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  • Etwas Neues über den Namen Gottes?
    Der Wachtturm 1978 | 1. August
    • Christus erklärte öffentlich, daß er den Namen seines Vaters verherrlichen wollte. Damit meinte er den Namen an sich sowie alle damit verbundenen Vorsätze und Werke Gottes (Joh. 12:28). Und gegen Ende seines irdischen Lebens sagte er, daß er den Namen seines Vaters bekanntgemacht hatte. Brentano hatte somit als Übersetzer eine vernünftige Grundlage dafür, daß er Jesus beim Zitieren eines Textes, der den Namen Gottes enthält, diesen Namen aussprechen ließ (Joh. 17:6, 26).

      Allein das Matthäusevangelium enthält über 100 Zitate aus den Hebräischen Schriften. In der New World Translation of the Christian Greek Scriptures (Ausgabe 1950) wird über Matthäus gesagt: „Sofern diese Zitate den Namen Gottes enthielten, war er verpflichtet, getreu das Tetragrammaton aufzunehmen.“

      Das Komitee, das im Jahre 1950 diese Übersetzung herausgab, war im Grunde genommen zu dem gleichen Ergebnis gekommen wie Professor Howard in dem Artikel, der im Jahre 1977 im Journal of Biblical Literature erschienen ist. Angesichts der Beweise dafür, daß die Schreiber des „Neuen Testaments“ auf das Tetragrammaton stießen, ob sie nun aus dem hebräischen Text der Schrift oder aus der griechischen Septuaginta zitierten, heißt es in dem Vorwort der New World Translation:

      „Folglich ist der neuzeitliche Übersetzer berechtigt, den göttlichen Namen als Synonym für [die griechischen Wörter für „Herr“ und „Gott“] ... zu benutzen, das heißt an Stellen, wo Matthäus und andere [Schreiber] Verse, Stellen und Aussprüche aus den Hebräischen Schriften oder aus der LXX anführen, in denen der göttliche Name vorkommt.“

      Die Stellungnahme, die Professor Howard im Jahre 1977 veröffentlichte, ist somit nicht völlig neu. Doch sie bringt vorzügliche neue Beweise ans Licht, die im Jahre 1950 bei der Herausgabe der New World Translation of the Christian Greek Scriptures, die im „Neuen Testament“ 237mal „Jehova“ enthält, noch nicht zur Verfügung standen.

      Der Name Gottes gehört also mit Sicherheit in Übersetzungen der Bibel, damit alle wahren Anbeter ihn kennenlernen und gebrauchen können. Dann können sie wie Jesus den Namen des himmlischen Vaters verherrlichen und beten: „Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt“ (Matth. 6:9, Luther, 1975).

  • Sie kritisierten zu früh!
    Der Wachtturm 1978 | 1. August
    • Sie kritisierten zu früh!

      IM Jahre 1950 wurden in der New World Translation of the Christian Greek Scriptures (Neue-Welt-Übersetzung der Christlichen Griechischen Schriften) Beweise unterbreitet, die den Gebrauch des göttlichen Namens stützten. Dennoch kritisierten gewisse Theologen, daß man den Namen „Jehova“ in das „Neue Testament“ aufgenommen hatte. Sie zeigten dadurch, daß sie anders eingestellt waren als David, der die Worte sang: „Hoch preiset mit mir Jehova, und laßt uns seinen Namen zusammen erheben“ (Ps. 34:3; vergleiche Psalm 74:10, 18).

      In einer von den katholischen Kolumbusrittern veröffentlichten Broschüre wurde folgende Anschuldigung erhoben:

      „Die ersten Christen, die das Neue Testament schrieben, gebrauchten mit Sicherheit nicht [Jehova] ..., sondern das Wort ,Herr‘, das sie auch auf Christus anwandten. Somit haben wir es hier mit einem kläglichen Beispiel für einen pseudowissenschaftlichen Versuch zu tun, etwas Unhaltbares zu verteidigen.“

      Auch der presbyterianische Gelehrte Bruce M. Metzger behauptete, dieses Vorgehen sei „unhaltbar“, und fügte hinzu:

      „Bei der Einführung des Wortes ‚Jehova‘ in den Text des Neuen Testamentes ... geht es eindeutig um die Stützung von Eigeninteressen.“

      Jack P. Lewis, Professor an einem College der Kirche Christi, schrieb über den Gebrauch des Namens „Jehova“:

      „Er ist zwar im Alten Testament schon fragwürdig genug, doch im Neuen Testament ist er gänzlich ungerechtfertigt.“

      Und der Baptistenprediger Walter R. Martin erging sich über die, wie er es nannte

      „oberflächliche Gelehrsamkeit der Zeugen Jehovas, deren arrogante Behauptung, daß sie einen triftigen Grund für die Einführung des göttlichen Namens [Jehova] in die Schrift hätten ... sich als ein leerer scholastischer Betrug herausgestellt hat“.

      Es waren kühne, dogmatische und anmaßende Kritiken. Wie die Artikel in dieser Ausgabe zeigen, waren diese Kritiken völlig unbegründet. Selbst Gelehrte geben heute zu, daß Jesu Apostel den Namen Gottes gebrauchten, ja ihn in das „Neue Testament“ aufnahmen.

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