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Hat Gott einen Namen?Der Wachtturm 1980 | 1. Mai
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kann, ist „Allah“ eine Kurzform der arabischen Bezeichnung für „der Gott“. Offensichtlich ist dies kein Name.
Wie steht es mit „Herr“? Das ist genausowenig ein Name. ‘Es gibt viele Götter und viele Herren’, sagt die Bibel (1. Kor. 8:5). Bestimmt kann dies nicht der persönliche, einzigartige Name für den Höchsten sein.
Einige sagen vielleicht: „Ist nicht Jesus der Name Gottes?“ Als Maria die Geburt Jesu angekündigt wurde, teilte ihr der himmlische Bote oder Engel mit: „Du sollst ihm den Namen Jesus geben. Dieser wird groß sein und wird Sohn des Höchsten genannt werden“ (Luk. 1:30-32). Somit ist „Jesus“ der Name des Sohnes Gottes, nicht der Name des Höchsten. Jesus sagte selbst: „Der Vater ist größer als ich“ (Joh. 14:28; vergleiche Sprüche 30:4).
Als Gottes Sohn erfreut sich Jesus eines sehr innigen Verhältnisses zu seinem Vater. Und Jesus gab zu verstehen, daß sein Vater einen Namen hat. Als er seine Jünger das berühmte Mustergebet lehrte — auch „Vaterunser“ genannt —, lauteten seine ersten Worte: „Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt“ (Matth. 6:9). In einem Gebet, das Jesus einige Zeit später an seinen Vater richtete, sagte er: „Ich habe deinen Namen den Menschen kundgemacht, die du mir ... gegeben hast. ... ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben“ (Joh. 17:6, 26). Demgemäß offenbarte Jesus ihnen die volle Bedeutung des Namens seines Vaters.
Interessanterweise ist das hebräische Wort für „Jesus“ „Jehoschua“, eine Kurzform von „Jehova-jeschua“, was „Jehova ist Rettung“ bedeutet. Der Name seines Vaters, des Höchsten, lautet also JEHOVA. Wie passend ist es doch, daß Jesus als Jehovas Mittel zur Rettung nach seinem Vater genannt worden ist!
WO FINDET MAN DEN NAMEN?
Den Namen „Jehova“ findet man an zahlreichen Stellen in der Literatur und an vielen Orten. Doch die hauptsächliche Quelle für diesen Namen bilden die in der Bibel enthaltenen Hebräischen Schriften aus alter Zeit. Du magst sagen: „Aber ich habe den Namen noch nie in meiner Bibel gelesen.“ Es stimmt, daß einige Bibeln den Namen Gottes nicht gebrauchen. Doch man sollte nicht vergessen, daß unsere Bibeln nur Übersetzungen sind und daß Übersetzer den Urtext unterschiedlich wiedergeben. Das trifft nicht nur auf die Bibel zu, sondern auf jedes Buch oder jeden Artikel, der von verschiedenen Personen übersetzt wird.
Zum Beispiel enthält die in dieser Zeitschrift vorwiegend benutzte Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift den Namen „Jehova“ Tausende von Malen. Dagegen ist der göttliche Name in der bekannten Zürcher Bibel nur an wenigen Stellen zu finden. Wenn du ein Exemplar dieser Übersetzung besitzt, schlage das 2. Buch Mose, Kapitel 6, Vers 3 auf, und du wirst die Worte lesen: „Ich bin dem Abraham, Isaak und Jakob erschienen als ,der allmächtige Gott‘; aber unter meinem Namen Jahwe habe ich mich ihnen nicht geoffenbart.“
Vielleicht bevorzugst du eine katholische Übersetzung. Viele Ausgaben enthalten den Namen Gottes nicht. Wenn du aber ein Exemplar der modernen katholischen Jerusalemer Bibel hast und darin den obenerwähnten Vers aufschlägst, wirst du feststellen, daß diese Übersetzung wie die Zürcher Bibel den Namen „Jahwe“ anstelle von „Jehova“ verwendet. Doch warum „Jahwe“?
