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  • Trägt die Evolutionsphilosophie dazu bei, die heutigen Probleme zu meistern?
    Erwachet! 1974 | 22. April
    • Dasein macht sich in allem geltend, was je war und in allem, was je sein wird. Sein Gebot ist unwiderlegbar und seine Identität unerkennbar. Aber von allem Anfang an hatte er eine Beziehung zu Ordnung.“

      Sind Ausdrücke wie „Erhalter der Arten“ und andere ebenso vage Ausdrücke nicht lediglich Ersatzwörter für den Ausdruck „Gott“? Der Evolutionist, der nicht anerkennen will, daß der Allmächtige für die körperliche und die moralische Beschaffenheit des Menschen verantwortlich ist, hat seine eigene Theorie zu einem Gott gemacht. Aber dieser Gott, die Evolutionstheorie, erfüllt, wie wir gesehen haben, die auf ihn gesetzten Hoffnungen nicht.

      Es hat sich gezeigt, daß die Evolutionsphilosophie den eigentlichen Problemen unserer Zeit nicht gewachsen ist — den sozialen, den technologischen und den sittlichen. In einigen Fällen hat sie sogar bereits bestehende Probleme noch verschlimmert. Aber wie steht es mit der Bibel — kann sie dir helfen, mit den Problemen unserer Zeit fertig zu werden?

  • Gibt die Bibel Antwort auf unsere Fragen?
    Erwachet! 1974 | 22. April
    • Gibt die Bibel Antwort auf unsere Fragen?

      JA, die Bibel gibt Antwort auf unsere Fragen und hilft uns auch, die Probleme des Lebens zu meistern. Wie?

      Vor allem dadurch, daß sie uns deutlich zeigt, wer der Quell des Lebens ist. Der Psalmist sagt: „O Jehova, ... bei dir ist der Quell des Lebens“ (Ps. 36:5, 9).

      Jehova Gott gibt Leben. Der Mensch, der der Bibel glaubt, befindet sich nicht in einem Dilemma wie die Evolutionisten, die einerseits den Standpunkt vertreten, daß alles Leben von Leben stammt, und andererseits erklären, daß das Leben ursprünglich aus nichts entstanden sei.

      Der bibelgläubige Mensch weiß, wer für die Harmonie und die große Schönheit im Weltall und auf unserer Erde verantwortlich ist. Er weiß, daß ein gütiger, liebevoller Gott es so gemacht hat.

      Warum gewisse Tiere andere fressen

      Aber jemand mag einwenden, in Wirklichkeit sei es mit der Harmonie und der Schönheit nicht weit her. Bertrand Russell sagte zum Beispiel einmal:

      „Ich weiß nicht, wo diese ,Schönheit‘ und diese ,Harmonie‘ sein sollen. Im ganzen Tierreich frißt ein Tier das andere auf.“

      Es stimmt, daß einige Tiere sich von anderen Tieren ernähren. Aber im Gegensatz zu den Menschen töten die Tiere nicht aus Mutwillen oder in blutigen Kriegen. Die Tiere töten gewöhnlich nur, um ihren Hunger zu stillen. Selbst ein hungriger Löwe greift nicht zahllose Tiere einer Herde an, sondern nur so viele, wie er im Augenblick benötigt.

      Auch sollte man bedenken, daß die Tiere gar nicht so aggressiv sind, wie das allgemein angenommen wird. In einer Besprechung des Buches Geographical Ecology in der Zeitschrift Scientific American (Juli 1973) wird gesagt:

      „In freier Wildbahn leben viele Arten friedlich nebeneinander. Die Nahrungskonkurrenz kommt vor aggressiver Rivalität; es besteht kein Grund zu kämpfen, es sei denn, man gelangt dadurch in den Besitz einer allgemein nützlichen Nahrungsquelle. Aus diesem wichtigen Grund ist aggressives Verhalten ... ,im Tierreich bei weitem nicht allgemein verbreitet‘.“

      Die Ökologen sprechen von einem „Gleichgewicht in der Natur“. Sie sind tief beeindruckt von dem globalen Kreislauf des Lebens, von der Ordnung, die darin zu finden ist, und davon, wie der Fortbestand des Lebens gewährleistet wird. Aber das bedeutet nicht, daß alles in Verbindung mit diesem Kreislauf schön ist.

