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Gibt es eine große himmlische Organisation?Der Wachtturm 1972 | 1. Juni
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vor der Gründung der Christenversammlung, existierte. Hesekiel sah diese Organisation nicht nur in Sinnbildern, sondern er sah auch, wie sie wirkte. Er war in der Tat ein Zeuge für Jehova. Von den 6 961 Fällen, in denen der göttliche Name Jehova in den inspirierten Hebräischen Schriften von 1. Mose bis Maleachi (New World Translation, 1971) vorkommt, erscheint er 439mal in dem prophetischen Buch Hesekiel, und 62mal führt Hesekiel Gottes Erklärung seines unabänderlichen Vorhabens an, daß er Nationen, Völker und Einzelpersonen erkennen lassen will: „... daß ich Jehova bin.“
Jehovas himmlische Organisation ist von ewigem Bestand und existiert daher natürlich auch jetzt. Die gesalbten christlichen Zeugen Jehovas, die heute noch auf der Erde sind und die diese Organisation wahrnehmen, wurden durch den Propheten Hesekiel dargestellt. Seit dem Jahre 1919 verkündigen diese Zeugen das Königreich Jehovas öffentlich und machen Jehovas Namen bekannt. Die wagenähnliche Organisation ist heute genauso in Bewegung wie in den Tagen Hesekiels. Sie hat mit diesen christlichen Zeugen die geistige Verbindung aufgenommen und unterstützt sie in dem weltweiten Werk, das sie durchführen.
Wie Hesekiel vor Ehrfurcht auf sein Angesicht fiel, als er das „Gleichnis der Herrlichkeit Jehovas“ sah, so wurden auch Jehovas Zeugen von Ehrfurcht und dem tiefsten Respekt vor Jehova erfüllt, als sie seine himmlische Organisation erkannten. Und so, wie Hesekiel aufmerksam auf das achtete, was der Lenker des Wagens zu sagen hatte, achten auch Jehovas Zeugen aufmerksam auf das, was Jehova durch sein Wort, die Bibel, zu sagen hat. Sie haben erkannt, daß es ihr Leben und ihre Tätigkeit berührt, und wissen, daß die heiligen Engel das Werk unsichtbar leiten und bewirken, daß die gute Botschaft von Gottes Königreich trotz internationalen Widerstandes verkündigt wird. — Offb. 14:6, 7.
Von diesen christlichen Zeugen, die die Hoffnung hegen, mit Christus an der Königreichsherrschaft im Himmel teilzuhaben, befindet sich heute nur noch eine kleine Zahl, nur etwa 10 000, auf der Erde, aber es schließen sich ihnen immer mehr der eine „große Volksmenge“ bildenden „anderen Schafe“ an, die das Ende des gegenwärtigen Systems der Dinge zu überleben und in Jehovas neue Ordnung zu gelangen hoffen. (Offb. 7:9; Joh. 10:16) Aber selbst diese Zahl — es sind jetzt mehr als eineinhalb Millionen — ist unbedeutend, verglichen mit der Weltbevölkerung von über drei Milliarden. Gottes Diener wissen daher, daß sie den Schutz dieser himmlischen Organisation benötigen.
Die Nationen bewundern den Mut dieser Christen, mit dem diese ihnen kundtun, daß Gott, der Allmächtige und der Höchste, Jehova ist. Glücklich die, die zu der Erkenntnis gelangen, daß diese Verkündigung von unwiderstehlichen himmlischen Streitkräften unterstützt wird!
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Erhörung eines GebetsDer Wachtturm 1972 | 1. Juni
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Erhörung eines Gebets
◆ Im Predigtdienst von Haus zu Haus kam eine Zeugin Jehovas in Chile zu einem großen schönen Haus. Als sie sich als Zeugin Jehovas vorstellte schlug die Dame des Hauses die Hände zusammen und sagte voll echter Inbrunst: „Ich danke dir, Jehova.“
Die Zeugin war überrascht. Die Dame ergriff ihre Hände und erklärte ihr, daß sie nun schon seit mehr als einem Jahr darum gebetet habe, daß ein Zeuge Jehovas sie besuchen möge. „Erst gestern abend“, sagte sie, „betete ich inbrünstig zu Jehova, er möge doch jemand senden, der mich besuche. Als ich Sie nun zum Gartentor kommen sah, betete ich, daß Sie doch ein Zeuge Jehovas sein mögen.“ Diese Frau hat eine leibliche Schwester, die ihr das Buch Die Wahrheit, die zu ewigem Leben führt, ein Hilfsmittel zum Bibelstudium, sandte und ihr ans Herz legte, den nächsten Zeugen, der bei ihr vorspreche, zu bitten, mit ihr regelmäßig die Bibel zu studieren. Es wurden sofort Vereinbarungen für ein solches Studium getroffen.
Welche Freude muß es doch für Gott sein, Menschen zu sehen, die ihren Herzenswunsch zum Ausdruck bringen, die Wahrheit seines Wortes kennenzulernen! Wenn solche Menschen ihn um Hilfe bitten, gewährt er sie ihnen. — Matth. 7:7-11.
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