WARUM „JAHWE“?
„Jahwe“ (manchmal „Jahve“) ist lediglich ein Versuch, den Namen Gottes auf eine Weise wiederzugeben, die dem hebräischen Originaltext näherkommt. Die althebräische Schrift weist nur Konsonanten auf, keine Vokale. In den älteren hebräischen Manuskripten erscheint Gottes Name als יהוה (JHWH oder JHVH). Bibelkommentatoren nennen diese Zeichen oft das „Tetragrammaton“, was „vier Buchstaben“ bedeutet.
Im Laufe der Jahrhunderte ist die richtige Aussprache des göttlichen Namens im Hebräischen verlorengegangen. Daher weiß man nicht, mit welchen Vokalen der Name versehen werden muß. Indem man die Vokalzeichen der beiden hebräischen Wörter ’Adonaj (Herr) und ’Elohim (Gott) mit dem Tetragrammaton verband, kam es zu der Aussprache Jehowah. Schließlich wurde daraus die latinisierte Form „Jehova“. Dennoch sind viele Kenner der hebräischen Sprache der Ansicht, „Jahwe“ sei korrekter. Rudolf Kittel, der Herausgeber der Biblia Hebraica, vokalisierte jedoch in allen Auflagen dieses Werkes das Tetragrammaton als Jehwah.
„JEHOVA“ WEIT BEKANNTER
„Jehova“ ist jedoch die weitaus bekanntere und häufiger benutzte Form des Namens. Seit Jahrhunderten kommt sie in Bibelübersetzungen und in der verschiedenartigsten Literatur vor. Sie erscheint auch in verschiedenen Inschriften. Zum Beispiel lautet eine lateinische Inschrift im Wappen der Stadt Plymouth (England) Turris Fortissima Est Nomen Jehova, übersetzt: „Der Name Jehova ist der stärkste Turm.“ (Siehe Sprüche 18:10.) Auf diese Weise ist der Name „Jehova“ sogar an den Stadtbussen zu sehen.
Nun wollen wir der Mittelmeerinsel Menorca, die vor der Küste Spaniens liegt, einen kurzen Besuch abstatten. In dem Hauptort Mahón steht das Tetragrammaton an der Innenwand einer öffentlichen Markthalle, eines ehemaligen Klosters. Im nahe gelegenen Städtchen San Luis erscheinen die hebräischen Buchstaben des Namens Jehova in einer Inschrift am Kirchturm.
Jetzt wollen wir einen Blick in die berühmte Kathedrale von Toledo, Spaniens alter Kirchenstadt, werfen. Beachte die schönen Fresken an der Decke der Hauptsakristei; sie sind das Werk von Luca Giordano, einem berühmten italienischen Maler aus dem 17. Jahrhundert. An auffallender Stelle stehen dort die vier hebräischen Buchstaben des göttlichen Namens.
Vielleicht die berühmteste aller Kirchen der Christenheit ist die Peterskirche in der Vatikanstadt. Dort sieht man auf dem Grab Papst Pius’ X. (1835—1914) ein Gemälde, das den Hohenpriester Israels mit dem Tetragrammaton auf seiner Kopfbedeckung darstellt. Es ist auch auf dem Stirnband einer Statue zu finden, die das Grab Papst Clemens’ XIII. (1693—1769) schmückt.
Hast du schon einmal von der „Flavit-Jehova-Medaille“ gehört? Sie wurde zur Erinnerung an den Sieg geprägt, den die englische Flotte über die spanische Armada im Jahre 1588 errang, als ein gewaltiger Sturm den Angreifern den Rest gab. Die in Lateinisch und teilweise in Hebräisch abgefaßte Inschrift dieser Medaille lautet: Flavit יהוה et dissipati sunt oder „Jehova blies, und sie wurden zerstreut“.