      Es wird kaum jemand bestreiten, daß ein majestätischer Löwe einen prachtvollen Anblick bietet. Doch sein Lager mag übel riechen; die Ausscheidungen des Tieres sind bestimmt nicht „schön“ zu nennen. Wir mögen es auch nicht gern sehen, wenn ein Löwe ein Zebra reißt; aber auf diese Weise ernährt sich der Löwe. Ferner wird dadurch ein Überhandnehmen der Zebras verhindert. Ließe man sie sich ungehindert vermehren, würden sie dennoch sterben, vielleicht zufolge Hungers. Wer würde das „schön“ finden? Dieses Verhalten des Löwen — daß er Tiere reißt — ist heute noch ein notwendiges Glied in der Kette.

      Warum sagen wir „heute noch“?

      Wir sagen das aufgrund der Bibel. Aus dem ersten Kapitel des ersten Buches Mose erfahren wir, was ursprünglich der Wille Gottes in bezug auf die Ernährung der Tiere war: „Und jedem wildlebenden Tier der Erde und jedem fliegenden Geschöpf der Himmel und allem, was sich auf der Erde regt, in welchem Leben als eine Seele ist, habe ich alle grünen Pflanzen zur Speise gegeben“ (1. Mose 1:30). Nach Gottes Willen sollten sich die Tiere ursprünglich von Pflanzen und nicht von Fleisch ernähren. Ist es nicht einleuchtend, daß Gott dafür sorgen wird, daß sein ursprüngliches Vorhaben mit den Tieren ausgeführt wird?

      Als Antwort diene folgendes Bibelzitat, in dem die Verhältnisse geschildert werden, die in der nahe bevorstehenden neuen göttlichen Ordnung herrschen werden:

      „Und der Wolf wird tatsächlich bei dem männlichen Lamme weilen, und beim Böcklein wird selbst der Leopard lagern, und das Kalb und der mähnige junge Löwe und das wohlgenährte Tier, alle beieinander; und ein noch kleiner Knabe wird sie führen. Und die Kuh und der Bär, sie werden weiden; zusammen werden ihre Jungen lagern. Und selbst der Löwe wird Stroh fressen so wie der Stier. Und der Säugling wird gewißlich auf dem Loche der Kobra spielen, und auf die Lichtöffnung einer giftigen Schlange wird in der Tat ein entwöhntes Kind seine eigene Hand legen. Sie werden keinen Schaden stiften noch irgendwie verderben anrichten auf meinem ganzen heiligen Berge; denn die Erde wird gewißlich erfüllt sein mit der Erkenntnis Jehovas, wie die Wasser das ganze Meer bedecken“ (Jes. 11:6-9).

      Für manch einen mag das schwer verständlich sein, doch es kommt heute schon vor, daß Tiere, die sonst als Erbfeinde gelten, unter gewissen Umständen miteinander in Frieden leben. Die New York Times brachte 1968 folgende Meldung:

      „Die bayerische Polizei meldete, daß sich gestern auf einer Wiese bei Mühldorf am Inn eine Löwin unter die Lämmer mischte.

      Das Tier, das einem Wanderzirkus gehört und ausgebrochen war, hatte offensichtlich seinen Spaß mit den Lämmern, indem es vergnügt über ihre Rücken hinwegsprang. Die Zirkusangestellten ließen die Löwin eine Zeitlang bei den Lämmern, bevor sie sie wieder in ihren Käfig zurückbrachten.“

      Nicht nur bei den Tieren, sondern auch bei den Menschen ist das Gleichgewicht gestört. Die Bibel zeigt, daß Gott den ersten Mann und die erste Frau als vollkommene Menschen erschuf und in ein Paradies, in den Garten Eden, setzte. Doch sie sündigten und brachten den Tod über das Menschengeschlecht. Gott hat aus Gründen, die mit seinem Vorhaben zusammenhängen, die Sünde eine Zeitlang geduldet (1. Mose, Kapitel 2 und 3; 5. Mose 32:4, 5).

      Seit der Zeit Adams ist die Geschichte des Menschen fast nur eine Reihe von Gewalttaten, Kriegen und Krisen gewesen. Einzelpersonen und ganze Nationen haben sich manchmal „wie Tiere“ verhalten. Einige Personen, die früher so handelten, haben sich vollkommen geändert, nachdem sie sich eine gewisse Kenntnis der Bibel erworben und begonnen hatten, nach christlichen Grundsätzen zu handeln. Wenn Gott durch sein geschriebenes Wort Menschen, die „wie Tiere“ handelten, so zu wandeln vermag, wird er bestimmt in seiner neuen Ordnung das Gleichgewicht, das ursprünglich unter den Tieren bestand, wiederherstellen können (Jak. 3:15, 16).

      Das führt uns zu einem weiteren Vorteil, den es hat, wenn man der Bibel glaubt.

      Der Bibelgläubige hat eine Führung

      Da der Bibelgläubige weiß, daß ein gütiger Gott der Quell des Lebens ist, kann er sich,

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