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  • Vom Fußballstar zum Diener Gottes
    Erwachet! 1980 | 8. Februar
    • meines Bruders Cyril teilnahm, um ein Versprechen einzulösen.

      Zu jener Zeit hatten wir zwei Vollzeitprediger in unserer Versammlung. Diese begleiteten wir sehr oft, wenn sie von Haus zu Haus gingen, um die gute Botschaft zu verkündigen. Man forderte uns häufig auf einzutreten; und in vielen Fällen konnten wir ein Wahrheits-Buch zurücklassen. Doch es war schwierig, über die Bibel zu sprechen; und mehr als zwei Jahre lang konnten wir mit niemandem ein Bibelstudium beginnen. Alle wollten immer nur über Fußball reden. Man bedrängte mich auch von allen Seiten, wieder zu spielen. Aber außer den Briefen, in denen ich aufgefordert wurde, zum Profifußball zurückzukehren, erhielt ich auch Briefe von Zeugen Jehovas aus der ganzen Welt, die mich ermunterten, an meinem Glauben festzuhalten. Wir spürten, daß wir nun zu einer weltweiten Familie von Brüdern und Schwestern gehörten. Wir blieben unserem Glauben treu. Nach sechs Monaten durften wir den Dienst als Vollzeitprediger der guten Botschaft von Gottes Königreich aufnehmen, und neun Jahre danach erhielt ich die Aufgabe übertragen, in unserer Versammlung als Ältester zu dienen.

      Wenn wir, Jean und ich, nicht begonnen hätten, Jehova zu dienen, wären wir nicht mehr beisammen. Unser Glaube hat uns wirklich vereint. Wir sind jetzt zufrieden, weil wir wissen, was die Zukunft bringt. Natürlich haben wir immer noch unsere Höhen und Tiefen, aber mit Hilfe der biblischen Ratschläge sind wir imstande, die auftauchenden Probleme zu bewältigen.

      Die Worte in 1. Timotheus 4:8 beeindruckten mich tief: „Die Leibesübung ist zu wenigem nützlich; Gottergebenheit aber ist für alle Dinge nützlich, da sie eine Verheißung auf gegenwärtiges und künftiges Leben hat.“ Wenn ich an das „künftige“ Leben denke, macht mich die Aussicht sehr glücklich, meinen Vater und mein kleines Schwesterchen wiederzusehen, wenn all die Millionen Menschen in Gottes gerechter neuer Ordnung hier auf der Erde auferstehen werden. Und wenn ich an das „gegenwärtige“ Leben denke, muß ich sagen, daß ich weit zufriedener bin als zu irgendeiner Zeit meines Lebens als Fußballprofi.

      Es gibt Leute, die meinen, man könne beides sein: Fußballprofi und Christ. Doch ich kann das nicht. Es ist schwierig, wenn nicht ausgeschlossen, während des Spiels die Selbstbeherrschung nicht zu verlieren. Fußball ist ein Herausforderungswettbewerb, und vielfach fördert dieser Sport auch den Menschenkult. Wenn ich daran denke, wie die Zuschauermengen damals meinen Namen skandierten und in mir fast einen Gott sahen, kann ich deutlich erkennen, wie gefährlich es sein kann, zu den Spitzensportlern zu zählen. Jetzt bin ich zur Ruhe gekommen. Seitdem Jehova mein Gott ist, besitze ich Herzensfrieden und viele echte Freunde. Ich habe gelernt, nicht nur mich, sondern auch meine Frau und vor allem Jehova Gott zu lieben (Matth. 22:37-39).

      Ich bin ein Fußballstar gewesen. Doch jetzt ist es mein größter Wunsch, Gott für immer zu dienen. (Eingesandt.)

  • Liebe zur Natur und die Paradieseshoffnung
    Erwachet! 1980 | 8. Februar
    • Liebe zur Natur und die Paradieseshoffnung

      Ein junger Mann, der an der Pacific University in Oregon Philosophie und Theologie studierte, begann Drogen zu nehmen und mit Drogen zu handeln. Er erzählte: „Was ich während meines Theologiestudiums kennengelernt hatte, weckte in mir Abscheu vor der Religion.“ Enttäuscht gab er das Studium auf und zog in den Wald. „Ich fing an, im Wald zu arbeiten“, erklärte er, „weil ich dachte, in der Natur könne ich Gott so nahe kommen, wie es einem Menschen überhaupt möglich sei.“ Er fuhr aber fort, Drogen zu nehmen, und trank außerdem viel Alkohol.

      Er berichtete weiter: „Die Leiterin der Poststelle, wo ich meine Briefe abholte, ermahnte mich, einen anderen Lebenswandel zu führen. Gott werde aus der Erde ein ,Paradies‘ machen ... Der Gedanke, daß die Erde ein Paradies werden wird, in dem Menschen leben können, war für mich neu.“ Darauf begann der junge Mann, mit dem Sohn der Posthalterin die Bibel zu studieren. Darüber sagte er: „Die Aussicht auf einer schönen Erde irgendwo im Wald an einem Bach zu wohnen, und vieles mehr kam meiner Liebe zur Natur entgegen. Ich begann daher, die Sache ernst zu nehmen, und bemühte mich, mich zu ändern.“ Im Laufe der Zeit gelang es ihm aufgrund der biblischen Paradieseshoffnung, sein Leben in Ordnung zu bringen.

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