Den Liebhabern ernster Musik ist der majestätische „Halleluja-Chor“ aus dem „Messias“, Händels berühmtem Oratorium, ein Begriff. Seit der Uraufführung im Jahre 1743 wurde der Chor von Millionen gehört. Aber wie viele von ihnen haben gewußt, daß „halleluja“ (oder „alleluja“) „Lobpreiset Jehova!“ bedeutet?
Ein anderer berühmter Musiker, Franz Schubert, komponierte die Musik zu einem Gedicht, betitelt „Die Allmacht“, dessen Thema lautet: „Groß ist Jehova, der Herr!“ (Siehe Seite 16.)
Der persönliche Name Gottes wird auch an zahllosen anderen Stellen und Orten geehrt und in den Mittelpunkt gerückt. (Siehe die Zeitschrift Erwachet! vom 22. August 1975, S. 3—11.) Ein wenig Nachforschen läßt keinen Zweifel darüber aufkommen, daß JHWH (JHVH) der NAME des höchsten Wesens ist, wie er in der hebräischen Bibel erscheint. Wie oft kommt dieser heilige Name darin vor? 6 960mal! Liegt es da nicht auf der Hand, daß der göttliche Name NICHT DAZU BESTIMMT WAR, WEGGELASSEN ZU WERDEN?
Und doch haben viele Bibelübersetzungen den Namen Gottes ausgelassen. Warum? Bevor wir darauf antworten, wollen wir die Rolle betrachten, die Gottes Name in der Geschichte gespielt hat.
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Gottes Name in der AntikeDer Wachtturm 1980 | 1. Mai
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Gottes Name in der Antike
GOTT, die Macht hinter dem Universum, ist eine wirkliche Person. Darüber hinaus haben wir gelernt, daß er einen einzigartigen persönlichen Namen hat: Jehova (oder Jahwe, hebräisch: JHWH).
Was ist aber über den historischen Hintergrund dieses Namens zu sagen? Wirft die Geschichte Licht auf den göttlichen Namen?
DER HISTORISCHE HINTERGRUND
Versetzen wir uns in das 16. Jahrhundert v. u. Z. Die Israeliten befinden sich in Ägypten. Sie leiden unter dem strengen Regime Pharaos. Moses wird von Jehova beauftragt, für Israel um Freiheit zu ersuchen. Um zu zeigen, in wessen Namen Moses handeln und reden soll, sagt Gott zu ihm: „Dies sollst du zu den Söhnen Israels sagen: ,Jehova, der Gott eurer Vorväter, ... hat mich zu euch gesandt.‘ Dies ist mein Name auf unabsehbare Zeit“ (2. Mose 3:15).
Doch Pharao weigert sich, der Bitte nachzukommen. Er sagt: „Wer ist Jehova ...? Ich kenne Jehova überhaupt nicht“ (2. Mose 5:2). Nach mehreren Plagen teilt Gott Pharao mit: „Deswegen habe ich dich bestehen lassen, um dir meine Macht zu zeigen und damit man meinen Namen verkünde auf der ganzen Erde“ (2. Mose 9:16).
In den ersten fünf Büchern der Bibel, wo dieser Bericht zu finden ist, wird der persönliche Name Gottes sehr oft erwähnt. Er kommt allein im hebräischen Text des 5. Buches Mose 550mal vor. Der Name wurde nicht nur von Priestern und Leviten gebraucht. Moses schrieb: „Höre, o Israel: Jehova, unser Gott, ist ein Jehova. Und du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele und deiner ganzen Tatkraft. Und es soll sich zeigen, daß diese Worte, die ich dir heute gebiete, auf deinem Herzen sind; und du sollst sie deinem Sohn einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt und wenn du auf dem Wege gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst“ (5. Mose 6:4-7). Zweifellos wurde der erhabene Name Gottes in jenen Tagen von der Familie bei der Anbetung freimütig gebraucht.
