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Was es für mich bedeutete, Jesus anzuerkennenDer Wachtturm 1967 | 15. September
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deshalb sehr dankbar, daß ich die Gelegenheit hatte, Jehova zu erkennen, und wie froh bin ich, daß ich seine gütige Vorkehrung, seinen Sohn Jesus Christus, anerkannte und dessen Beispiel nachahmte. — 1. Petr. 2:21.
(Schwester Helen Griffiths starb am Freitag, dem 4. November 1966, als sie fast fünfundachtzig Jahre alt war. Die Beerdigung wurde am Sonntag, dem 6. November, durchgeführt, und mehr als 165 Personen waren anwesend, um die Ansprache zu hören, die einer ihrer Freunde, Russell Kurzen, ein Glied der Brooklyner Bethelfamilie, hielt. Schwester Griffiths gehörte zu den gesalbten Nachfolgern des Herrn Jesus Christus, über deren Hoffnung auf himmlische Herrlichkeit in der in Offenbarung 14:13 aufgezeichneten Verheißung gesprochen wird.)
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Ein Bräutigam zieht in den KriegDer Wachtturm 1967 | 15. September
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Ein Bräutigam zieht in den Krieg
EIN englisches Sprichwort lautet: „Die ganze Welt liebt einen Liebenden.“ Wenn ein jungverheirateter Mann in den Krieg einberufen wird, hat gewöhnlich die ganze Umgebung Mitleid mit ihm. Regierungen berücksichtigen dies und stellen jungverheiratete Männer oft zurück. Im alten Israel wurde ein Mann, der kurz zuvor geheiratet hatte, aus Rücksicht auf seine Frau für ein Jahr vom Militärdienst befreit, damit er Vater eines Nachkommen und Erben werden konnte, denn in Israel hatte jeder Mann ein von seinen Vätern ererbtes Stück Land. Wenn er nun in den Kampf gerufen worden wäre, hätte er getötet werden können und hätte dann keine Söhne hinterlassen, durch die sein Familienname erhalten geblieben wäre und die sein Eigentum geerbt hätten. Die Kriegführung war nicht so wichtig, daß sie die mit dem Fortbestand der Familie verbundenen Rechte aufhob. — 5. Mose 24:5.
Der Bräutigam, von dem wir hier sprechen, ist kein gewöhnlicher Soldat. Er ist ein Befehlshaber. Die Pflicht, dem Ruf zum Krieg zu folgen, obliegt ihm, weil dieser Krieg kein gewöhnlicher Krieg ist. Er ist der einzige Befehlshaber mit der nötigen Befähigung, diesen Krieg zu führen. Es geht dabei auch um die Ehre des Familiennamens. Wer ist der Befehlshaber, der solche Eigenschaften hat und sogar freiwillig, ja freudig von seiner Hochzeitsfeier weggehen kann? Und wie kann er einen Krieg als so wichtig ansehen?
WARUM ER IN DEN KRIEG ZIEHT
Der Befehlshaber, von dem wir sprechen, ist kein anderer als Jesus Christus. Ja, es stimmt, daß religiöse Kreise der Christenheit ihn gerne als hilfloses Kind in einer Krippe oder als schwaches, weichliches, beklagenswertes, pathetisches Geschöpf darstellen. Ihre Darstellung ist jedoch eine gröbliche Verdrehung der Tatsachen, denn Jesus Christus ist — das müssen auch die Religionsanhänger der Christenheit zugeben, wenn sie die Bibel lesen — kein Mensch mehr. Er ist eine mächtige, verherrlichte, unsterbliche Geistperson in den Himmeln. (1. Tim. 6:16; Phil. 2:9-11) Er braucht nicht zu fürchten, daß er aus diesem Krieg nicht mehr zurückkommen könnte. Es besteht weder die Gefahr noch die Möglichkeit, daß er getötet werden und nicht zu seiner Braut zurückkehren könnte. Dieser Kriegszug ist für ihn vor allem deshalb besonders wichtig,
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