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  • Gegen Entmutigung ankämpfen
    Der Wachtturm 1969 | 15. Dezember
    • so wie es der Apostel Paulus tat: „Was tut ihr da, indem ihr weint und mich im Herzen schwach macht? Seid versichert: Ich bin bereit, mich nicht nur binden zu lassen, sondern in Jerusalem für den Namen des Herrn Jesus auch zu sterben.“ — Apg. 21:12-14.

      Sei daher keine Ursache der Entmutigung. „Andererseits ermahnen wir euch, Brüder: weist die Unordentlichen zurecht, redet bekümmerten Seelen tröstend zu, steht den Schwachen bei, seid langmütig gegen alle.“ — 1. Thess. 5:14.

      DU KANNST DEN DRUCK ÜBERWINDEN

      Du kannst den Druck, der zur Entmutigung führt, überwinden. Jesus Christus überwand ihn. „In der Tat, zu diesem Lauf wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat, euch ein Vorbild hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt. Er beging keine Sünde, noch wurde Trug in seinem Munde gefunden. Als er beschimpft wurde, gab er nicht schimpfend zurück. Als er litt, begann er nicht zu drohen, sondern übergab sich weiterhin dem, der gerecht richtet.“ — 1. Petr. 2:21-23.

      Ja, du kannst die Entmutigung überwinden. Jeremia tat es. Wie? Er konzentrierte seine Gedanken ständig durch das Gebet auf Jehova und strengte sich an, noch eifriger im Dienst Jehovas tätig zu sein. — Jer. 20:11, 13.

      Du kannst die Entmutigung überwinden, wie Paulus es tat. Er wurde zwar „auf jede Weise bedrängt, ... [war] ratlos, ... [wurde] verfolgt, ... niedergeworfen, ... dem Tode gegenübergestellt“, doch vertraute er auf „Gott ..., der die Niedergeschlagenen tröstet“. (2. Kor. 4:8-11; 7:5, 6) Laß dich durch diese und andere getreue Vorbilder auf dem rechten Weg ermutigen.

      Was ist, wenn Arbeitskollegen, Verwandte und Bekannte fortfahren, Widerstand zu leisten, oder wenn sie gleichgültig bleiben? Behalte im Sinn, was Jesus vorhersagte: „Ich sage euch: In jener Nacht werden zwei Männer in einem Bett sein; der eine wird mitgenommen, der andere aber wird verlassen werden. Es werden zwei Frauen an derselben Mühle mahlen; die eine wird mitgenommen, die andere aber wird verlassen werden.“ (Luk. 17:34, 35) Du möchtest doch nicht zu denen gehören, die von Gott „verlassen“ werden! Du möchtest zu denen gehören, die „mitgenommen“ werden, das heißt zu denen, die von Gott anerkannt werden und die auf den Weg der Rettung gebracht werden.

      Bewahre also die rechte Ansicht, das wird dir helfen, unter schwierigen Umständen auszuharren. Pflege Gemeinschaft mit anderen, die Glauben haben; nimm in den Zusammenkünften der Christenversammlung am Austausch von Ermunterung teil. Die dort wiedergegebenen guten Berichte und Erfahrungen werden dich ermutigen. Lies die Bibel; darin wirst du das „Wort der Ermunterung“ finden. (Hebr. 13:22) Bemühe dich, nie einen Tag vorübergehen zu lassen, ohne etwas geistige Nahrung in dich aufgenommen zu haben. (Josua 1:8) Wende dich an Jehova, den Gott allen Trostes; stütze dich auf ihn. Suche größeres Glück, indem du anderen gibst. Gib nicht auf. Sei entschlossen, den Druck zu überwinden, der zur Entmutigung führt. Mit Jehovas Hilfe kannst und wirst du es schaffen.

  • Glücklich, wer zu Jehovas Volk gehört
    Der Wachtturm 1969 | 15. Dezember
    • Glücklich, wer zu Jehovas Volk gehört

      Welche Segnungen genoß das Volk Israel damals, weil Jehova sein Gott war?

      Zu diesen Segnungen gehörte die wunderbare Befreiung der Israeliten im Jahre 1513 v. u. Z. am Roten Meer. (2. Mose 12:1 bis 15:21) Zwei Monate später wurden sie gesegnet, indem Jehova mit ihnen einen Bund schloß und ihnen sein vollkommenes Gesetz gab. (2. Mose 19:1 bis 20:18) Vierzig Jahre später wurden sie gesegnet, indem sie in das Land einziehen durften, das von Milch und Honig floß. (5. Mose 6:3) Unter der Regierung des Königs David trugen sie viele Siege über ihre Feinde davon. Am glücklichsten aber waren sie unter der Regierung des Königs Salomo. — 1. Kö. 4:20-25.