UNTER DER REGIERUNG DAVIDS
Unter der Regierung Davids erreichte der Gebrauch des Namens „Jehova“ einen neuen, großartigen Höhepunkt. David schrieb unter göttlicher Inspiration viele schöne Psalmen, Lieder zum Lobpreise Jehovas. Im Tempel organisierte er ein Orchester und einen Chor, beide von gewaltiger Größe. Tausende von Sängern und Musikern, die dazugehörten, spielten und sangen regelmäßig Größe, ergreifende Lieder zum Lobpreise Jehovas, ja, ‘sie spielten seinem Namen Melodien’ (Ps. 68:4).
Mißfiel Jehova der damalige Gebrauch seines Namens in der Öffentlichkeit und im Familienkreis? Verurteilte er David und seine Zeitgenossen aufgrund des dritten Gebotes: „Du sollst den Namen Jehovas, deines Gottes, nicht in unwürdiger Weise gebrauchen.“ (2. Mose 20:7)? Offensichtlich nicht. David wurde von Gott reich gesegnet, und seine Regierung war sehr erfolgreich.
WANDEL IN DER EINSTELLUNG
Etwa fünf Jahrhunderte später benutzte Jehovas treuer Prophet Maleachi das Tetragrammaton 48mal in den vier kurzen Kapiteln seiner Prophezeiung. Unter anderem ließ Jehova durch Maleachi folgendes Wort verkünden: „Vom Aufgang der Sonne selbst bis zu ihrem Untergang wird mein Name groß sein unter den Nationen.“ Und zur Bekräftigung wiederholte er: „‚Mein Name wird groß sein unter den Nationen‘, hat Jehova der Heerscharen gesprochen“ (Mal. 1:1, 11).
Man beachte auch, was Maleachi im Hinblick auf einige Priester seiner Tage schrieb: „‚Ein Sohn seinerseits ehrt einen Vater und ein Knecht seinen großen Herrn. Wenn ich also ein Vater bin, wo ist die Ehre für mich? Und wenn ich ein großer Herr bin, wo ist die Furcht vor mir?‘ hat Jehova der Heerscharen zu euch gesprochen, o Priester, die ihr meinen Namen verachtet“ (Mal. 1:6).
Wie der Kontext zeigt, bestand die Schuld der Priester nicht darin, daß sie es versäumten, Gottes Namen zu gebrauchen, sondern darin, daß sie diesem Namen gegenüber Mißachtung bekundeten, indem sie unannehmbare Opfer darbrachten. Die Hebräischen Schriften und andere schriftliche Zeugnisse aus jener Zeit beweisen, daß der Name „Jehova“ damals allgemein gebraucht wurde. Zum Beispiel enthalten Dokumente (die sogenannten Elephantine-Papyri), die aus dem 5. Jahrhundert v. u. Z. datieren und aus einer Jüdischen Kolonie in Oberägypten stammen, den göttlichen Namen. Es gibt indes einige Hinweise darauf, daß vor der Zerstörung Jerusalems durch die Römer eine abergläubische Scheu aufkam, den göttlichen Namen zu verwendena. Der Grund hierfür mag eine extreme, von Fanatismus zeugende Auslegung des dritten Gebotes — den Namen Gottes nicht in unwürdiger Weise zu gebrauchen — gewesen sein (2. Mose 20:7). Beabsichtigte aber Gott, als er dieses Gebot gab, daß man seinen Namen nur bei ganz seltenen, speziellen Anlässen — und vielleicht nur im Heiligtum — gebrauchen sollte und sonst nie? Das konnte nicht der Fall sein, denn als der göttliche Name allgemein gebraucht wurde (wie in den Tagen Davids), ruhte Gottes Segen ganz offensichtlich auf Israel. Dagegen blieb der göttliche Segen zur Zeit des Erdenlebens Jesu Christi dieser Nation als Ganzem in auffälliger Weise versagt, weil die Juden um ihrer religiösen Tradition willen den Gebrauch des Namens Gottes aufgegeben hatten. Die damaligen religiösen Führer der Juden hatten sich Gott und seinen Grundsätzen so weit entfremdet, daß sie nicht nur seinen Namen verheimlichten, sondern auch für den Tod seines geliebten Sohnes verantwortlich wurden. Nicht viele Jahre später, im Jahre 70 u. Z., mußten die Juden dafür einen schrecklich hohen Preis bezahlen, als ihr Tempel und die heilige Stadt Jerusalem von den römischen Heeren zerstört wurden.
