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  • Wiederherstellung der wahren Religion in der Gegenwart
    Der Wachtturm 1954 | 1. Mai
    • 25 Die wahre Religion ist wiederhergestellt worden, und ihr großes Werk der Fruchtbarkeit geht weiter. Fremde können den Weg nicht verlieren. Wer „seine Lust hat am Gesetz Jehovas und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht … ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen.“ (Ps. 1:2, 3) „Die Frucht des Gerechten ist ein Baum des Lebens.“ (Spr. 11:30) „Sie werden die uralten Trümmer aufbauen, die Verwüstungen der Vorzeit aufrichten; und sie werden die verödeten Städte erneuern, was wüst lag von Geschlecht zu Geschlecht.“ (Jes. 61:4) Welch ein wunderbares Werk wird doch durch den gesalbten Überrest und die „große Volksmenge“ heute vollbracht, und dies ist erst der Anfang des Wiederaufbauprogramms, denn das Neue-Welt-Aufbauwerk soll tausend Jahre weitergehen!

      26. Wer nimmt heute an dem Werk des großen „Breschenschließers und Wiederherstellers der Pfade“ teil, und wie?

      26 Der Herr Jesus hat sich seiner treuen Gesalbten bedient, um die große Bresche zu schließen und durch viele Jahre des Kämpfens und Leidens die reine, wahre Religion wiederherzustellen, die den heiligen Namen seines Vaters verherrlicht. Der Hochweg ist nun offen und frei, damit man darauf wandle, und zwar alle, die aus Babylon, der Großen, entweichen. Daher „wirst du genannt werden: Der Breschenschließer, der Wiederhersteller von Pfaden zum Wohnen“. Die Erkenntnis Jehovas und unseres Herrn Jesus Christus ist das, wodurch die wahre Religion hervorgebracht wird; sie preist und verherrlicht Jehova und Christus und bewirkt vollen, willigen, freudigen Gehorsam gegenüber dem Tun des Willens Gottes im Glauben. Die das tun, werden eine Hoffnung haben, und die Hoffnung auf Leben wird uns fest an Jehova und seinen Sohn binden. Habe daher teil an der wahren Religion und hilf allen anderen dasselbe tun zu ihrem ewigen Wohl und zur Ehre des Namens Jehovas!

  • Von Jehova Belehrung annehmen
    Der Wachtturm 1954 | 1. Mai
    • Von Jehova Belehrung annehmen

      DIE Bibel enthüllt Jehova, den Gott ohnegleichen, als den Schöpfer aller Dinge, als den Ehemann seiner Organisation Zion und als den Vater aller lebenden Geschöpfe. Sie zeigt uns ihn als den großen Lehrer der Kinder seiner Organisation: „Und alle deine Kinder werden von Jehova gelehrt, und der Friede deiner Kinder wird groß sein.“ — Jes. 54:13.a

      Niemand hat Jehova jemals Ratschläge oder Erkenntnis gegeben. Er ist vielmehr selbst die Quelle aller Weisheit und Erkenntnis. Elihu stellte die treffende Frage: „Wer ist ein Lehrer wie er?“ (Hiob 36:22; Röm. 11:33-35) Bestimmt niemand! Von ihm kommt eine Erziehung ohnegleichen. Er hat alle Fähigkeiten des besten Lehrers: er besitzt alle Erkenntnisse, er interessiert sich von Herzen für seine Schüler. Er ist darüber hinaus äußerst geduldig. Wahrhaftig hat kein zweiter seine Lehrfähigkeit.

      Er gab den niedrigen Tieren ihre angeborene oder instinktive Klugheit. Er lehrte Adam, was er tun und was er nicht tun sollte. Er offenbarte zur Zeit der Rebellion seinen Willen; er lehrte Henoch, Noah und Abraham. Etwa 1500 Jahre lang, von Mose bis zum Kommen Christi, tat er seinem Volke Israel seinen Willen durch die Propheten und die levitische Priesterschaft kund.

      Mit der Ankunft seines Sohnes Christi Jesu verstärkte Jehova seine Lehrtätigkeit. Christus Jesus war nämlich sein allererster Schüler. Er war auch der willigste und geschickteste Schüler und darüber hinaus ein Lehrer. Das wurde sogar von den religiösen Gegnern, der Geistlichkeit, anerkannt, denn sie sprachen ihn wiederholt mit „Lehrer“ an. (Mark. 12:19, 32; Luk. 7:40, NW) Er lehrte nicht nur andere die Wahrheit über den Namen seines Vaters und über seine Vorsätze, sondern er erzog sie, damit sie als Lehrer dienten, und beauftragte sie, ‚hinzugehen und Jünger zu machen, das bedeutet Lernende und Nachfolger, aus Menschen aller Nationen, indem er lehrte, alle die Dinge zu beobachten, die ich euch geboten habe‘. — Joh. 17:6; Mark. 3:14; Matth. 28:19, 20, NW.