      Solange diese Nation Jehova als ihren Gott anbetete, waren ihre Angehörigen glücklich. — Ps. 33:12.a

      Wer ist seit Pfingsten des Jahres 33 u. Z. Jehovas glückliches Volk oder seine glückliche Nation?

      Seit jenem Pfingstfest ist das geistige Israel Jehovas glückliche Nation oder sein glückliches Volk. Jehova goß damals über die Angehörigen dieses Volkes seinen heiligen Geist aus, und sie begannen alle, in fremden Zungen zu sprechen. — Apg. 2:1-41.

      Sie wurden nicht nur mit Gottes heiligem Geist gesalbt, um überall die gute Botschaft von Gottes Königreich zu verkündigen, sondern wurden durch Gottes Geist auch zu Gottes geistigen Söhnen gezeugt, die die wunderbare Hoffnung und Aussicht hatten, mit Jesus Christus an Gottes himmlischem Königreich teilzuhaben.

      Auf welch dramatische Weise erlebte diese Nation im Jahre 1919 eine Wiedergeburt?

      Das damalige Volk Israel wurde, wie Gott es verheißen hatte, aus der Babylonischen Gefangenschaft befreit. Bei dem geistigen Israel der Neuzeit war es genauso. Es wurde während des Ersten Weltkrieges gleichsam gefangengenommen und geriet in einen todähnlichen Zustand der Untätigkeit. Im Jahre 1919 wurde es dann „mit e i n e m Male“ erneut geboren. Gleichzeitig wurde sein „Land“ — seine religiöse Stellung vor Gott und sein Verhältnis zu ihm — wie „an e i n e m Tage“ hervorgebracht. Ganz unerwartet wurden die tatkräftigen und führend vorangehenden Vertreter der Watch Tower Society aus dem Gefängnis entlassen. Die internationale Organisation wurde wiederaufgebaut. Ja, auf dramatische Weise, wie von den Toten auferweckt, trat der verfolgte Überrest der gesalbten Christen furchtlos auf die Bühne der öffentlichen Tätigkeit. Ins Leben zurückgerufen, begann er die Früchte des Königreiches hervorzubringen; er verkündigte fortan, daß Gottes Königreich im Jahre 1914, am Ende der Zeiten der Nationen, zur Macht gekommen war. — Jes. 66:5-8; Luk. 21:24.

      Wer schließt sich heute in immer größerer Zahl Jehovas Nation der geistigen Israeliten an, um an deren Glück teilzuhaben?

      Seit der Wiedergeburt dieser Nation im Jahre 1919 haben sich ihr so viele angeschlossen, daß ihre Bürgerschaft, die 144 000 einschließen soll, heute vollzählig ist. (Offb. 14:1, 3) Jedes Jahr nimmt die Zahl der irdischen Angehörigen dieser Nation ab, weil sie, einer nach dem anderen, ihren irdischen Lauf vollenden und mit ihrem Herrn im Himmel vereint werden. Der noch auf der Erde lebende Überrest dieser Nation bemüht sich liebevoll, sein Glück mit anderen zu teilen.

      Demzufolge haben immer mehr Menschen — eine aus „anderen Schafen“ bestehende „große Volksmenge“ — an diesem Glück teil. Sie sind eine Art „seßhafte Fremdlinge“ innerhalb der „Tore“ des geistigen Israel geworden und bilden mit dem Überrest unter dem „e i n e n Hirten“, Jesus Christus, „e i n e Herde“. — Offb. 7:9; Joh. 10:16; 2. Mose 20:10.

      Sie sind ebenso glücklich wie der Überrest, weil auch ihr Gott Jehova, der „glückliche Gott“, ist und weil auch sie ihn „mit Geist und Wahrheit“ anbeten. Auch sie sind bemüht, ihr Glück mit anderen zu teilen, indem sie die gute Botschaft von Gottes Königreich verkündigen. — 1. Tim. 1:11; Joh. 4:24; Matth. 24:14.

      [Fußnote]

      a Einzelheiten siehe Der Wachtturm, 15. Februar 1969.

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