WAS TATEN CHRISTUS UND SEINE JÜNGER?
Folgten Jesus Christus und seine Jünger der jüdischen Tradition, was den Namen Gottes betraf? Jesus verurteilte furchtlos die Traditionen der Pharisäer und Schriftgelehrten und befreite seine Jünger von derartigen in geistiger Hinsicht tödlichen Einflüssen. Zu jenen „Heuchlern“ sagte er: „Wie kommt es, daß auch ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen übertretet? ... ihr [habt] das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht“ (Matth. 15:3-9).
Machten denn Jesus und seine Jünger freimütig Gebrauch von Gottes Namen? Ganz gewiß, denn sie zitierten häufig aus den Schriften, die Jehovas Namen enthielten. Sie benutzten oft die Septuaginta, eine griechische Übersetzung der Hebräischen Schriften, die man im 3. Jahrhundert v. u. Z. in Alexandria anzufertigen begonnen hatte. Abschriften dieses Werkes enthielten noch das Tetragrammaton. Es stimmt zwar, daß in Abschriften der Septuaginta, die Jahrhunderte später angefertigt wurden, gemäß der jüdischen Tradition Gottes Name ausgelassen wurde. Doch Schriftrollen oder Fragmente der griechischen Septuaginta, die aus den Tagen Jesu stammen, enthalten das Tetragrammaton in hebräischen Schriftzeichen. (Siehe Wachtturm vom 1. August 1978, S. 6—9.)
Jesus selbst gab deutlich zu erkennen, daß er den göttlichen Namen gebrauchte. So sagte er im Gebet zu seinem Vater: „Ich habe deinen Namen den Menschen kundgemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast. ... ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben“ (Joh. 17:6, 26). Außerdem lehrte Jesus seine Nachfolger beten: „Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt“ (Matth. 6:9). Hätte Jesus so etwas gesagt, wenn er nicht den Namen Gottes gebraucht hätte?
Folglich machte auch Gottes neuerwähltes Volk, das geistige Israel, die Christenversammlung, von seinem Namen rege Gebrauch (Gal. 6:16). Aus diesem Grund enthalten gewisse Übersetzungen der Griechischen Schriften (des „Neuen Testaments“) den Namen „Jehova“. Beispiele hierfür sind die Griechischen Schriften in Hebräisch von Franz Delitzsch (1877), The Emphatic Diaglott von Benjamin Wilson (1864), The Christian’s Bible—New Testament von George N. LeFevre (1928) und die Neue-Welt-Übersetzung der Christlichen Griechischen Schriften (engl. 1950, deutsch 1963). Dagegen folgt die Mehrheit der Übersetzungen der jüdischen Tradition und läßt Gottes Namen weg.
Nicht lange nach den Tagen Jesu begann der vorhergesagte Abfall die Lehre und den Geist des wahren Christentums zu verfälschen (2. Thess. 2:3; 2. Petr. 2:1-3). Als die lange Nacht des finsteren Mittelalters hereinbrach, verschwand der Gebrauch des göttlichen Namens völligb. Für viele Jahrhunderte blieb die Kenntnis des Namens Gottes vorwiegend auf die Klöster beschränkt und war nur Gelehrten wie z. B. Mönchen bekannt.
Wie kam es denn, daß der göttliche Name heute weltweit bekannt ist?
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