Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Unversehrt bleiben, während Tausende fallen
    Der Wachtturm 1975 | 15. März
    • zum Opfer. Diejenigen, die die Weisheit des Wortes Gottes verwerfen und sich den Machenschaften Satans aussetzen, erliegen „jedem Trug der Ungerechtigkeit für die, die zur Vergeltung dafür zugrunde gehen, daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, damit sie gerettet würden“ (2. Thess. 2:9, 10). Schon vor der herannahenden „großen Drangsal“ schauen die von Jehova Behüteten mit ihren Augen zu und sehen „den Unterschied zwischen einem Gerechten und einem Bösen ..., zwischen einem, der Gott dient, und einem, der ihm nicht gedient hat“ (Mal. 3:18).

  • Warum es sich lohnt, unter Gottes Schutz zu stehen
    Der Wachtturm 1975 | 15. März
    • Warum es sich lohnt, unter Gottes Schutz zu stehen

      1. Wer ist vor den Gefahren der ziellos dahintreibenden Welt sicher?

      HEUTE ist es um die materielle, physische Sicherheit der Menschheit schlecht bestellt. Unter Gottes Schutz ist man jedoch vor den sittlichen, sozialen, politischen und religiösen Gefahren der ziellos dahintreibenden Welt sicher. Unter diesem Schutz befinden sich alle, die den geistigen Dingen, die in Gottes heiligem Wort dargelegt werden, den Vorrang geben. Sie wissen, daß Gott für die Befriedigung all ihrer anderen Bedürfnisse sorgen wird.

      2, 3. Inwiefern haben der Überrest und die „große Volksmenge“ Jehova wirklich zu ihrer „Zuflucht“ gemacht?

      2 Der inspirierte Schreiber des 91. Psalms vermittelt denen, die Gott den ersten Platz in ihrem Leben einräumen, auch durch seine weiteren Worte ein Gefühl der Sicherheit, indem er sagt: „Denn du hast gesagt: ,Jehova ist meine Zuflucht‘, den Höchsten selbst hast du zu deiner Wohnung gemacht; kein Unglück wird dir widerfahren, und auch keine Plage wird deinem Zelte nahen“ (Ps. 91:9, 10).

      3 Welch ein wunderbarer Gedanke: Wir können Gott, den Höchsten, ‘zu unserer Wohnung machen’! Das tun wir, indem wir nicht nur zu Jehova sagen: „Du bist meine Zuflucht“, sondern indem wir auch wirklich bei ihm Schutz suchen. Der gesalbte Überrest des geistigen Israels Gottes hat besonders vom Jahr 1925 an furchtlos in aller Öffentlichkeit verkündet, daß er Jehova zu seiner Zuflucht gemacht hat. Die „große Volksmenge“, die sich in jüngster Zeit dem Überrest in der Anbetung Jehovas Gottes angeschlossen hat, folgt dem Beispiel des Überrestes und verkündet ebenfalls, daß sie Jehova zu ihrer Zuflucht und somit zu ihrer „Wohnung“ gemacht hat.

      4. In bezug auf welche alles überragende Streitfrage haben diese beiden Gruppen vereint gehandelt?

      4 Vereint haben diese beiden Gruppen Jehova, den Höchsten, als den Souverän des ganzen Universums ausgerufen. Sie haben in der zwischen Gott und den Menschen bestehenden Streitfrage um die Herrschaft über die Erde für Jehovas Souveränität Stellung bezogen. Sie machen unaufhörlich auf der ganzen Erde bekannt, daß Gottes messianisches Königreich unter seinem Sohn Jesus Christus die einzige Hoffnung für die bedrängte Menschheit ist. Jehova, bei dem allein Schutz und Sicherheit zu finden sind, ist ihre Wohnung. Bei ihm sind ihre ewigen Interessen jetzt und auch in der Zukunft sicher.

      5. Welche Art von Unglück widerfährt denen nicht, die Gott zu ihrer Zuflucht gemacht haben?

      5 Diese böse Welt wird nicht nur auf politischem und wirtschaftlichem Gebiet, sondern auch auf sittlichem, sozialem und religiösem Gebiet von einem „Unglück“ nach dem anderen heimgesucht. Denen aber, die den allein wahren und lebendigen Gott, Jehova, zu ihrer Zuflucht gemacht haben, ‘widerfährt kein Unglück’, das heißt keines der Unglücke, die in den vorangehenden Versen des 91. Psalms beschrieben werden. Natürlich mögen sie wie die übrigen Menschen von gewaltigen Naturkatastrophen, wie Überschwemmungen, Wirbelstürmen und Erdbeben, betroffen werden, von Seuchen, Hungersnöten und von den verheerenden Folgen von internationalen Kriegen, von Stammesfehden und Revolutionen, doch dadurch wird weder ihre geistige Gesinnung zerstört noch ihr Glaube an Gott, den Allmächtigen, und ihr Vertrauen zu ihm geschwächt. Auch können sie sich von diesen Unglücken materiell und gesundheitlich wieder erholen.

