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  • Was bedeutet es, ein „Minister“ zu sein?
    Der Wachtturm 1976 | 1. März
    • nach ihrer Taufe eine offizielle Ernennung zu einem bestimmten Dienst. Dennoch dienten sie alle in Einheit zusammen, so, wie die vielen Glieder eines Körpers alle zusammenarbeiten und „dieselbe Sorge füreinander tragen“, wie es der Apostel Paulus in 1. Korinther 12:12-30 erklärt.

      27. Welche vernünftige Einstellung sollten wir alle zu unserem Dienst für Gott und unsere Mitmenschen haben?

      27 Laßt uns daher, ob wir für eine offizielle Ernennung zu einem bestimmten Dienst und für die Übertragung einer bestimmten Verantwortung geeignet sind und sie erhalten haben oder nicht, gemeinsam Schulter an Schulter dienen, um Gottes Willen für unsere Zeit zu tun. Mögen wir alle das Vorrecht, das wir gemeinsam haben, schätzen und eifrig davon Gebrauch machen, nämlich mit anderen die Wahrheit zu reden, mit anderen über die gute Botschaft zu sprechen, die Licht und Hoffnung in unser Leben gebracht hat!

  • Eine lange Suche ging zu Ende
    Der Wachtturm 1976 | 1. März
    • Eine lange Suche ging zu Ende

      JESUS CHRISTUS sagte einmal: „Sucht unablässig, und ihr werdet finden“ (Matth. 7:7). Wer sich somit aufrichtig und eifrig bemüht, die Anerkennung des Schöpfers zu erlangen, dem wird es gelingen. Mitunter erfordert es jedoch viel Ausdauer, die Suche nach der Wahrheit nicht aufzugeben.

      Das zeigt der Fall einer Frau, die in einem überwiegend islamischen Land im Nahen Osten lebt. Als kleines Mädchen wurde Melek (Engel) gelehrt, Gott habe für vier Bücher gesorgt, damit die Menschen über seinen Willen unterwiesen werden könnten. Diese vier Bücher seien der Tevrat (das Gesetz oder die fünf Bücher Mose), der Zebur (die Propheten und die Hagiographa), der Incil (das Neue Testament oder die Christlichen Griechischen Schriften) und der Koran. Nachdem Meleks Verlangen, etwas über den Tevrat, den Zebur und den Incil zu erfahren, von ihrem Unterweiser geweckt worden war, fragte sie ihn, weshalb nur der Koran gebraucht werde, wenn doch auch die anderen drei Bücher von Gott stammten. Er sagte ihr, sie solle sich damit nicht befassen, und wies darauf hin, daß der Koran zuletzt gegeben worden sei und deshalb den Tevrat, den Zebur und den Incil ersetze. Melek gab sich mit dieser Antwort aber nicht zufrieden.

      Im Laufe ihrer Schulzeit befragte Melek noch andere Religionslehrer über den Tevrat, den Zebur und den Incil. Die Antwort war immer dieselbe: „Diese drei Bücher sind überflüssig.“ Nach dem Schulabschluß zog Melek in eine größere Stadt. Dort fragte sie in mehreren Buchhandlungen nach dem Tevrat, dem Zebur und dem Incil, doch all ihr Suchen war vergeblich.

      Während der vielen Jahre, die verstrichen, ließ Meleks Verlangen, die von ihrem Unterweiser erwähnten drei anderen heiligen Bücher ausfindig zu machen, nicht nach. Eines Abends, als es schon spät war, wandte sie sich an einer Bushaltestelle an drei junge Frauen und fragte sie: Was machen Sie denn so spät hier?“ „Wir kommen von einem Studium der heiligen Bücher“, lautete die Antwort. Melek schöpfte Hoffnung und fragte weiter: „Was für heilige Bücher studieren Sie denn?“ Melek war zwar jetzt schon sechzig Jahre, doch sie war überglücklich, als die Frauen antworteten: „Den Tevrat, den Zebur und den Incil.“ „Nach diesen Büchern habe ich fast fünfzig Jahre gesucht!“ rief sie aus.

      Aber Meleks Freude verwandelte sich schnell in Bestürzung. Denn gerade jetzt kam der Bus, und die jungen Frauen mußten fort. Es blieb keine Zeit, ihre Adressen oder auch nur die Namen zu erfahren.

      Da Melek schon so lange gesucht hatte, gab sie jedoch nun nicht einfach auf. Woche für Woche ging sie am selben Abend an die Bushaltestelle; sie wartete und wartete, in der Hoffnung, daß sie eine der Frauen wieder treffen würde. Doch ihre Bemühungen waren erfolglos.

      Dann betrat Melek eines Tages eine Schneiderei. Wem sah sie sich da gegenüber? Einer der drei Frauen! Melek lief auf sie zu, umarmte und küßte sie und rief aus: „Sie haben doch die drei heiligen Bücher. Würden Sie sie mir bitte geben?“ Die junge Frau, eine Zeugin Jehovas, erwiderte, daß sie sie ihr geben und sie auch mit ihr studieren werde. Meleks Suche, die ein ganzes Leben lang gedauert hatte, war zu Ende. Sie steht nun selbst anderen bei, aus den drei heiligen Büchern, die die Bibel bilden, Nutzen zu ziehen.

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