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  • Heilige Dinge wertschätzen
    Der Wachtturm 1969 | 1. Mai
    • sowohl von Recht als auch Unrecht.“ (Hebr. 5:14) Wer sich seiner geistigen Bedürfnisse bewußt ist, wird gemäß den Worten Jesu in Matthäus 5:3 glücklich. Wir sind Jehova dafür dankbar, daß er für unsere geistigen Bedürfnisse sorgt. Unser Wertmaßstab ist sein Wort, und wir ergreifen die Gelegenheiten, mehr zu lernen. Dankbar erkennen wir, wie er seine Diener fortwährend behütet und bewahrt. Jehovas Diener stehen in krassem Gegensatz zu den in 2. Timotheus 3:2 beschriebenen undankbaren Menschen.

      24. Wieso sollte uns Esaus Handlungsweise zur Warnung dienen?

      24 Heute, da das Licht der biblischen Wahrheit immer heller leuchtet, undankbar zu sein wäre gefährlich. Denken wir an Esau, der keine Wertschätzung zeigte. Er war der heiligen Vorkehrung Jehovas gegenüber gleichgültig. Noch Jahrhunderte nach Esaus Tod wies Paulus Christen auf den Bericht über dessen Handlungsweise hin, um sie anzuspornen, heilige Dinge wertzuschätzen. Er schrieb gemäß Hebräer 12:16, 17: „Daß kein Hurer da sei, noch irgend jemand, der heilige Dinge nicht wertschätzt, wie Esau, der seine Erstgeburtsrechte im Tausch für e i n Mahl weggab. Denn ihr wißt, daß er auch nachher, als er den Segen ererben wollte, verworfen wurde, denn er fand keinen Raum für eine Sinnesänderung, obwohl er sie unter Tränen ernstlich suchte.“

      25. Wie sollten wir vernünftigerweise handeln?

      25 Wir sollten daher vernünftigerweise heilige Dinge wertschätzen und nach diesen Dingen streben. Wir können uns Tränen und Traurigkeit ersparen, wenn wir an Esau und die anderen in der Heiligen Schrift erwähnten Beispiele denken. Schätze wahre Werte. Sei dafür stets dankbar. „Wenn du danach fortwährend wie nach Silber suchst und du wie nach verborgenen Schätzen ständig danach forschst, dann wirst du die Furcht Jehovas verstehen, ja du wirst die Erkenntnis Gottes finden.“ (Spr. 2:4, 5, NW) Das ist ein positives Wort. Wenn wir fortwährend suchen, werden wir diese Werte erkennen, und wir werden, wie Jehova uns versichert, Verständnis erlangen und die Erkenntnis Gottes finden. Während wir dies tun, bietet sich uns auch vortrefflich Gelegenheit, bei anderen die Wertschätzung für heilige Dinge zu fördern, wobei wir selbst auf Jehova achten. „Wer ist weise? Er wird diese Dinge beobachten und achten auf Jehovas Taten liebender Güte. O daß man Jehova danke für seine liebende Güte und für seine wunderbaren Werke an den Menschensöhnen!“ — Ps. 107:43, 31, NW.

  • Bibeltext abgeändert
    Der Wachtturm 1969 | 1. Mai
    • Bibeltext abgeändert

      ◇ Der Wachtturm hat schon früher darauf hingewiesen, daß der Text der Septuaginta, der griechischen Übersetzung der Hebräischen Schriften, etwa im 3. Jahrhundert u. Z. abgeändert und dabei der göttliche Name entfernt worden sei. Nun hat man in Verbindung mit den in den Jahren 1947—1953 entdeckten Schriftrollen vom Toten Meer eine weitere Bestätigung dafür gefunden, daß der Name schon sehr früh abgeändert wurde. Diese Rollen stammen aus der vorchristlichen Zeit. Die Jesaja-Rolle läßt erkennen, daß Schriftgelehrte den Namen Jehova (hebräisch YHWH, יהוה) schon damals ersetzten. Zum Beispiel aus dem Text von Jesaja 3:16-20, der auf Seite 1256 des New Bible Dictionary von Douglas abgebildet ist, geht hervor, daß ein Schriftgelehrter die Bezeichnung Adonai (אדוני) auf YHWH (יהוה) und YHWH auf Adonai abänderte. Offenbar war der Text bereits abgeändert gewesen, und der Schriftgelehrte war im Zweifel, ob der göttliche Name an diesen Stellen stehen sollte oder nicht. Die meisten alten Handschriften bestätigen jedoch, daß Jehovas Name zu Recht an beiden Stellen steht.

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