      6. Warum ist ein Unglück, durch das die geistige Gesinnung zerstört wird, schlimmer, und wem ist ein solches Unglück widerfahren?

      6 Bei einem Unglück, durch das die geistige Gesinnung zerstört wird, ist es jedoch anders. Davon kann man sich nicht erholen. Ein Beweis dafür sind die Christenheit und das Judentum. Diese beiden religiösen Gruppen genießen genausowenig geistige Wohlfahrt wie die Heidenwelt. Sie sind in religiöser Hinsicht krank und gehen einem verheerenden Unglück entgegen, das in der bevorstehenden „großen Drangsal“ über sie kommt (Matth. 24:21, 22; Offb. 7:14). Allen, die jetzt Jehova nicht zu ihrer Zuflucht und zu ihrer Wohnung machen, steht Unglück bevor.

      7. (a) Was sind die sinnbildlichen „Plagen“, von denen die einer großen Stadt gleichende Welt heimgesucht wird? (b) Was müssen wir, die wir in Zelten wohnenden Fremdlingen gleichen, tun, um von diesen „Plagen“ verschont zu werden?

      7 Diejenigen, die Gott, den Höchsten, vertrauensvoll zu ihrer Wohnung gemacht haben, werden als Fremdlinge dargestellt, die im gegenwärtigen System der Dinge in Zelten, außerhalb der Stadtgrenzen, wohnen (1. Petr. 2:11; Hebr. 11:8-10). Diesen als Klasse gilt die göttliche Verheißung: „Und auch keine Plage wird deinem Zelte nahen“ (Ps. 91:10). Zu den den Geist schädigenden „Plagen“, von denen die Welt, die einer großen Stadt gleicht, zur Zeit heimgesucht wird, gehören unter anderem Nationalismus, übertriebener Patriotismus, die Evolutionslehre, selbstischer Materialismus, Drogenmißbrauch, die Bluttransfusionssucht, spiritistische Bräuche, die „neue Moral“, die größere Liebe zum Vergnügen als zu Gott, Sektierertum, Bibelkritik, die Verehrung der „heiligen Kuh“ der Wissenschaft sowie die Anbetung des politischen „wilden Tieres“ und seines Nachkriegs„bildes“, der Vereinten Nationen, die den Völkerbund ablösten (Offb. 9:20, 21; 13:1-18). Diejenigen, die Jehova zu ihrer Zuflucht gemacht haben, werden nur dadurch, daß sie ihr „Zelt“ weit entfernt von der Welt, der großen „Stadt“, aufgestellt haben, von deren vielen „Plagen“ nicht angesteckt. Bleiben wir daher abseits, und werden wir kein Teil dieser Welt! (Joh. 17:14-16; vergleiche Hebräer 11:9, 10).

      ENGEL SCHÜTZEN UNS VOR DEM FALLEN

      8. Was für eine Führung benötigen wir, und steht uns eine solche zur Verfügung?

      8 Damit wir in dieser Welt, in der unsere geistige Gesinnung vielen Gefahren ausgesetzt ist, gottgefällig wandeln können, benötigen wir eine übermenschliche Führung. Solch eine übermenschliche Führung ist uns zugesichert, „denn“, so fährt der Psalmist fort, „er wird seinen eigenen Engeln deinetwegen Befehl geben, dich auf allen deinen Wegen zu behüten“ (Ps. 91:11).

      9. An welche Verheißung, die dem fleischlichen Israel gegeben wurde, und an wessen Dienstleistung gegenüber Jesus sowie an welche Zusicherung Jesu gegenüber seinen mit Kindern verglichenen Nachfolgern erinnert uns dies?

      9 Diese Verheißung erinnert uns daran, daß Gott durch den Propheten Moses dem fleischlichen Israel sagen ließ: „Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, um dich auf dem Wege zu bewahren und dich an den Ort zu bringen, den ich bereitet habe. Denn mein Engel wird vor dir hergehen und wird dich tatsächlich ... bringen“ (2. Mose 23:20, 23; 32:34; 33:2). Und nachdem Jesus Christus, der Sohn Gottes, den drei Versuchungen standgehalten hatte, die in der Wildnis von Judäa an ihn herangetragen worden waren und von denen eine mit Psalm 91:11, 12 in Verbindung stand, „ließ der Teufel von ihm ab, und siehe! Engel kamen und begannen ihm zu dienen“ (Matth. 4:1-11). Über seine

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen