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Moderne BibelherstellungDer Wachtturm 1982 | 15. Februar
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aus einer Übersetzung, die dem Namen Gottes, Jehova, im Bibeltext mutig wieder seinen rechtmäßigen Platz einräumt, frei von den Vorurteilen religiöser Überlieferungen ist und der buchstäblichen Bedeutung des Wortes Gottes so genau wie möglich entspricht.
Die neuen Einrichtungen für die elektronische Textverarbeitung werden der Watchtower Society beim Drucken der Bibel in vielen Sprachen eine große Hilfe sein. Künftige Ausgaben der Neuen-Welt-Übersetzung, ganz gleich in welcher Sprache, werden in einen Computer eingegeben werden und dieselben vorzüglichen Merkmale aufweisen wie die englische Ausgabe von 1981.
WELTWEITE MODERNISIERUNG
Mit der englischen Neuen-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift hat die Watchtower Society erst mit der elektronischen Textverarbeitung begonnen. In den größeren Zweigen der Gesellschaft, mit denen eine Druckerei verbunden ist, werden gegenwärtig neue Rollenoffsetmaschinen aufgestellt. Man hofft, in naher Zukunft weltweit das Fotosatzverfahren einzusetzen, um Literatur in vielen der mehr als 160 Sprachen, in denen die Gesellschaft gegenwärtig druckt, herstellen zu können. Die schnellere und genauere Herstellung des Schriftsatzes wird die Zeit verkürzen, die zwischen dem Erscheinen einer englischen Publikation der Gesellschaft und der Herausgabe in anderen Sprachen vergeht. Die Aussichten sind wirklich begeisternd.
Ein großes Unterfangen? Allerdings, doch es ist schon viel erreicht worden. Alle Ehre gebührt Jehova Gott, dessen Wille es ist, daß die „gute Botschaft“ von seinem messianischen Königreich „auf der ganzen bewohnten Erde“ gepredigt wird, ungeachtet der verschiedenen Landessprachen. Die Watchtower Society beabsichtigt, sich jedes geeigneten Mittels zu bedienen, um Jehovas Wort der Wahrheit „bis zum entferntesten Teil der Erde“ zu tragen, solange dieses Predigtwerk gemäß dem Willen Jehovas fortgesetzt wird (Mat. 24:14; Apg. 1:8). Welch ein Vorrecht für jeden, der sich heute an diesem wunderbaren Werk beteiligen kann!
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Über die Unfehlbarkeit des PapstesDer Wachtturm 1982 | 15. Februar
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Über die Unfehlbarkeit des Papstes
Die Unfehlbarkeit des Papstes ist ein Dogma der katholischen Kirche. Aber nicht alle Katholiken sind von diesem Dogma überzeugt. Francis Simons, katholischer Bischof von Indore (Indien), sagte: „Die Apostel beriefen sich, wenn sie Glauben forderten, auf Beweise, auf das, was sie gehört und gesehen hatten. Sie beanspruchten nie, selbst mit Unfehlbarkeit ausgestattet zu sein, die in Funktion trete und ihnen sogar unabhängig von den Beweisen Gewißheit verleihe. Es gibt auch keine göttliche Verheißung oder Zusicherung, aus der hervorginge, daß die Kirche mit etwas Derartigem ausgestattet worden sei, kraft dessen sie unabhängig vom gesicherten Inhalt des apostolischen Zeugnisses Gewißheit über Christus haben könne. Sobald sie die von den Aposteln gelegte sichere Grundlage verläßt, unterliegt sie der Unwissenheit und Fehlbarkeit ihres Zeitalters, die sich auch, wie die Erfahrung gezeigt hat, auf ihr Verständnis der Heiligen Schrift erstreckt“ (Commonweal, 25. September 1970, S. 479, 480).
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