christen in Jerusalem für den Glauben ihr Leben lassen. Durch die Verfolgung wurden viele aus der Stadt vertrieben, aber sie nahmen die „gute Botschaft“ mit. Samariter und später auch Heiden ließen sich als Christen taufen. In wenigen Jahrzehnten wurde die Botschaft in der gesamten damals bekannten Welt verbreitet. Es war eine ereignisreiche Zeit (Apg. 17:6; Kol. 1:23).

In den Tagen des sadistischen Kaisers Nero richtete sich schließlich die Macht des römischen Imperiums gegen das Christentum. Bei römischen Festen dienten Leiber von Christen als brennende Fackeln. In Arenen hetzte man wilde Tiere auf sie. Dennoch breitete sich das Christentum immer weiter aus. Aber Satan griff noch zu anderen Taktiken.

Innere Verderbtheit

Der Apostel Paulus hatte die Christen in Kolossä mit den Worten gewarnt: „Seht zu, daß euch niemand durch leere und trügerische Philosophie gefangennehme“ (Kol. 2:8, New International Version). Den Ältesten aus Ephesus hatte er gesagt: „Ich weiß, daß nach meinem Weggang bedrückende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen werden, und aus eurer Mitte selbst werden Männer aufstehen und verdrehte Dinge reden, um die Jünger hinter sich her wegzuziehen“ (Apg. 20:29, 30). Seine warnenden Worte gingen nun in Erfüllung. Trügerische Elemente schlichen sich in die Versammlungen ein und zerstörten mit schlauen, lügenhaften Argumenten allmählich den Eifer vieler.

Nach wenigen Jahrhunderten war eine popularisierte Abart des Christentums entstanden, die aufgrund unbiblischer Lehren durch und durch verdorben war. Die babylonische Lehre von der Unsterblichkeit der Seele hatte sich eingewurzelt. Man betete eine Dreieinigkeit an, die den einst in Babylon verehrten Göttertriaden glich. Man vertrat die Höllenfeuerlehre und später die Lehre vom Fegefeuer. Der „Mutter Gottes“ brachte man Gebete dar. Zur Zeit des römischen Kaisers Konstantin wurde diese abtrünnige Form des Christentums, die sich ganz und gar nicht von der Welt getrennt hielt, zur Staatsreligion des Reiches.

Jesus hatte vorhergesagt, daß nach dem Tod der Apostel ein Same des falschen Christentums in der Welt gesät würde und daß es bis zur „Ernte“ gleichzeitig falsche und wahre Christen geben werde (Mat. 13:24-30, 36-43). Das trat nun ein. Als das falsche Christentum erstarkte, ging es auf gemeine Weise gegen diejenigen vor, die seinen Lehren widersprachen. Einige bekennende Christen endeten ihres Glaubens wegen auf dem Scheiterhaufen. Diesmal aber fiel der Schein ihrer brennenden Leiber auf die Gesichter zuschauender Mönche und Priester.

Jahrhundertelang schien das Licht der Bibel nur gedämpft. Gottes Wort wurde gleichsam in einer toten Sprache, dem Lateinischen, verwahrt, und Männer, die es in die Sprachen des Volkes übersetzten, wurden rücksichtslos verfolgt. Doch die Bibel überlebte und mit ihr, wie Jesus vorhergesagt hatte, das wahre Christentum. Beides existiert heute noch.

Das Paradies wiederhergestellt

Die eine Lüge, die im Garten Eden vor Jahrtausenden geäußert wurde, hatte für die Menschheitsfamilie tatsächlich katastrophale Folgen. Sie führte zu unsäglichem Leid. Glücklicherweise muß die Menschheit diese schlimmen Folgen nicht mehr lange ertragen.

Der „Same“, der Satan und seine Ränke zunichte machen soll, erschien in der Person Jesu. Jesus wurde nach seinem Tod zu geistigem Leben auferweckt und fuhr in den Himmel auf, „fortan wartend, bis seine Feinde als ein Schemel für seine Füße hingelegt würden“ (Heb. 10:13). Die Beweise lassen erkennen, daß diese Wartezeit nun vorüber ist. Prophezeiungen und die biblische Chronologie weisen auf das Jahr 1914 als die Zeit hin, in der Jesus „in seiner Herrlichkeit gekommen“ ist, um als himmlischer König zu herrschen. (Siehe Matthäus 24, 25; Markus 13; Lukas 21.)

Das bedeutet, daß Satan, dem Erfinder der Lüge, nur noch eine kurze Zeit verbleibt (Offb. 12:12). Daß er über diesen Umstand äußerst erzürnt ist, beweisen die weltweiten Erschütterungen, die die Menschheit seit 1914 erlebt hat. Bald wird er zusammen mit den bedrückenden politischen und religiösen Systemen, die sich aus seiner Lüge entwickelt haben, für immer vernichtet werden (Dan. 2:44; Offb. 18:4-8).

Welch eine Erleichterung wird das für die Menschheit sein! Der Friede, die Schönheit und das Glück, die in dem ursprünglichen Garten Gottes zu finden waren, werden schließlich wiederhergestellt werden, und das Paradies wird über die ganze Erde ausgedehnt werden (Offb. 21:3, 4). Möchtest du das erleben? Es ist Gottes Wille, daß „alle Arten von Menschen gerettet werden und zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1. Tim. 2:4). Nütze die Güte, die Jehova Gott dir erweist. Weise Satans Lügen zurück, und bemühe dich, die Wahrheit aus Gottes Wort, der Bibel, kennenzulernen. Dann wirst du die endgültige und vollständige Umkehrung der tragischen Auswirkungen jener dämonischen ersten Lüge miterleben.

„Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen“ (Offb. 21:3, 4).

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