      Während Jesus auf Erden war, führte er Jesajas Prophezeiung an, wie Jehova die Kinder seiner Organisation belehrt. Er wandte sie auf das Belehrungswerk an, das Gott damals dort tat. (Joh. 6:45) Jedoch geht aus dem Zusammenhang dieser Prophezeiung und auch aus den verwandten Schrifttexten hervor, daß Jesajas Worte eine noch treffendere Anwendung auf die heutige Zeit haben, in der Zion seine Kinder hervorgebracht und die Geburt der Nation Gottes stattgefunden hat. (Jes. 54:1-17; 66:7-9) Durch welche Mittel lehrt Jehova heute? Durch sein Wort, seinen Geist und seine Organisation.

      Wenn wir somit von Jehova Belehrung annehmen wollen, müssen wir uns als seine Kinder erweisen, indem wir uns ihm hingeben, seinen Willen zu tun. Wir müssen sein Wort studieren, das sein Hauptbelehrungsmittel ist, und zwar in Demut und rechter Furcht. (Ps. 25:12, 14) Wir brauchen die Hilfe seines heiligen Geistes oder seiner aktiven Kraft, die zu uns durch das Gebet, durch das Studium seines Wortes, die Gemeinschaft mit seinem Volk und die Anwendung des Wortes Gottes in unserem täglichen Leben kommt.

      Schließlich müssen wir seine Organisation oder sein irdisches Instrument, das er gebraucht, um auf sein Wort Licht zu werfen, anerkennen. Welches ist das Instrument? Die Gruppe, Organisation, Gemeinschaft oder Gesellschaft, die sich der Aufgabe gewidmet hat, Gottes Wort und Namen zu erheben, indem sie die Frucht „jeder Art von Gütigkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit“ hervorbringt. Laßt uns nicht den Zweck vergessen, weshalb wir von Jehova Belehrung annehmen: um seinem Namen Ehre zu erweisen und den Menschen guten Willens Trost zu bringen.

      [Fußnote]

      a Einzelheiten im Wachtturm vom 15. Juni und 1. Juli 1953.

  • Fragen von Lesern
    Der Wachtturm 1954 | 1. Mai
    • Fragen von Lesern

      ● Auf Seite 360 des Buches „New Heavens and a New Earth“ [erst in Englisch erschienen] wird von denen, die Leben in der neuen Welt auf Erden erlangen, gesagt: „Es ist für Gott nicht nötig, sie aus irgendwelchem Grunde auf andere Planeten zu verpflanzen, noch den Himmel durch sie bevölkern zu lassen … Er wird sie immerdar als kundige Gärtner auf Erden behalten, damit sie diese als herrliches Paradies zu seinem Ruhm bewahren.“ Maßen wir uns nicht zuviel an, Jehovas menschliche Geschöpfe auf die Erde beschränken zu wollen? Ist es nicht eine spekulative Einschränkung angesichts der Tatsache, daß es in 1. Korinther 2:9 heißt, der Mensch könne die Dinge nicht fassen, die Jehova für die Gerechten bereithalte? Könnten nicht Jesu Worte in Johannes 14:2, daß er hingehe und für seine Nachfolger eine Stätte bereite, die Zubereitung anderer Planeten als Wohnstätten einschließen? Natürlich ist es für Jehova nicht nötig, menschliche Geschöpfe zur Bevölkerung anderer Planeten zu verwenden, wie er uns für überhaupt nichts benötigt, aber er könnte uns doch zu einem solchen Zwecke verwenden. Zeigt schließlich nicht auch Jesaja 9:7, wonach die Zunahme seiner Herrschaft kein Ende haben wird, eine nicht endende Ausdehnung seines Reiches? E. M., Vereinigte Staaten.

      Der Bereich der Tätigkeit des Menschen aus Fleisch und Blut scheint gemäß dem ausgedrückten Vorhaben Jehovas auf die Erde beschränkt zu sein. Diese Beschränkung geht aus 1. Mose 1:28 hervor, wo ein Auftrag erteilt wurde, die Erde, nicht das Universum, zu füllen. In Jesaja 45:18 wird erklärt, Jehova habe die Erde gemacht, damit sie bewohnt werde, und er wird diesen Zweck erfüllen lassen, doch gibt er keine solche Erklärung hinsichtlich der anderen Planeten ab. Auch wird er den Himmel nicht mit irdischen Menschen bevölkern, da diese Umgebung nicht dem menschlichen Leben angepaßt ist und Geschöpfe aus Fleisch und Blut nicht dort wohnen können. (1. Kor. 15:50) Statt daß es anmaßend oder spekulativ wäre, die Sache so

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